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Abgeschlossene Projekte

Abgeschlossene Projekte

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über abgeschlossene Projekte informieren. Dabei geht es nicht nur um größere Bauprojekte im Bereich des Wohnungs- oder Gewerbebaus, sondern auch um Einzelvorhaben und um Projekte aus dem Bereich Freizeit. Es werden sowohl die Ergebnisse als auch – soweit sie vorliegen - die dazugehörigen Planungsprozesse dokumentiert.


Adenauerallee | Neugestaltung

  • Boulevardcharakter durch neue Gestaltung von Gehwegen und Parkstreifen

    Um die Gesamtmaßnahme abzurunden, wurden mehrere Querungsstellen angelegt, die das Überqueren der Adenauerallee deutlich erleichtern und einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit leisten.

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    Adenaueralle ca. 1936

    Besonders in Höhe der Aumühlenstraße bewegen sich viele Fußgänger aus Richtung Stadt über den Alleenpark in Richtung Maasgrund. Aber auch aus der Gegenrichtung, von der Aumühlenresidenz her, ist der Park Adenauerallee häufiges Ziel für einen Spaziergang.

    Die erforderliche Neuverlegung von Versorgungsleitungen in der Adenauerallee hatte die Stadt zum Anlass genommen, sich auch mit der Oberfläche dieser Straße zu beschäftigen und schlug eine grundsätzliche Neugestaltung vor.
    Zu entscheiden war, wie die zukünftige Gestaltung von Gehwegen und  Parkstreifen kombiniert mit den einzelnen Elementen wie Baumscheiben, Baumschutzgittern und Straßenlampen aussehen sollte.

    Der Ausbaubereich umfasste fast den gesamten Bereich zwischen der Oberhöchstadter Straße und der Nassauer Straße sowie den Eckbereich der Nassauer Straße, in Höhe des italienischen Restaurants in Richtung Maasgrund, um auch hier eine modernisierte und einheitliche Gestaltung zu gewährleisten.

    Gemeinsam mit dem Planungsbüro Via Verde, Kronberg, wurden im Rathaus Gestaltungsvorschläge erarbeitet und dem Magistrat sowie dem Bau- und Umweltausschuss vorgelegt. In beiden Gremien wurden die Planungen eingehend diskutiert und zur Ausführung freigegeben.

    Rechtzeitig zum Hessentag im Juni 2011 war die Neugestaltung weitgehend abgeschlossen, einige abschließende Arbeiten wurden nach dem Fest ausgeführt.

  • Kastanienallee

    Die zunehmende Erkrankung der Kastanien in der Adenauer Allee war seit Jahren klar erkennbar. Bereits ab Juni traten deutliche Verfärbungen der Blätter auf, das Laub fiel bereits im Spätsommer, deutlich zu früh.
    Versuche, in den zurückliegenden Jahren durch Nachpflanzungen den Charakter der Allee zu erhalten, haben nicht zum Erfolg geführt. Die nachgepflanzten Bäume haben im Schatten der großen Bestandsbäume keine ausreichenden Lebensbedingungen gefunden. 

  • Restaurierung und Umgestaltung

    Nach eingehender Untersuchung des aktuellen Zustandes der Wegebeläge, des Erdreichs und des Baumbestandes der historischen Parkanlage und ihrer prägenden Allee fiel die Entscheidung zur Neubewertung in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde.

    Ein Baumgutachten ergab ein im Gesamtergebnis für jeden Baumfreund niederschmetterndes Ergebnis:
    Nahezu alle Kastanien des oberen Abschnittes der Allee zwischen Vorstadt und Bahnhof  waren geschädigt, einige so schwer, dass die Verkehrssicherheit gefährdet war. Der Boden im Bereich der Allee zusätzlich hochgradig verdichtet, mit deutlich erhöhtem Salzgehalt (Streusalzschäden).

  • Wesentliche Punkte der Restaurierung
    • Ersatz der geschädigten Bäume durch bereits große neue Kastanien  zur Wiederherstellung des Gesamtbildes einer eindrucksvollen Allee.
    • Erneuerung des Wegebelages im Alleenweg im Hinblick auf  Benutzerfreundlichkeit und farblich angepasster Gestaltung.
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    Kastanienalle | bisheriger Bestand
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    Kastanienalle | Neupflanzung


  • Kastanienallee - Entwicklung bis 2015
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    Kronenschluss der Bäume über den Alleenweg

  • Wesentliche Punkte der Umgestaltung

    Das Wasserbecken wurde zugänglich gemacht, die Bepflanzung rückt vom Beckenrand ab, so dass Aufenthaltsraum direkt am Wasser entsteht, das Wasser aber auch betreten werden kann

    Die Mittelachse der Aumühlenstraße wird im Park fortgeführt und etwas verbreitert, so dass Raum als Aufenthaltsfläche entstand. Die Fläche wäre zukünftig für eine in einem kleinen Pavillon untergebrachte Sommerbewirtschaftung geeignet.

    Der Übergang über die Straße an die Aumühlenstraße wurde geteilt und aus dem Kreuzungsbereich verlegt, so dass eine sichere Querung besser möglich wird.

  • Daten und Fakten

    Nachgepflanzt wurden Rosskastanien der Sorte ‚Baumannii’, da diese gegenüber der vorherigen Art eine größere Toleranz gegenüber negativen Einflüssen des Stadtklimas (Streusalzeintrag, Trockenheit) und der Miniermotte aufweist. Die Sorte Baumanii blüht gefüllt, es kommt eher selten zur Fruchtbildung.

    Bei einem zu erwartenden Jahreszuwachs von ca. 50 cm im Durchmesser pro Jahr, kann man vom Kronenschluss über dem Weg in bereits 6 Jahren ausgehen.


Altkönigsportplatz

Bebauungsplan Nr. 218A "Altkönigstraße / Steinmühlenweg / Else-Kröner-Straße"

  • Plangebiet

    Das Plangebiet liegt am nordwestlichen Rand des Stadtkerns von Oberursel. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans wird wie folgt begrenzt:

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    Plangebiet (Quelle: ALKIS - Stand Jan. 2011)
    • Im Nordwesten durch den angrenzenden Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 218 „Altkönigstraße / Steinmühlenweg“,
    • im Nordosten durch Gärten und Wald am Steinmühlenweg,
    • im Osten durch den Mühlgraben und die dahinter liegenden so genannten Portwiesen sowie
    • im Süden und Südwesten durch die Altkönigstraße und das südlich davon liegende Wohngebiet.
        

    Die Fläche des Geltungsbereichs beträgt rund 2,1 ha.

  • Planungsanlass

    Das Gebiet zwischen Altkönigstraße und Sandweg/Steinmühlenweg, bestehend aus den Flächen des ehemaligen Schwimmbadparkplatzes und des Sportplatzes an der Altkönigstraße, soll städtebaulich neu geordnet und als hochwertiger Wohnstandort entwickelt werden. Vorbereitend begann im Sommer 2007 ein städtebaulicher Entwurfsprozess, in den mehrere Architektur- und Planungsbüros eingebunden wurden, um deren Ideen und Fachkenntnisse kooperativ einzubinden und zu nutzen. Nach verschiedenen Fortschreibungen der Planung beschloss die Stadtverordnetenversammlung am 02.09.2010 das städtebauliche Rahmenkonzept und beauftragte den Magistrat, zu dessen Realisierung ein Bebauungsplanverfahren einzuleiten und durchzuführen.

    Im Frühjahr/Sommer des Jahres 2011 änderte sich die Zielsetzung für den Sportplatz an der Altkönigstraße, so dass zunächst der Bebauungsplan Nr. 218 „Altkönigstraße / Steinmühlenweg“ für die Flächen des ehemaligen Schwimmbadparkplatzes aufgestellt wurde. Der Satzungsbeschluss wurde hierzu am 13.09.2012 gefasst.

    Nach eingehender Bedarfsermittlung und Prüfung des Sachverhalts hat sich die Stadt Oberursel (Taunus) im Sommer 2013 dazu entschieden, auch die Fläche des Sportplatzes als Wohnbauland zu entwickeln. Dementsprechend ist der Bebauungsplan 218A „Altkönigstraße / Steinmühlenweg  / Else-Kröner-Straße“ im unmittelbaren Anschluss an den Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 218 aufgestellt worden.

  • Projektziel

    Der städtebauliche Entwurf sieht freistehende Einzelhäuser (überwiegend mit 2 Wohneinheiten) in lockerer Anordnung vor. Lediglich an der Altkönigstraße sind vier Stadtvillen mit jeweils drei Wohneinheiten und großzügigen Wohnungszuschnitten geplant. Die Anordnung der Einzelhäuser ist so gewählt, dass möglichst vorteilhaft nutzbare Gartenbereiche in südwestlicher, südlicher und südöstlicher Ausrichtung entstehen.

  • Projektverlauf

    Für das Gebiet wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 218A „Altkönigstraße / Steinmühlenweg / Else-Kröner-Straße“ durchgeführt.

    • Der Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB in Verbindung mit § 13a BauGB wurde am 06.02.2014 gefasst.
    • Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB fand im Zeitraum vom 01.04.2014 bis 05.05.2014 statt.
    • Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte parallel im o.g. Zeitraum.
    • Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB in Verbindung mit § 13a BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 24.07.2014 gefasst.
    • Der Bebauungsplan tritt mit der öffentlichen Bekanntmachung am 09.08.2014 in Kraft.
        

    Die Baugrundstücke sind im Eigentum der Stadt Oberursel (Taunus) gewesen und vollständig verkauft worden.
    Im Plangebiet stehen keine Grundstücke zur Neubebauung zur Verfügung.

  • Bebauungsplan

Bärenkreuzung

  • Neugestaltung der Bärenkreuzung

    Ende November 2013 begannen die Bauarbeiten für die Neugestaltung der Bärenkreuzung. Gleichzeitig musste hierfür ein Teilabschnitt der Adenauerallee voll gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet.

    5 Monate nach Beginn der Umbaumaßnahmen wurde am 24.04.2014 mit Inbetriebnahme der Signalanlage die Bärenkreuzung für den Verkehr wieder freigegeben.
    Damit besteht nun ein barrierefreier Übergang von der bereits 2011 umgestalteten Adenauerallee und ein schönes Entree zur Fußgängerzone.

    Nach der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und der Adenauerallee ist dies ein weiterer wichtiger Schritt zur Attraktivitätsverbesserung der Innenstadt. Parallel dazu ist die Sanierung des „KDM“ abgeschlossen und die lange Zeit leerstehenden Räume werden jetzt gut genutzt.

    Offiziell eingeweiht wurde die neue Bärenkreuzung im Rahmen der Veranstaltung „Autos in der Allee“ am vorletzten Mai-Wochenende. 

  • Rückblick

    Am 18. November 2013 starteten die  Bauarbeiten für die Neugestaltung der Bärenkreuzung. Im ersten Schritt wurde der vorhandene Straßenbelag im Bereich des Adenauer Zentrums abgetragen und erforderliche Versorgungsleitungen neu verlegt. Außerdem wurde der Alleenweg verlängert. Auch die Bushaltestelle wurde barrierefrei ausgebaut. Nach den Weihnachtsferien wurde an den nächsten Maßnahmen des Bauvorhabens  im Bereich des Bärenplatzes, auf der dem Adenauer Zentrum gegenüberliegenden Seite gearbeitet. Dort wurde ebenfalls die Bushaltestelle barrierefrei ausgebaut, der Gehweg erneuert und Versorgungstrassen für die neue Lichtsignalanlage verlegt.



Bahnhof

  • Bahnhof des Jahres 2013
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    „Einer der schönsten Bahnhöfe im RMV“: Oberursel deutschlandweit zum Bahnhof des Jahres 2013 gewählt

  • Attraktiver Nutzungsmix aus Gastronomie, Kultur und Freizeitfunktionen, Einzelhandel und Dienstleistungen

    Der neue, attraktive Nutzungsmix lässt den Alten Bahnhof Oberursel nach jahrelangem Leerstand als öffentlich genutztes Gebäude für die Oberurseler Bevölkerung wie auch für Besucherinnen und Besucher unserer Stadt endlich wieder erlebbar werden.

    • Im Erdgeschoss und 1. OG des Westflügels sowie in der ehemaligen Empfangshalle des Bahnhofes entstand die hochwertige Event-Gastronomie der Lounge mit zusätzlicher Außenbewirtschaftung an der Westseite des Bahnhofsgebäudes.
      85 Plätze bietet die Lounge im Innenbereich, 60 Plätze auf der Empore. Außerdem stehen im Biergarten weitere 250 Plätze zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.srzgastro.de.
    • Im Dachgeschoss des Westflügels und in der ehemaligen Empfangshalle wurden neue Räumlichkeiten für die in Oberursel bekannte und etablierte Tanzschule Pritzer geschaffen.
      Hier werden auch Partys, Discos und viele andere Veranstaltungen in Oberursel angeboten.
      Weitere Informationen unter www.pritzer.de.
    • In den Ostflügel des Alten Bahnhofes ist das Helen Doron Early English Learning Center eingezogen. In den neuen Räumlichkeiten wird Englischunterricht für Kinder zwischen drei Monaten und 14 Jahren angeboten und es gibt einen bilingualen Mini-Kindergarten für Kinder zwischen 18 Monaten und drei Jahren.
      Weitere Informationen unter www.helendoron.de und www.helendoron.com.
    • Im modernen, östlich des Bahnhofsgebäudes angelagerten Anbau des ServiceStore DB, wurde der Schwerpunkt darauf gelegt, den Bahnreisenden wieder Fahrscheinverkauf und -beratung wie auch eine Verkaufsfläche mit fahrgastbezogenen Reisewaren wie frischen Snacks, Backwaren, Getränken, Kaffeespezialitäten, Zeitungen, Zeitschriften, Süßwaren und Eis anzubieten. Ergänzend wurde eine öffentliche Toilettenanlage einschließlich eines Behinderten-WC´s installiert. Betreiber des ServiceStore DB, ist die Convenience Concept GmbH, weitere Informationen unter www.convenience-concept.de und www.servicestoredb.de.
    • Der türkische Feinkostladen Soylu, vielen Oberurselern seit Jahren aus Stierstadt bekannt, eröffnete im Erdgeschoss und Untergeschoss des Bahnhofes ein Ladengeschäft mit Bistro. Vor dem Alten Bahnhof wird auch eine Außengastronomie bewirtschaftet. Seit einigen Jahren gehört auch ein Lieferservice zum Programm des Obst & Gemüseparadieses.
      Weitere Informationen unter www.soylu.de.
    • Außerdem gibt es im Obergeschoss des Ostflügels im Alten Bahnhof einen neuen Multifunktionssaal mit einer Fläche von ca. 100 Quadratmetern. Genutzt wird dieser zukünftig als dritter Saal für die Tanzschule, der Raum kann aber auch für private Veranstaltungen von Bürgern, Vereinen, Firmen etc. angemietet werden. Auskünfte hierzu gibt es bei der Helen Doron Schule.
  • Der Alte Bahnhof | Sanierung

    Für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes wurden keine Gelder aus dem städtischen Haushalt verwendet. Sämtliche Sanierungsarbeiten wurden von der SEWO in Eigenregie – in enger Abstimmung mit der Stadt und den politischen Gremien – und durch eigene finanzielle Mittel durchgeführt. 


Heidegarten

  • Plangebiet
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    Das Plangebiet liegt zentral im Stadtgebiet Oberursel, unweit des Kreuzungsbereichs Hohemarkstraße / Im Heidegraben. Es wird im Norden von Wohnbebauung (Hausgruppen und Einzelhäuser) begrenzt. Im Westen liegt die Fischbachstraße, im Süden die Hohemarkstraße und im Osten die Straße Im Heidegraben. Die Fläche umfasst rd. 1,4 ha.

  • Planungsanlass

    Der Bereich wurde bislang überwiegend für gewerbliche Flächen genutzt und soll zwischen der Hohemarkstraße sowie den Straßen Im Heidegraben und Fischbachstraße einer städtebaulichen Neuordnung zugeführt werden. Dabei ist die Entwicklung eines Wohnquartiers mit differenzierten Mietwohnungen in Geschosswohnungsbauweise angestrebt.

  • Projektziel

    Geplant ist die Errichtung von modernen und architektonisch ansprechenden Stadthäusern und Stadtvillen mit unterschiedlichen Haustypen im Sinne eines städtebaulichen Gesamtkonzeptes einer ökologisch orientierten Siedlungsentwicklung. Das Entwicklungskonzept sieht dabei insbesondere eine strukturierte Blockrandbebauung als städtebaulichen Lückenschluss der  bestehenden straßenseitigen Bebauung, die Herstellung der inneren Erschließung und Errichtung einer Tiefgarage sowie eine grünordnerische Gestaltung der Grundstücksfreiflächen vor.

    Darüber  hinaus sollen auch die bestehenden angrenzenden Wohnbaugrundstücke konzeptionell in die vorliegende Planung miteinbezogen werden, so dass künftig auch vor dem Hintergrund der im näheren Umfeld vorhandenen heterogenen Bebauungs- und Nutzungsstruktur die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen für den Gesamtbereich eindeutig formuliert werden können.

  • Projektverlauf

    Für das Gebiet wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 231 „Im Heidegraben / Hohemarkstraße“ durchgeführt.

    • Der Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB wurde am 01.09.2011 gefasst, die Bekanntmachung erfolgte am 17.09.2011.
    • Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB fand von 27.09.2011 – 28.10.2011 (Bekanntmachung am 17.09.2011) statt.
    • Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte vom Anschreiben 13.09.2011 bis zur Frist 28.10.2011.
    • Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB wurde am 02.02.2012 gefasst.
    • Der Bebauungsplan wurde am 07.03.2012 bekannt gemacht.
  • Präsentation zum Bürgerdialog

Neufeld

1. Änderung

  • Plangebiet

    Das Plangebiet liegt nordwestlich des Oberurseler Stadtzentrums im Villenviertel am Maasgrund. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans wird wie folgt begrenzt:

    • Im Nordwesten durch die Theodor-Heuss-Straße,
    • im Norden und Osten durch das anschließende Wohngebiet und Gärten,
    • im Süden durch die Brüder-Grimm-Straße.
           

    Die Fläche des Geltungsbereichs beträgt rund 2700 qm.

  • Planungsanlass

    Städtebauliches Ziel ist es, die wenig genutzte öffentliche Grünfläche zur schonenden Nachverdichtung des Wohngebietes zu nutzen, um den Bedarf an hochwertigem Wohnraum zu erweitern.

  • Projektziel

    Die Entwicklung umfasst die Bebauung von drei Wohnbaugrundstücken zwischen 830 und 880 qm mit hochwertiger zweigeschossiger Wohnbebauung unter Berücksichtigung der umliegenden städtebaulichen Struktur und Höhenverhältnisse und der Erhaltung einer ca. 100 qm großen Grünfläche im Kreuzungsbereich zur Betonung und Beibehaltung der offenen Ecksituation.

  • Projektverlauf

    Für das Gebiet wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 19. „Neufeld“ – 1. Änderung durchgeführt.

    • Für die Bebauung wurde im Januar 2013 ein städtebauliches Rahmenkonzept und die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 19 „Neufeld“ beschlossen.
    • Ebenfalls in 2013 wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 19 „Neufeld“ – 1. Änderung mit der Abgrenzung des Plangebietes und der Ziele des Verfahrens eingeleitet.
    • Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB fand im Zeitraum vom 25.03.2014 bis 25.04.2014 statt.
    • Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte parallel im o.g. Zeitraum.
    • Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB in Verbindung mit § 13a BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 24.07.2014 gefasst.
    • Der Bebauungsplan tritt mit der öffentlichen Bekanntmachung am 09.08.2014 in Kraft.
  • Bebauungsplan

Oberstedten | Ortseingang

  • Plangebiet
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    Das Plangebiet liegt am östlichen Ortsrand von Oberstedten an der Niederstedter Straße, u.a. im Bereich der derzeitigen Stellplätze, der Sportgelände des TV Oberstedten mit Halle und Außensportanlagen und der Feuerwehr. Es wird im Norden vom Dornbach begrenzt, daran schließen sich Gärten der Wohnbebauung an. Im Westen und Süden grenzt die Niederstedter Straße mit Mischgebiets- bzw. Gewerbegebietsnutzung an. Im Osten befinden sich landwirtschaftliche Flächen. Die Fläche umfasst rd. 1,05 ha.

  • Planungsanlass

    Am Standort Mittelstedter Straße in Oberstedten gibt es gegenwärtig einen Lebensmittelmarkt mit Vollsortiment und einer Verkaufsfläche von rund 885 m² sowie einen separat angelegten und baulich abgetrennten Getränkemarkt mit einer Verkaufsfläche von rund 310 m². Entwicklungsmöglichkeiten des Marktes am bestehenden Standort sind aufgrund der baulichen Gegebenheiten, der begrenzten verkehrlichen Leistungsfähigkeit der umgebenden Verkehrswege und auch aus immissionsschutzrechtlicher Sicht (unmittelbar angrenzende Wohnbebauung) nicht vorhanden. Zur langfristigen Standortsicherung und mithin auch zur künftigen Sicherstellung einer leistungsfähigen Grundversorgung im Stadtteil Oberstedten ist seitens des Betreibers ein neuer Standort erforderlich.

  • Projektziel

    Mit dem Bebauungsplan Nr. 237 sollen im Bereich der Niederstedter Straße die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmittelmarktes der Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, eines Backshops sowie die erforderlichen Stellplätze geschaffen werden, um die Versorgung der umliegenden Wohngebiete zu verbessern und dauerhaft zu sichern.
    Zugleich wird in einem Teilbereich des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplanes eine Fläche für Gemeinbedarf, Zweckbestimmung: Sportanlage mit Hallenbau festgesetzt, um die Voraussetzung für die Verlagerung der Sporthalle des TV Oberstedten zu schaffen. Auch der Bereich der erforderlichen Freianlagen soll planungsrechtlich gesichert werden. Der Standort der Feuerwehr Oberstedten sowie die bestehende Parkplatzanlage sollen gesichert werden.

    Die Zufahrt zu dem Lebensmittelmarkt ist in Gegenlage zur Industriestraße vorgesehen. Die Zufahrt zur Sporthalle erfolgt westlich der Zufahrt der Feuerwehr.

  • Projektverlauf
    • Der Aufstellungsbeschluss für das Gebiet des Bebauungsplanverfahrens Nr. 237 „Ortseingang Oberstedten Niederstedter Straße“ wurde am 06.06.2013 gefasst.
    • Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB fand vom 29.04.2014 – 02.06.2014 statt. Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB erfolgte ebenfalls in diesem Zeitraum.
    • Im Zeitraum vom 09.12.2014 bis 23.01.2015 fand die Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB statt. Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte parallel.
    • Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 26.03.2015 gefasst.
    • Der Bebauungsplan tritt mit der öffentlichen Bekanntmachung am 18.07.2015 in Kraft.
    • Der TV Oberstedten hat im Oktober 2016 offiziell den Sportbetrieb in der neuen Halle aufgenommen, der Lebensmittelmarkt wurde im November 2016 eröffnet.
    • In diesem Zusammenhang wurden Umbauarbeiten an der Niederstedter Straße durchgeführt (z.B. Anlage eines Gehweges im Bereich des Lebensmittelmarktes sowie Spuraufweitungen für Abbieger).
  • Bebauungsplan

Schwimmbad

Das Hallenbad Oberursel musste im September 2008 aus statischen Gründen geschlossen werden, eine Wiederaufnahme des Badebetriebes unter dem Einsatz vertretbarer Haushaltsmittel war nicht möglich. Es wurden deshalb Planungen und Bauvorbereitungen für ein neues Frei- und Hallenbad in der Altkönigstraße vorgenommen.

  • TaunaBad - Fertigstellung der Schwimmhalle im Dezember 2014

    Am 20.12.2014 wurde das neu gebaute Hallenbad für den Badebetrieb geöffnet.

    Aus finanziellen Gründen wurde entschieden, zunächst nur die Schwimmhalle zu bauen. Eine Sauna kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet werden.

    Auch die Sanierung des Freibades wird erst später erfolgen.

  • Rückblick

    Im September 2012 votierte die Stadtverordnetenversammlung für den Neubau  des neuen Hallenbades. Der Bau & Service Oberursel wurde mit dem Bau beauftragt, das alte Umkleidegebäude wurde umgehend abgerissen und die ersten Bauleistungen vergeben.

    Im Oktober 2012 wurde mit dem Aushub der Baugrube begonnen und noch vor dem Jahreswechsel waren Teile der Bodenplatte und einige Wände hergestellt worden.

    Am 04.06.2013 wurde das Gebäude des alten Hallenbades gesprengt. 





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