denkmalschutz

Dach der Hospitalkirche erstrahlt in neuem Glanz nach Abschluss der Sanierung

Dachkonstruktion der Hospitalkirche erstrahlt nach erfolgreicher Sanierung in neuem Glanz 

Nach einem knappen Jahr wurden die Sanierungs­arbeiten an der Dachkonstruktion der Hospitalkirche im Juli erfolgreich abgeschlossen. Anfang Juni 2020 hatte die Dachsanierung begonnen, für die Arbeiten waren zunächst fünf Monate geplant. Aufgrund von Schnee, Eis und Regen bis ins Frühjahr hinein konnte das Gerüst aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden und die Baustelle musste zwi­schenzeitig ruhen. Außerdem gestalteten sich die Sanierungsarbeiten umfangreicher als geplant, so­mit verzögerte sich die Fertigstellung bis in den Frühsommer.

Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Die aufwändige Dachsanierung der Hospitalkirche ist sehr gut gelungen, nun erstrahlt die Kirche wieder in neuem Glanz und ist ein echtes Schmuckstück in unserer Altstadt. Mein Dank an alle beteiligten Fachbereiche und Firmen für die professionelle Umsetzung. Herz­lichen Dank auch an die Anwohner und alle, die die Kirche und die Fläche rund um das Opferdenkmal über Monate nicht nutzen konnten, dafür aber viel Verständnis hatten.“

Während der Bauphase waren die Kirche selbst und der angrenzende Innenhof nicht öffentlich zugäng­lich, da diese Flächen für die Baustelleneinrichtung genutzt werden mussten. Zum Schutz wurde das im Innenhof der Hospitalkirche liegende Opferdenkmal fachmännisch mit einer Holzkonstruktion einge­haust.

Jetzt ist alles wieder an seinem Platz und das Opferdenkmal wie auch die Hospitalkirche selbst sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

Sanierungsarbeiten

Bevor die Zimmerer- und Holzbauarbeiten begon­nen werden konnten, mussten zunächst spezielle Gerüstkonstruktionen errichtet werden, um das sichere Arbeiten in luftiger Höhe für die Handwerker zu gewährleisten.


Im Rahmen der Dachsanierung war auch die „Turm­bekrönung“ der Hospitalkirche restauriert worden. Hierbei handelt es sich um eine Kupferkugel, auf der die sogenannte Heilige Barbara und ein schmie­deeiserner Kreuzstab mit verzweigten Akanthus­blättern angebracht sind. Die restaurierte Turm­bekrönung war bereits im April, als das Turmgerüst noch stand, wieder installiert worden.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 700.000 Euro. Mit dem Landesamt für Denkmalpflege war die Ausführung eng abgestimmt und entsprechende Fördermittel wurden beantragt.

Eigentlich war die Sanierung bereits für 2017 geplant, musste dann jedoch aufgrund der finanziell angespannten Haushaltssituation noch einmal ge­schoben werden.

Das Projekt wurde vom Bau & Service Oberursel (BSO), Abteilung Immobilienmanagement, begleitet, die Bauleitung erfolgte durch ein Ingenieurbüro für historische Baukonstruktionen. Die  denk-malpflegerische Begleitung erfolgte über die städtische Denkmalschutzbehörde.

Foto 1: Petra Holzwarth, Leiterin Abteilung Immobilienmanagement, BSO, und Bürgermeister Hans-Georg Brum. Foto 2: das sanierte Dach von innen und von außen (Foto 3)

Hans-Georg Brum

Bürgermeister

 

 

 

 

 

 

 

 

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