Weitere Maßnahmen zur Starkregenvorsorge umgesetzt


Im Rahmen der Umsetzung des Klimaanpassungskonzeptes hat die Stadt Oberursel (Taunus) weitere Maßnahmen zur Starkregenvorsorge umgesetzt. Dazu sind in dem Graben, der entlang des Fuß- und Fahrradwegs zwischen Freiligrathstraße und Erich-Kästner-Schule verläuft, drei Staumauern aus Natursteinen errichtet worden. Das Gebiet war in den Starkregengefahrenkarten als kritische Stelle identifiziert worden.

Die Bauwerke, als kaskadierende Gräben bezeichnet, dienen dazu, bei extremen Niederschlag die Fließgeschwindigkeit des Wassers deutlich zu reduzieren und den Abfluss zu verzögern. So wird der unterliegende Kanal entlastet und die Überschwemmungsgefahren im Bereich unterhalb der Brücke „An den Drei Hasen“ verringert.

Die kaskadierenden Gräben sind so konstruiert, dass es nur bei stärkeren Regenfällen zum Einstau kommt. Der Normalabfluss wird durch eine Rohrleitung gewährleistet. Zudem verfügt jede Mauer über einen Notüberlauf, der ein Überströmen auf den benachbarten Schul- und Radweg verhindert.

Die drei Staumauern wurden im Dezember errichtet, es wurden 24 Tonnen Naturstein verwendet. Von den 19 im Jahre 2024 vorgestellten Maßnahmen wurde damit die siebte abgeschlossen.

Weitere Informationen zum Hochwasserschutz finden Interessierte unter www.oberursel.de/klimaanpassung.

 

Michael Maag

Betriebsleiter


Foto: Bau & Service Oberursel