disabled man in wheelchair in front of stairs

Hilfen & Beratung

Hilfen & Beratung für Menschen mit Behinderung

Ratgeber in leichter Sprache

  • Wir möchten, dass es Ihnen gut geht in Oberursel.
  • Die Stadt Oberursel möchte dabei helfen.
  • Deshalb gibt es Beratungs-Stellen für Menschen mit Problemen.
  • Alle Menschen sollen sich wohl fühlen in Oberursel.
  • Und sie sollen hier sicher leben.
  • Und notwendige Hilfe bekommen.
  • Dieser Ratgeber soll dabei helfen.
  • Die Mitarbeiter in den Beratungs-Stellen sagen, welche Hilfe Sie bekommen können.
  • Und wie Sie diese Hilfe bekommen.
  • In diesem Ratgeber steht, wo die Beratungs-Stellen sind. 

Link zum Ratgeber in leichter Sprache


Hier finden Sie Informationen zu Hilfen & Beratung:

  • Behindertenfahrdienst
    • Der Fahrdienst für Menschen mit Behinderung hat die Aufgabe, schwerbehinderten Menschen, die öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis nicht oder nur unter großen Erschwernissen nutzen können, die Teilnahme am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen bzw. zu erleichtern.
    • Den Fahrdienst in Anspruch nehmen können Menschen mit einer außergewöhnlichen Gehbehinderung und dem entsprechenden Eintrag "aG" im Schwerbehindertenausweis. Wichtig ist es, dass der Antragsteller selbst nicht motorisiert ist bzw. auf ein Fahrzeug von Haushaltsangehörigen zurückgreifen kann.
    • Der Fahrdienst für Menschen mit Behinderung ist eine Leistung der Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch (SGB XII) und ist einkommensabhängig.


    Zuständig für den Behindertenfahrdienst ist der Hochtaunuskreis.

    Informationen erhalten Sie unter Behindertenfahrdienste-Hochtaunuskreis.

  • Blickpunkt Auge - Beratungstelle für blinde und sehbehinderte Menschen

    Beraterin: Frau Buchsein

    jeden 3. Montag im Monat von 15.30 - 17.00 Uhr (oder nach Vereinbarung)

    Auferstehungskirchengemeinde
    Ebertstraße 11, 61440 Oberursel

    Wir bitten um Terminvereinbarung unter:
    Tel. 06171 911544
    E-Mail: b.buchsein(at)blickpunkt-auge.de

  • Deutsche Bahn barrierefrei - Infos zum Bahnfahren

    DB Barrierefrei - Wir entwickeln eine App für Sie

    Ob Anzeigen und Durchsagen in Bahnhöfen und Zügen, Informationen zur Funktionsfähigkeit von Aufzügen oder einen Bahnmitarbeiter im Zug um Hilfe bitten - mit der App "DB Barrierefrei" kommen Sie in den Genuss umfassender Services.

    Im Sinne eines "Designs für alle" bieten diese Services auch allen anderen Reisenden einen Mehrwert und können voraussichtlich im 1. Quartal 2018 über das Smartphone oder Tablet bequem genutzt werden.

    Reisen für alle –  Bahn fahren ohne Barrieren!

  • Feststellung der Schwerbehinderung
  • Förderung barrierefreier Umbauten
  • Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbstgenutztem Wohneigentum

    Wohnungsbauministerin Priska Hinz: Land hilft behinderten Menschen bei der Beseitigung baulicher Hindernisse im selbstgenutzten Wohneigentum

    Kostenzuschüsse 2016

    Hochtaunuskreis – Der Kreisausschuss
    Ordnungs-, Straßenangelegenheiten
    und Verwaltungsservice
    Ludwig-Erhard-Anlage 1-5
    61352 Bad Homburg v.d. Höhe
    Telefon: 06172 999 - 4810
    Telefax: 06172 999 - 9800
    peter.riegel(at)hochtaunuskreis.de

    Die angemessene Wohnraumversorgung von Menschen mit Behinderungen gehört zu den vordringlichen Aufgaben. Die Wohnungen sollen baulich so gestaltet sein, dass behinderte Menschen darin einen eigenen Haushalt führen sowie selbstständig und unabhängig leben können. Weiterhin sollen die Wohngebäude und die Wohnungen barrierefrei erreichbar sein.

    Für diese Zwecke stellt das Land Kostenzuschüsse bereit.

    Wir möchten Ihnen hierzu weitere Informationen über den Verfahrensablauf für das Programm zur Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbstgenutztem Wohneigentum in kurzen Stichpunkten aufzeigen.

    Förderungsfähig sind bauliche Maßnahmen, Einrichtungen und Ausstattungen an und in bestehenden selbstgenutzten Wohnungen und auf dem Wohnungsgrundstück (näheres Wohnungsumfeld). Es werden vorrangig bauliche Maßnahmen gefördert, die den Anforderungen der Normen DIN 18024 Teil 1 und DIN 18025 Teil 1 oder 2 entsprechen. Dies sind insbesondere folgende Maßnahmen:

    • Verbesserung der Freiflächen, Plätze, Wege und PKW-Stellplätze auf dem Grundstück
    • Verbesserung der Bewegungsfreiheit
    • Verbesserung von Toilettenräumen und Bädern
    • Beseitigung von Stufen und Schwellen
    • Errichtung von Rampen
    • Gestaltung der Treppen
    • Einbau von geeigneten Aufzügen (z.B. Treppenschrägaufzug), Küchen, Toilettenräumen und Bädern
        

    Es werden nur Bauvorhaben gefördert, deren Finanzierung dauerhaft gesichert ist.
    Als selbstgenutzt gelten Wohnungen, wenn sie vom Eigentümer, einem Angehörigen in gerader Linie oder bis zum dritten Grad in der Seitenlinie genutzt werden.
    Bitte beachten Sie, dass gemäß der Richtlinie für die förderungsfähigen Maßnahmen maximal ein Kostenzuschuss bis zu 50 v. H. gewährt wird, auf den kein Rechtsanspruch besteht.

    Für die einzelne Maßnahme jedoch maximal ein Zuschuss in Höhe von:

    • Badum- / -einbau  |  5.000 €
    • Küchenum- / -einbau  |  5.000 €
    • Lift- / Aufzugeinbau   |  6.000 €
    • Alle anderen förderungsfähigen Einzelmaßnahmen  |  2.500 €
        

    Förderungsfähig sind Gesamtkosten bis zu 25.000 € je Wohneinheit; dies entspricht einem Zuschuss in Höhe von 12.500 €. Innerhalb von fünf Jahren können maximal bis zu dieser Höhe Zuschüsse pro Wohnung bzw. Antragsteller gewährt werden. Maßnahmekosten unter 1.000 € werden nicht gefördert.

    Der Förderantrag ist mit den Fotos des Ist-Zustandes abzugeben und zu belegen. Die Fotos und der Nachweis der Behinderung bleiben in unseren Akten.
    Der Förderantrag wird, nach unserer Vorprüfung, an die WIBank mit den entsprechenden Unterlagen weitergeleitet.
    Die WIBank bewilligt den Kostenzuschuss und erst jetzt kann der  Antragsteller mit der Maßnahme beginnen.

    Für die Schlussabrechnung befindet sich auf der Homepage der WIBank unter dem Link „Wohneigentum“, „Behindertengerechter Umbau“ auf der Seite der Downloads. Dieser muss uns dann mit den entsprechenden Fotos über den End-Zustand vorgelegt werden. Wir überprüfen die Angaben und leiten die Schlussabrechnung an die WIBank weiter und die Fotos verbleiben wieder in unseren Akten.
    Die angemessene Wohnraumversorgung von Menschen mit Behinderungen gehört zu den vordringlichen Aufgaben. Die Wohnungen sollen baulich so gestaltet sein, dass behinderte Menschen darin einen eigenen Haushalt führen sowie selbstständig und unabhängig leben können. Weiterhin sollen die Wohngebäude und die Wohnungen barrierefrei erreichbar sein.

    Weitere Informationen gibt es beim Hochtaunuskreis

  • "Freifahrt" und Vergünstigungen im öffentlichen Personennahverkehr

    Menschen mit einer schweren Behinderung, die in ihrer Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich eingschränkt sind, haben Anspruch darauf, im öffentlichen Personennahverkehr unentgeltlich befördert zu werden.

    Weitere Informationen unter einfach teilhaben und Sozialverband Deutschland.

  • Hilfsmittelbörse für behinderte Flüchtlinge

    Auf Facebook gibt es eine englisch-deutschsprachige Hilfsmittelbörse für Flüchtlinge mit Behinderungen. Auf der Plattform www.facebook.com/ability4refugees können sich Anbietende mit Suchenden von Hilfsmitteln vernetzen. Die Plattform verfügt über drei Untergruppen – Mobilität, Kommunikation und Alltagshilfen.

    In Deutschland ist es für Flüchtlinge mit Behinderungen oft schwer, Hilfsmittel wie Rollstühle, Gehhilfen oder Hörgeräte zu bekommen. Die Gesetze sehen in der Regel nur eine akute medizinische Versorgung vor.

    Der Behindertenverband Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) e. V. und die Andreas-Mohn-Stiftung wollen mit ability4refugees Hilfsmittel für Flüchtlinge vermitteln. Auf der Plattform können Behinderte die Hilfsmittel, die sie selbst nicht (mehr) brauchen, einstellen. Flüchtlinge, die Hilfsmittel benötigen, können dort ihre Anliegen veröffentlichen.

    Eines sollte auf jeden Fall beachtet werden: Die Hilfsmittel müssen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

  • Kfz-Steuervergünstigung für schwerbehinderte Personen

    Für Fahrzeuge, die auf schwerbehinderte Personen zugelassen sind, sieht das Kraftfahrsteuergesetz (KraftStG) Steuervergünstigungen in Form einer vollständigen Steuerbefreiung oder einer Steuerermäßigung um 50 % vor, § 3 a KraftStG.

    Hauptzollamt Gießen
    Kfz-Steuerstelle
    Postfach 100 454
    35334 Gießen
    Tel.: 0641 9484-0
    Fax: 0641 9484-100
    E-Mail: Poststelle.hza-giessen(at)zoll.bund.de

    Weitere Infos unter Zoll 

  • Kostenübernahme Rauchmelder für hörgeschädigte Menschen

    Krankenkassen müssen die Kosten für spezielle Rauchwarnmelder für gehörlose Menschen übernehmen. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) mit einem Urteil vom 18.06.2014 entschieden.

    BSG-Urteil

  • Parkerleichterung für Menschen mit Behinderung
    • Schwerbehinderte Menschen mit einer außergewöhnlichen Gehbehinderung (aG) und Blinde (Bl) können einen Antrag auf eine Parkerleichterung stellen.
      Mehr im Infoblatt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung.
    • Der Antrag auf Parkerleichterung kann im Rathaus, Geschäftsbereich Einwohnerservice, Ordnung- und Sicherheit, Abt. Einwohnerbüro beantragt werden.
      Ansprechpartnerin: Frau Brill
      Tel.: 06171 502-262
  • Schwerbehindertenausweis im Scheckkartenformat

    Ab 01.04.2013 hat das Land Hessen, als eines der ersten Bundesländer, den Schwerbehindertenausweis im Scheckkartenformat eingeführt. 

    Dieser Ausweis kann formlos mit Passfoto (farbig) beim

    Hessischen Amt für Versorgung und Soziales
    Frankfurt am Main
    Walter-Möller-Platz 1
    60349 Frankfurt am Main

    beantragt werden. "Alte" Ausweise bleiben jedoch bis zum Ablauf Ihrer Gültigkeit bestehen.

    Weitere Infos unter:
    VdK Hessen 

  • Selbsthilfegruppen

    In Selbsthilfegruppen treffen sich Menschen um gemeinsame Erfahrungen über Erkrankungen und anderen Schwierigkeiten auszutauschen. Im Gespräch mit anderen teilen sie ihre Erfahrung und ihr Wissen miteinander aus. Sie verstehen, helfen und stärken sich gegenseitig und sind zusammen aktiv. 

    Regelmäßige Treffen, Übungen, gemeinsame Freizeitgestaltung oder selbstorganisierte Termine mit Referenten/innen sind nur ein paar Angebote solcher Selbsthilfegruppen.

    Adressen und Ansprechpartner finden Sie auf Landesebene unter
    http://www.selbsthilfe-hessen.de  

  • Wohnraumberatungsstellen

    Beratungsstellen für barrierefreies/-armes Wohnen werden von folgenden Vereinen/Institutionen angeboten:

    • Arbeiterwohlfahrt Bad Homburg v.d.H.
      Kirchplatz 1, 61352 Bad Homburg v.d.H.
      Tel. 06172 41480
      Fax 06172 482642
      E-Mail awoobereschbach(at)arcor.de
    • Sozialverband VdK Friedrichsdorf
      Tel. 06172 9290017
      E-Mail ov-Friedrichsdorf(at)vdk.de
    • VdK-Beratungsstelle für technische Hilfen und Wohnraumanpassung
      c/o Fachhochschule Frankfurt am Main
      Fachbereich "Soziale Arbeit und Gesundheit"
      Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main
      Tel. 069 - 15332604
      Fax 069 15332970
      E-Mail hilfsmittelberatung.hessen(at)vdk.de
    • Verband Wohneigentum Hessen e.V.
      Neuhausstraße 22, 61440 Oberursel (Ts.)
      Tel. 06171 21811
      Fax 06171 25737
      E-Mail hessen(at)verband-Wohneigentum.de
       
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