Stadtansicht

Oberstedten

Besondere Lage zum Wohnen und Leben

Oberstedten, der Stadtteil zwischen Bad Homburg und Oberursel, eingerahmt von den Taunuswäldern und landwirtschaftlich genutzten Wiesen und Feldern, bietet in seiner Vielfalt ein Stück mehr an Lebensqualität.

Die Anbindung mit dem Bus nach Bad Homburg und Oberursel sowie der direkte Weg in den Taunus und nach Frankfurt zeichnet die besondere Lage zum Wohnen und Leben aus. Die stetige Nachfrage nach Wohnraum und die Entwicklung im Gewerbegebiet stehen voll im "Zeichen der Zeit". Einzelhandel, Gewerbe und Handwerk gehören genauso zum Stadtteil Oberstedten wie die traditionelle Gastronomie und das vielfältige Vereinsleben. Ergänzt wurde das Angebot in jüngster Zeit durch Fast Food und Bowling. Bei dieser Vielfalt an Freizeitaktivitäten ist für "Jung und Alt" immer etwas dabei. Der Höhepunkt für die "Stedter" ist alljährlich im Juli die dreitägige Straßenkerb mitten im Herz von Oberstedten.

Neben einer neuen Grundschule und einem neuen Kindergarten zeichnet sich Oberstedten auch in der Kinder-, Jugend- und Seniorenbetreuung durch seine Vereine und kirchlichen Einrichtungen aus.

Die Zukunft in Oberstedten liegt in der Pflege von Tradition und dem Umgang mit der stetigen Veränderung, damit auch im Jahr 2030 viele Oberstedter Bürger noch überzeugt auf die Frage "Wo wohnen Sie?" antworten können:

"In Oberstedten!"

Daten zur Geschichte
  • 817 - Schriftliche Ersterwähnung von "Stedti"

    Im frühen Mittelalter bildet Oberstedten zusammen mit Mittel- und Niederstedten die Talschaft Stedten.

  • 1263 - erstmals Niederstedten ("Niederstetten") genannt

    Der Ort wird nach 1587 verlassen. 1272 erscheint Oberstedten und 1303 schließlich Mittelstedten („mediocrem Stedin“) in den Schriftquellen. Mittelstedten fällt um 1420 wüst.

  • 1433 - Oberstedten gelangt an Gottfried III. von Eppstein

    Oberstedten gelangt mit der Burg Hohenberg an Gottfried III. von Eppstein und teilt fortan - beinahe stets - das Schicksal Homburgs. So gehört der Ort z. B. auch ab 1622 zur Landgrafschaft Hessen-Homburg und besitzt erst ab 1866 denselben Landesherrn wie Oberursel - den preußischen König.

  • 1526 - Einführung der evang. Religion

    Der Kirchenneubau von 1706/1715 dient nach einem Umbau von 1954/1955 noch heute als Gotteshaus.

  • 1622 - Plünderung im Dreißigjährigen Krieg

    Der Ort wird während des Dreißigjährigen Krieges geplündert, von Brandschatzung jedoch verschont. Zur Feuerbekämpfung entsteht 1634 eine Pflicht-Feuerwehr. 1907 gründet sich die Freiwillige Feuerwehr.

  • 1813 - 1848

    Bei der Aufteilung der Hohen Mark (Waldgenossenschaft), deren Waltbote (Gerichtsherr) einst Wortwin von Stedten war, erhält Oberstedten wie die anderen Markgemeinden anteilig Gelände.

    1827 - Neubau einer Schule und Verkauf des 1691/1693 errichteten Schulhauses. 1901 wird die Schule umgebaut und dient 1966-1972 schließlich als Rathaus.

    1848 - Revolution: Absetzung und Neuwahl von Bürgermeister und Ortsvorstand.

  • 1909/1910 - Bau des Jüdischen Genesungsheims

    Bau des Jüdischen Genesungsheims des Frankfurter Eduard und Adelheid Kann-Stiftung. 1935 und 1938 Demolierung des Hauses und Vertreibung der Bewohner. Seit 1957 befindet sich dort die heutige Reformhaus-Fach-Akademie.

  • 1936/1938 - Einrichtung des Reichssiedlungshofs

    1939 zum Teil umgewandelt in ein „Dulag Luft“ (Durchgangslager der deutschen Luftwaffe), 1945-1993 amerikanisches Militärgelände.

  • 1964 - Kirche St. Petrus Canisius

    Weihe der neu erbauten katholischen Kirche St. Petrus Canisius.

  • 1972 - Eingliederung in die Stadt Oberursel

    Im Rahmen der hessischen Gebietsreform Eingliederung der Gemeinde Oberstedten in die Stadt Oberursel (Taunus) zum 1.4.1972. Ein Ortsbeirat wahrt seit Oktober 1972 die Interessen des Stadtteils.

    Heute leben in Oberstedten rund 6.600 Einwohner/innen.

Texte: Andrea Bott (Stadtarchiv)

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