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ONE BILLION RISING: Oberursel erhebt sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
„Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein ernstes gesellschaftliches Thema, das täglich weltweit und auch bei uns Realität ist. ONE BILLION RISING ist eine kraftvolle, sichtbare Form, dagegen aufzustehen. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, am 14. Februar gemeinsam mit uns ein Zeichen zu setzen“, sagt Bürgermeisterin Antje Runge.
Am 14. Februar ab 15 Uhr beteiligt sich Oberursel erneut an der weltweiten Aktion ONE BILLION RISING. Auf dem Epinayplatz kommen Menschen zusammen, um mit Tanz, Musik und kurzen Wortbeiträgen öffentlich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen Stellung zu beziehen – solidarisch, sichtbar und entschlossen.
Organisiert wird die Aktion von der Stadt Oberursel, vertreten durch Bürgermeisterin Antje Runge und die beiden städtischen Gleichstellungsbeauftragten, gemeinsam mit dem Verein „Frauen helfen Frauen – Hochtaunuskreis e. V.“. Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem von Jutta Steinmetz, die gemeinsam mit ihrer Trommelgruppe für die musikalische Begleitung sorgt, einer Tanzgruppe des TSG Oberursel sowie der Frauengruppe „Just Women“ aus der Portstraße, die auch einen kulinarischen Stand anbietet.
Im Mittelpunkt der Aktion steht der gemeinsame Tanz zum Lied „Break the Chain“ („Zerbrich die Ketten“) – dem internationalen Symbol von ONE BILLION RISING. Der Tanz symbolisiert Widerstand, Solidarität und die gemeinsame Forderung nach einem Ende patriarchaler Gewalt.
Das diesjährige Motto lautet „Women on Fire – Ni una menos“. „Dieses Motto steht für Haltung und Entschlossenheit: Wir werden sichtbar und zeigen gemeinsam, dass Gewalt an Frauen und Mädchen keinen Platz hat“, betont Bürgermeisterin Antje Runge. „ONE BILLION RISING zeigt, wie viele wir sind – und dass wir nicht schweigen. Mit Tanz und Bewegung setzen wir ein Zeichen für Respekt, Gleichberechtigung und ein Leben ohne Gewalt.“
Hintergrund
ONE BILLION RISING ist eine weltweite Bewegung, die im Jahr 2012 von der Künstlerin und Feministin Eve Ensler ins Leben gerufen wurde. Der Name bezieht sich auf eine UN-Statistik: Jede dritte Frau weltweit erlebt in ihrem Leben Gewalt – das sind rund eine Milliarde Frauen. Jedes Jahr am 14. Februar erheben sich Menschen in über 190 Ländern, um gemeinsam ein Zeichen gegen diese Gewalt zu setzen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzutanzen oder einfach dabei zu sein.
Antje Runge
Bürgermeisterin
