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Umbau der Kreuzung Lahnstraße / Dornbachstraße
Der Umbau der Kreuzung ist notwendig, um für das neu entstehenden Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) die nötigen Ein- und Ausfahrten zu ermöglichen. Nur dann können die freiwilligen Einsatzkräfte ein- und die Feuerwehr im Alarmfall zügig ausrücken.
Im Zuge des Umbaus wird die gesamte Kreuzung neu gestaltet, die Anzahl der Fahrstreifen und die Lage der Verkehrsinsel wird angepasst. Die Ampel wird neu geschaltet, so dass die Verkehrssicherheit für alle – Kfz-, Rad- und Fußverkehr – erhöht wird. Insgesamt wird eine Fläche von ca. 500 m² entsiegelt werden können.
Die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte Nord und Mitte (direkt angrenzend) haben die Umgestaltung beschlossen.
Die Arbeiten werden voraussichtlich im Sommer 2026 beginnen und bis 2027 andauern. In diesem Zeitraum wird es zu Sperrungen einzelner Fahrtrichtungen oder Fahrstreifen kommen. Sobald genauere Informationen zu den Einschränkungen verfügbar sind, werden sie auf dieser Seite bekannt gegeben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Umgestaltung
Was ist das Ziel des Umbaus?
Das Hauptziel des Umbaus ist die Ermöglichung der zügigen Abwicklung der zukünftigen Verkehre vom und zum Gefahrenabwehrzentrum. Ohne einen Umbau des Knotenpunkts und eine Anpassung des Signalprogramms könnte nicht gewährleistet werden, dass die Rettungskräfte die Wache zügig erreichen und dann schnell und zuverlässig ausrücken können.
Mit dem Umbau werden auch übergeordnete Ziele wie die Erhöhung der Verkehrssicherheit – insbesondere für ungeschützte Verkehrsteilnehmende – sowie Schutz der Umwelt und des Klimas verfolgt.
Wer hat den Umbau beschlossen?
Die Stadtverordnetenversammlung (also das kommunale Parlament) hat am 30.03.2023 mit Beschluss zur Vorlage VL-38/2023 nahezu einstimmig die Vorplanung (das ist der erste Schritt eines Planungsprozesses) zum Umbau des Knotenpunkts beschlossen und die Verwaltung beauftragt, die weiteren Planungsschritte zu bearbeiten. Die Ortsbeiräte Nord und Oberstedten haben die Vorlage am 21. bzw. 23.03.2023 ebenfalls beschlossen. Der Wortlaut des Beschlusses ist im kommunalpolitischen Bürgerinfosystem hier nachzulesen: https://rim.ekom21.de/oberursel/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZWFg2qMBEV6eXSCeHCFFOtw
Am 05.06.2025 hat die Stadtverordnetenversammlung mit Beschluss zur VL-72/2025 der Entwurfsplanung (das ist eine maßstabsgerechte Planung inkl. Höhen, Kostenberechnung und diversen anderen Details) mit großer Mehrheit zugestimmt und dem Magistrat den Auftrag gegeben, diese Planung umzusetzen. Auch diesem Beschluss haben beide Ortsbeiräte zugestimmt (am 27. bzw. 28.05.2025) – siehe https://rim.ekom21.de/oberursel/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZePu3Qf1EjeRPaE7cBxSNkM
All diese Beschlüsse fielen nach Diskussion in öffentlicher Sitzung.
Wurden die Interessen von Anwohnenden berücksichtigt?
Ja. Anwohnende konnten wie alle anderen im Rahmen der ausführlichen öffentlichen Beratung in den städtischen Gremien ihre Anliegen in die Planung des Projektes einbringen. Im Zuge der Planungen durch Fachabteilung und externes Planungsbüro wurden – wie bei Straßenplanungen üblich – die Interessen aller relevanten Personengruppen (Anwohnende, Pendelverkehr, Lieferverkehr, Wirtschaft, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ältere Menschen, Kinder sowie Träger Öffentlicher Belange wie Feuerwehr, Rettungsdienste und Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs) betrachtet. Wie bei Planungs- und Beteiligungsprozessen üblich, musste schlussendlich aus der Vielzahl der sich teilweise widersprechenden Interessen eine Abwägung stattfinden.
Wurde die Öffentlichkeit bei der Planung eingebunden?
Ja. Die Beratung der Planung in den öffentlichen Gremien (siehe „Wer hat die Umgestaltung beschlossen?“) geschah öffentlich, alle interessierten Personen hatten die Gelegenheit, Unterlagen einzusehen, sich in den Beratungen zu Wort zu melden oder Fragen zu stellen.
Wer war an der Planung beteiligt?
Federführend für das Projekt ist die Abteilung „Nachhaltigkeit, Klima-, Umweltschutz und Mobilität“ der Stadtverwaltung. Die Planungen wurden von einem externen Planungsbüro erarbeitet. Die finalen Pläne sind mit der Feuerwehr als zukünftigem Betreiber des GAZ, der Straßenverkehrsbehörde, der Landespolizei, den Stadtwerken, dem Verkehrsverband Hochtaunus, der städtischen Beauftragten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung, dem Blindenverband, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), HessenMobil, der Autobahn GmbH und anliegenden Betrieben abgestimmt.
Was kostet die Umgestaltung?
Die erwarteten Kosten für die Umsetzung des Projekts liegen bei ca. 2,5 Millionen € (brutto), inklusive der Kosten für die Tiefbaumaßnahmen, Anlage der Grünflächen, Neuanlage der Signalanlage sowie Markierung und Beschilderung. Das Projekt ist nicht förderfähig, die Kosten für die Umsetzung trägt die Stadt zu 100 %.
Wie lange wird der Umbau dauern?
Die Bauarbeiten werden in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Sie werden voraussichtlich im Sommer 2026 beginnen und bis zum Herbst 2027 andauern.
Ist während der Bauarbeiten mit Behinderungen zu rechnen?
Da im gesamten Kreuzungsbereich der Fahrbahnbelang grundhaft saniert wird und die Verkehrsinseln und Fahrstreifen verlegt werden, wird es während der Bauarbeiten Teilsperrungen von einzelnen Fahrtrichtungen und Fahrstreifen geben. Die Zufahrt zum Alte-Leipziger-Platz wird durchgehend gewährleistet sein.
Ist die Umgestaltung in ein Gesamtkonzept eingebettet?
Ja. Die Planungen sind eng abgestimmt mit den Planungen zum Bau des Gefahrenabwehrzentrums sowie mit den Planungen der bereits erfolgten Umgestaltung der Dornbachstraße zur Fahrradstraße. Darüber hinaus schließt die Umgestaltung an mehrere städtische Konzepte an, darunter das verkehrliche Leitbild der Stadt, das Fußverkehrskonzept, das Radverkehrskonzept und nicht zuletzt an das Klimaschutzkonzept.
Kann ich mich zukünftig beteiligen?
Wenn Sie Anregungen, Fragen, Lob oder Kritik zur Umgestaltung des Bereichs oder zum Verkehrsgeschehen in Oberursel generell haben, können Sie die Verwaltung per E-Mail oder Telefon kontaktieren (siehe rechte Spalte).
Ebenso steht Ihnen die Möglichkeit offen, Ihr Anliegen in den öffentlichen Sitzungen des Ortsbeirats vorzubringen (eine Terminübersicht finden Sie unter https://rim.ekom21.de/oberursel/termine).
Bürgerbeteiligung im Sinne einer ergebnisoffenen Diskussion der Pläne ist für dieses Projekt jedoch nicht mehr vorgesehen; der Umbau ist bereits von den demokratisch gewählten Gremien der Stadt beschlossen worden und wird wie geplant durchgeführt werden. Eine grundlegende Veränderung der Pläne ist nicht zu erwarten.
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