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Gemeinsam hinschauen: Stadt startet neuen „Stadtmelder“
Ein umgestürzter Poller, ein beschädigter Gehweg, eine defekte Straßenleuchte oder illegal entsorgter Müll – Dinge wie diese fallen im Alltag oft zuerst den Bürgerinnen und Bürgern auf. Damit Hinweise wie diese künftig noch einfacher bei der Stadt ankommen, schaltet die Stadt Oberursel den neuen Stadtmelder frei.
Die Stadt Oberursel erweitert ihre digitale Bürgerbeteiligungsplattform „Oberursel-Mitmachen“ um ein neues Angebot: den Stadtmelder. Mit dem Stadtmelder können Bürgerinnen und Bürger unkompliziert Hinweise zu verschiedenen Themen im öffentlichen Raum geben – schnell, transparent und bürgernah. Der Stadtmelder ist ab sofort online und direkt über oberursel-mitmachen.de erreichbar und ist die digitale Weiterentwicklung und Ergänzung zu den bisherigen Meldewegen. Im Zuge der Umstellung wird tell*me Anfang März eingestellt. Der direkte Kontakt ins Rathaus bleibt weiterhin auch telefonisch und persönlich möglich.
Der neue Service versteht sich als Einladung zum Mitmachen: Wo fällt etwas auf, das behoben werden sollte? Wo kann im Alltag etwas verbessert werden? Oft gilt dabei: Mehr Augen sehen mehr – und Hinweise aus der Bürgerschaft helfen, Themen frühzeitig zu erkennen und gezielt anzugehen.
Bürgermeisterin Antje Runge betont die Bedeutung des neuen Angebots: „Unsere Stadt ist lebenswert – und wir wollen sie gemeinsam noch besser machen. Der Stadtmelder lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, Hinweise aus dem Alltag einfach weiterzugeben und so aktiv an der Weiterentwicklung Oberursels mitzuwirken.“
Welche Hinweise können gemeldet werden?
Über den Stadtmelder können unter anderem Meldungen zu Plakatierung, wilden Müllkippen/Sperrmüllresten, Straßen-, Radweg- oder Gehwegschäden, defekten Pollern, Ampeln (Taster/Licht), Straßenschildern oder Straßenbeleuchtung eingereicht werden. Auch Fahrradwracks, stillgelegte Kfz im öffentlichen Verkehrsraum, verstopfte Gullys/Bachläufe, defekte Kanaldeckel sowie Themen der Friedhofs- und Spielplatzunterhaltung können gemeldet werden.
So funktioniert der Stadtmelder:
Auf „Oberursel-Mitmachen“ wird der entsprechende Ort angegeben, eine passende Kategorie ausgewählt und – wenn möglich – ein Foto ergänzt. Die Hinweise werden anschließend geprüft und an die jeweils zuständigen Stellen weitergeleitet. Je nach Art der Meldung kann die Bearbeitung unterschiedlich ausfallen; entscheidend ist: Hinweise werden zentral erfasst und gehen nicht verloren.
Bitte beachten Sie: Melden Sie über den Stadtmelder keine Notfälle, die ein unverzügliches Handeln erfordern. In solchen Fällen sind die bekannten Notruf- und Bereitschaftsnummern zu nutzen.
Der Stadtmelder ist nicht nur die zentrale Adresse für die Meldung von Mängeln. Neben Hinweisen auf Schäden oder Störungen bietet der Stadtmelder auch die Möglichkeit, auf schöne oder sehenswerte Orte im Stadtgebiet aufmerksam zu machen – als kleiner zusätzlicher Beitrag, um Besonderheiten sichtbar zu machen und positive Eindrücke zu teilen.
Anna Latsch, Geschäftsbereichsleiterin für Wirtschaftsförderung, Bürgerbeteiligung und Kommunikation, ordnet den neuen Service ein: „Der Stadtmelder ergänzt unsere Beteiligungsplattform ‚Oberursel-Mitmachen‘ sinnvoll. Hinweise werden zentral erfasst, geprüft und an die zuständigen Stellen weitergeleitet – transparent und übersichtlich.“
Mit „Oberursel-Mitmachen“ führt die Stadt ihre digitalen Beteiligungsangebote an einem Ort zusammen – von Information und Dialog über das Einbringen eigener Ideen bis hin zu konkreten Hinweisen aus dem Stadtalltag. Der Stadtmelder ist ein weiterer Baustein dieses Ansatzes.
Darüber hinaus stellt die Stadt ab März 2026 eine zentrale Oberursel-App bereit, über die nahezu alle städtische Informationen sowie Angebote stadtnaher Betriebe und digitale Angebote der Brunnenstadt an einem Ort abrufbar sind – so gebündelt gab es das bislang nicht –, darunter auch der Stadtmelder und die Beteiligungsplattform „Oberursel-Mitmachen“.
Der Stadtmelder ist unter www.oberursel-mitmachen.de erreichbar.
Antje Runge
Bürgermeisterin
