Fahrbahnmarkierung, Fahrrad, Fahrradweg

Radverkehr

Radverkehr
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Wesentliche Inhalte der Radverkehrsplanung sind die Planung von straßenbegleitenden und frei geführten Radwegen, die Planung der Abwicklung des Radverkehrs auf der Fahrbahn sowie die Aufstellung von Fahrradabstellanlagen (Fahrradständern).

Ziel der Radverkehrsplanung ist es, ein flächendeckendes, fahrradfreundliches Radwegenetz für den Alltags- und Freizeitverkehr zu schaffen.

Fahrradklima-Test

Vom 01.09.2018 bis zum 30.11.2018 läuft der vom ADFC in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur initiierte bundesweite „Fahrradklima-Test“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben durch ihre Teilnahme an dieser Umfrage die Möglichkeit, das Thema „Radverkehr“ in Oberursel zu bewerten und aktiv zu beeinflussen.

Online kann der Fragebogen ab 01.09.2018 unter www.fahrradklima-test.de aufgerufen und ausgefüllt werden. Wer keinen Internetzugriff hat, kann den Fragebogen auch direkt bei der für das Thema Radverkehr zuständigen Mitarbeiterin bei der Stadt Oberursel (Taunus), Sandra Portella, Tel. 06171 502-412 anfordern.

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Radverkehrskonzept

Projekt "Optimierung des Radverkehrsnetzes"

Die Stadt Oberursel hat - aufbauend auf dem 2007/08 erarbeiteten Radverkehrskonzept - ihr Radverkehrsnetz weiter optimiert. Damit wurde im Oktober 2015 das Planungsbüro Radverkehr-Konzept (RV-K) aus Frankfurt am Main beauftragt.

  • Erster Projektschritt

    Erster Projektschritt war die Bildung einer Projektgruppe Radverkehr, die die bestehenden Verbindungen auf den Prüfstand stellte und Maßnahmen zur Verbesserung erarbeitete. Unterstützung erhielt die Stadt dabei u.a. von der Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) sowie dem Vertreter der Hessischen Landespolizei.

    Ziel ist es, dass die Oberurseler zukünftig noch häufiger auf das Fahrrad steigen – und sie dabei sicher, komfortabel und zügig ans Ziel kommen. Um dies zu erreichen, war es bei der Radverkehrsplanung wichtig, die unterschiedlichen Radfahrertypen zu berücksichtigen. Die Anforderungen der zum Einkaufen fahrenden Senioren wurden genauso berücksichtigt, wie die des schnell zur Arbeit fahrenden Pendlers.

Radverkehrskonzept

Nachfolgend finden Sie das Radverkehrskonzept mit allen Anlagen



  • Bürgerbeteiligung zur Optimierung des Radverkehrsnetzes in Oberursel

    Auch die Bürger hatten die Möglichkeit mitzuarbeiten. Zum einen konnten sie über die Meldeplattform Radverkehr Mängel melden, die direkt in den Planungsprozess einfließen. Zum anderen konnten sie sich an der „Bürgerwerkstatt Radverkehr“ im Februar 2016 einbringen. Hier wurden das Radverkehrsnetz sowie sinnvolle Maßnahmen diskutiert.

    Auch im Rahmen der Veranstaltung „Oberursel fährt ab“ am 21. Februar 2016 bestand nochmals die Möglichkeit, sich im Rahmen der 2. Bürgerwerkstatt in das Radverkehrskonzept einzubringen.

  • 1. Bürgerwerkstatt

    Mehr als 60 Menschen folgten am 2. Februar 2016 der Einladung der Stadt Oberursel zur Bürgerwerkstatt Radverkehr im großen Sitzungssaal des Rathauses. Das beauftragte Planungsbüro Radverkehr-Konzept (RV-K) aus Frankfurt am Main präsentierte dort seine Maßnahmenentwürfe zur „Optimierung des Radverkehrsnetzes in Oberursel“ und stellte diese den interessierten Anwesenden zur Diskussion.

    Die auf Radverkehr spezialisierten Verkehrsplaner Lisa Wagner und Paul Fremer präsentierten ihre Vision des Zielnetzes Radverkehr 2025 sowie 76 Maßnahmenentwürfe zur Beseitigung der aktuellen Problemstellen. Die Palette der Empfehlungen reicht dabei von kleinen Eingriffen, wie der Änderung der Beschilderung, bis hin zu aufwändigeren baulichen Maßnahmen.

    An insgesamt fünf Stationen konnten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger die bisherigen Entwürfe des Planungsbüros einsehen und Rückmeldung dazu gegeben werden. Mit Hilfe von Klebepunkten war jede/r Anwesende aufgefordert, die für sie oder ihn wichtigsten Maßnahmen zu kennzeichnen. Als besonders dringlich aus Sicht der Oberurseler kristallisierten sich dabei zum Beispiel der Lückenschluss an der Frankfurter Landstraße in Höhe des Zentralfriedhofes oder die Verkehrssituation an der Nassauer Straße heraus.

    Daneben konnten mit Hilfe von Feedbackbögen kritische Stellen im aktuellen Radverkehrsnetz gemeldet werden, die von der Planung berücksichtig wurden. Auf diesem Wege wurden mehr als 60 weitere Maßnahmenvorschläge gesammelt. Nicht zuletzt bot der Abend auch die Möglichkeit, offene Fragen im persönlichen Gespräch mit den Planern von RV-K und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung zu klären. Auch aktuelle Herausforderungen rund um den Radverkehr in Oberursel konnten dabei angesprochen und diskutiert werden. Die Schulwegsicherheit war dabei ein Thema, das vielen auf der Seele brannte und besondere Berücksichtigung in der Planung finden wird.

    Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt wurden nun von den Verkehrsplanern aufbereitet und im weiteren Projektverlauf im Rahmen der Netz- und Maßnahmenplanung berücksichtigt. Am Ende des Planungsprozesses liegt jetzt ein anwendungsbezogener Maßnahmenkatalog zur schrittweisen Verbesserung der Radfahrbedingungen vor. Die Umsetzung der Maßnahmen hat begonnen und ist auf einen Zeithorizont von zehn Jahren angelegt.

  • 2. Bürgerwerkstatt 

    Im Rahmen der Veranstaltung „Oberursel fährt ab“ fand im Februar 2016 die zweite Bürgerwerkstatt zur „Optimierung des Radverkehrsnetzes in Oberursel“ statt.

    Am Vormittag luden die Verkehrsplaner vom beauftragten Büro Radverkehr-Konzept (RV-K) zunächst zu einem Vortrag über den bisherigen Projektverlauf. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger nutzten diese Gelegenheit für eine angeregte Diskussion über die Radverkehrsförderung der Stadt.

    Am Stand der Stadt Oberursel konnten sich alle Interessierten dann ein genaues Bild über die bisherige Arbeit der Verkehrsplaner machen. An großen Stellwänden wurden das geplante Zielnetz Radverkehr 2025 sowie die bisher ausgearbeiteten Maßnahmenentwürfe vorgestellt. Den ganzen Tag über standen die Mitarbeiter des Planungsbüros und der Stadtverwaltung den Bürgern für Fragen und Anregungen rund um den Radverkehr zur Verfügung. Die Besucherinnen und Besucher der Messe machten außerdem regen Gebrauch von der Möglichkeit, die für sie wichtigsten Maßnahmen zu markieren und weitere Vorschläge zur Verbesserung der Radfahrbedingungen einzubringen.

    Genau wie die Ergebnisse der ersten Bürgerwerkstatt flossen nun auch die bei „Oberursel fährt ab“ gesammelten Bürgermeldungen in die weitere Planung mit ein. Der fertige Maßnahmenkatalog wurde dann nach Abschluss des Projektes bei einer Präsentation der Öffentlichkeit vorgestellt.

  • Abschlussveranstaltung zum Radverkehrskonzept

    Das Radverkehrskonzept 2025 liegt inzwischen mit allen Vorschlägen für eine zukunftsorientierte Ausgestaltung des Oberurseler Radwegenetzes vor. Neben den Ideen und Überlegungen des beauftragten Planungsbüros RV-K Frankfurt sind auch die Vorschläge der Oberurseler Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen von zwei Bürgerinformationsveranstaltungen erarbeitet wurden, in den Maßnahmenkatalog mit eingeflossen. Bevor es zu einer Beschlussfassung zum weiteren Vorgehen in den städtischen Gremien kommen konnte, wurden die Abschlussergebnisse am 23.06.2016, im Rathaus Oberursel vom Planungsbüro vorgestellt. Anschließend bestand die Möglichkeit, über die Inhalte / die vorgeschlagenen Maßnahmen zu diskutieren.

Radverkehr in der Fußgängerzone
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  • Fahrradfahrer dürfen in der Zeit von 20 bis 9 Uhr in Schrittgeschwindigkeit (3-7 km/h) in der gesamten Fußgängerzone der Innenstadt fahren.
  • Ganztags für Radler freigegeben sind der Epinayplatz, der Korfplatz, die Strackgasse und die Weidengasse (Schritttempo).
Mehr Informationen....

... zum Radfahren in Oberursel (Taunus) finden Sie unter dem Thema Sport & Freizeit | Radfahren.

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