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Stadt Oberursel vergibt Grundstück in der Mutter-Teresa-Straße
Die Stadt Oberursel (Taunus) vergibt ein Grundstück in der Mutter-Teresa-Straße im Stadtteil Bommersheim im Rahmen eines Bieterverfahrens. Ziel der Vergabe ist die Schaffung von dauerhaft bezahlbarem Wohnraum – insbesondere auch für Familien.
Das städtische Grundstück wird im Erbbaurecht für eine Gesamtlaufzeit von 99 Jahren an die Box GmbH aus Kelkheim (Taunus) vergeben. Vorgesehen ist der Bau von 17 bis 19 geförderten Mietwohnungen mit einem Gesamtwert von rund sechs Millionen Euro. Die Wohnungen stehen in den ersten 30 Jahren verbindlich als bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung. Die vertraglichen Regelungen stellen sicher, dass die Mieten in diesem Zeitraum sozialverträglich sind
Für die Wohnungen gelten die Konditionen des geförderten Wohnungsbaus. Die Miethöhen liegen im ersten Förderweg bei maximal 10,13 Euro pro Quadratmeter, im zweiten Förderweg bei 10,80 Euro pro Quadratmeter.
Bürgermeisterin Antje Runge betont die Bedeutung des Projekts für die Stadt: „Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit – gerade auch für Familien.
Mit der Vergabe des Grundstücks in der Mutter-Teresa-Straße schaffen wir konkret neue Wohnungen, die langfristig bezahlbar bleiben. Das ist ein wichtiger Baustein unserer kommunalen Wohnraumpolitik und ein klares Signal: Oberursel übernimmt Verantwortung.“
Die Grundstücksvergabe erfolgte nach einem transparenten Bieterverfahren. Den Zuschlag erhielt das wirtschaftlichste und schlüssigste Angebot, das die städtischen Vorgaben zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum erfüllte. Um dieses Ziel zu unterstützen, wurde für die ersten 30 Jahre ein reduzierter Erbbauzins auf Basis eines vergünstigten Grundstückswertes vereinbart.
Neben sozialen Aspekten berücksichtigt das Projekt auch ökologische Anforderungen. Vorgesehen sind unter anderem Dachbegrünungen sowie Maßnahmen zur Grünflächengestaltung, wie sie im Bebauungsplan festgesetzt sind.
Die Vergabe erfolgt unter Vorbehalt der abschließenden Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung.
Antje Runge
Bürgermeisterin
