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Stadt Oberursel bündelt Hinweise im Stadtalltag digital
Mit dem Stadtmelder hat die Stadt Oberursel zu Beginn des Kalenderjahrs 2026 ihre bisherigen Meldewege für Hinweise aus dem öffentlichen Raum in einer zentralen digitalen Struktur gebündelt. Bürgerinnen und Bürger können ihre Anliegen seitdem zentral erfassen – einfach, nachvollziehbar und gezielt an die zuständigen Stellen gerichtet.
„Im Alltag sehen viele Menschen sofort, wo etwas nicht stimmt – sei es eine defekte Laterne, ein Schaden am Gehweg oder wilder Müll. Entscheidend ist, dass diese Hinweise zuverlässig ankommen und bearbeitet werden. Genau dafür haben wir den Stadtmelder eingerichtet“, erklärt Bürgermeisterin Antje Runge.
Ein zentraler Eingang anstatt vieler Einzelwege
Zuvor erreichten Hinweise die Stadt auf unterschiedlichen Wegen: telefonisch, per E-Mail, persönlich oder über verschiedene digitale Angebote der Kommune. Das führte teilweise zu Doppelmeldungen und erschwerte die Übersicht.
Mit dem Stadtmelder werden diese Wege nun gebündelt. Alle Meldungen werden zentral erfasst und direkt an die zuständigen Bereiche weitergeleitet – etwa an den Bau und Service Oberursel (BSO), die Abteilung Ordnung und Sicherheit, die Stadtpolizei oder die Abteilung Mobilität. Das schafft klare Zuständigkeiten und verbessert die interne Steuerung.
Einfach melden – auch mobil über die neue Stadt Oberursel-App
Der Stadtmelder ist mobil direkt über die neue Oberursel-App erreichbar. Die App ist in den gängigen App-Stores unter „Stadt Oberursel“ verfügbar und bündelt zahlreiche digitale Angebote der Brunnenstadt.
Über einen Quicklink auf der Startseite der App gelangen Nutzerinnen und Nutzer unmittelbar zum Meldeformular des Stadtmelders inklusive des Kartenmoduls – besonders praktisch für unterwegs. Auf der digitalen Stadtkarte können Hinweise direkt verortet, beschrieben und bei Bedarf ergänzt werden. Das ermöglicht eine präzise Zuordnung und beschleunigt die Bearbeitung.
Im Mittelpunkt steht die Daseinsvorsorge im Alltag
„Eine digitale Meldeplattform ist kein Selbstzweck. Sie hilft uns, das wahrzunehmen und zu bearbeiten, was die Menschen im Alltag bewegt – ob im Straßenraum, in Grünanlagen oder bei der Infrastruktur. Der Stadtmelder schafft klare Wege und sorgt dafür, dass aus Hinweisen auch Lösungen werden. Das ist moderne Daseinsvorsorge“, so Bürgermeisterin Runge.
Dass das Angebot gut angenommen wird, zeigt sich bereits in den ersten Wochen nach dem Start: Rund einhundertsechzig Meldungen sind seit Einführung des Stadtmelders eingegangen und auf der Karte erfasst worden.
Die Bandbreite der Themen ist groß und spiegelt den Alltag in der Stadt wider. Häufig geht es um wilde Müllablagerungen, überfüllte oder beschädigte Containerstandorte sowie Verschmutzungen im öffentlichen Raum. Auch Schäden an Straßen, Geh- und Radwegen, defekte Beleuchtung, zugewachsene Wege oder Einschränkungen der Verkehrssicherheit werden regelmäßig gemeldet. Weitere Hinweise betreffen unter anderem herrenlose Fahrräder, Beschilderungen oder ordnungsrechtliche Fragen. Die Bandbreite zeigt: Der Stadtmelder erfasst ein breites Spektrum an Themen aus dem unmittelbaren Lebensumfeld.
Die zentrale Erfassung sorgt dafür, dass diese Hinweise strukturiert aufgenommen, den zuständigen Bereichen zugeordnet und im weiteren Verlauf bearbeitet werden. Damit wird sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht – und zugleich sichergestellt, dass Anliegen gebündelt und nicht über verschiedene Wege verteilt bearbeitet werden.
Weiterentwicklung geplant
Die Stadt weist darauf hin, dass neue digitale Angebote eine gewisse Anlaufphase benötigen. Prozesse werden laufend überprüft und weiterentwickelt, um den Stadtmelder noch besser an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger anzupassen.
Transparenz über den Bearbeitungsstand
Ein wesentlicher Vorteil des Stadtmelders ist Transparenz: Bürgerinnen und Bürger können den Bearbeitungsstand ihrer Meldung einsehen – von der Erfassung bis zur Erledigung. So wird nachvollziehbar, wie Hinweise bearbeitet werden
Mehr als ein Mängelmelder: Teilen positiver Hinweise
Der Stadtmelder ist bewusst mehr als ein klassischer Mängelmelder. Mit der Kategorie „Schönes“ können auch positive Entwicklungen oder gelungene Orte im Stadtgebiet geteilt werden.
Teil einer gebündelten digitalen Beteiligung
Der Stadtmelder ist Bestandteil der Plattform „Oberursel-Mitmachen“ und Teil einer umfassenderen digitalen Strategie, Informationen, Beteiligung und Serviceangebote zu bündeln.
„Mehr Augen sehen mehr. Wenn Stadtgesellschaft und Verwaltung gut zusammenarbeiten, profitieren am Ende alle“, so Bürgermeisterin Runge.
Der Stadtmelder ist unter www.oberursel-mitmachen.de sowie direkt über einen Quicklink auf der Startseite der Stadt Oberursel-App erreichbar.
Antje Runge
Bürgermeisterin
