Verkehr

Umbau Kreuzung Lahnstraße/Dornbachstraße ab 27.07.


Stadt schafft verkehrliche Voraussetzungen für das neue Gefahrenabwehrzentrum – Bauzeit voraussichtlich bis Herbst 2027

Die Stadt Oberursel beginnt am 27. Juli mit dem Aufbau der Verkehrssicherung für die Umbauarbeiten an der Kreuzung Lahnstraße/Dornbachstraße. Die Maßnahme ist ein wichtiger Baustein im Zusammenhang mit dem neuen Gefahrenabwehrzentrum (GAZ), das derzeit an der Lahnstraße entsteht. Damit Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte das neue Zentrum künftig im Alarmfall schnell, sicher und zuverlässig erreichen und verlassen können, muss auch die angrenzende Verkehrsinfrastruktur entsprechend angepasst werden.

Der Umbau des Knotenpunktes ist damit nicht allein eine Straßenbaumaßnahme, sondern Teil der notwendigen Erschließung eines zentralen Sicherheitsstandortes für Oberursel. Zugleich nutzt die Stadt die Gelegenheit, die Verkehrsführung an der Kreuzung neu zu ordnen, die Verkehrssicherheit zu verbessern und ohnehin erforderliche Erneuerungen im Bereich der Verkehrsanlagen umzusetzen.

Mehr Sicherheit und eine leistungsfähige Anbindung

Im Zuge der Arbeiten wird die gesamte Kreuzung Lahnstraße/Dornbachstraße neugestaltet. Dabei werden die Anzahl der Fahrstreifen, die Lage der Verkehrsinseln sowie die künftige Verkehrsführung angepasst. Auch die Lichtsignalanlage wird erneuert und neu geschaltet. Ziel ist es, die Abläufe am Knotenpunkt künftig verlässlicher zu gestalten und die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen – für den Kfz-Verkehr ebenso wie für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger.

Ein weiterer Bestandteil der Maßnahme ist die Entsiegelung und Begrünung von Flächen. Insgesamt können im Zuge des Umbaus rund 500 Quadratmeter Fläche entsiegelt und begrünt werden. Damit verbindet die Stadt notwendige verkehrliche Anpassungen mit Verbesserungen für Stadtklima, Aufenthaltsqualität und Umwelt.

„Mit dem neuen Gefahrenabwehrzentrum entsteht an der Lahnstraße das größte Infrastrukturprojekt für die Sicherheit der Oberurselerinnen und Oberurseler. Damit die Einsatzkräfte schnell und sicher ausrücken können, muss auch die verkehrliche Anbindung an den Standort entsprechend ausgebaut werden. Deshalb werden wir die Straßen und den Knotenpunkt bereits während der Bauzeit modernisieren und an die zukünftigen Anforderungen anpassen“, erklärt Bürgermeisterin Antje Runge. „Uns ist bewusst, dass eine Baumaßnahme dieser Größenordnung für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende mit Einschränkungen verbunden ist. Ich bitte deshalb alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Die Arbeiten sind eine Investition in die Sicherheit unserer Stadt und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass unsere Einsatzkräfte auch künftig zuverlässig Hilfe leisten können. Selbstverständlich werden wir transparent über den Bauablauf, notwendige Umleitungen und alle weiteren Schritte informieren,“ so die Bürgermeisterin weiter.

Die Stadtverordnetenversammlung sowie die zuständigen Ortsbeiräte haben die Umgestaltung des Knotenpunktes beschlossen. Grundlage sind die Planungen zur verkehrlichen Erschließung des neuen Gefahrenabwehrzentrums sowie die damit verbundenen Anforderungen an Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Verkehrsführung.

Einschränkungen und Umleitungen während der Bauzeit

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Herbst 2027 andauern. Wegen der hohen Verkehrsdichte und den beengten Platzverhältnissen wird der Knoten ohne Ampelsteuerung oder kreuzenden Verkehr in wenigen Abschnitten umgebaut. Während der Bauzeit ist mit erheblichen Einschränkungen im Kreuzungsbereich und im angrenzenden Straßennetz zu rechnen. Die Dornbachstraße wird zwischen Lahn- und Weilstraße voll gesperrt. Die Lahnstraße bleibt stadtaus- und -einwärts mit jeweils einem Fahrstreifen befahrbar. Im ersten Bauabschnitt auf der Südseite wird der gesamte Verkehr über die Nordseite an der Baustelle vorbeigeführt. 

Die Zufahrt zum Alte-Leipziger-Platz und der Kindertagesstätte ist über die Rheinstraße (Fahrtrichtung der Einbahnstraße wird gedreht) und Oberstedter Straße möglich. Der abfließende Verkehr wird über die Oberstedter Straße und Hohemarkstraße geleitet. Fuß- und Radverkehr werden gesondert an der Baustelle vorbeigeführt.

Die Stadt Oberursel bittet Anwohnerinnen und Anwohner, Verkehrsteilnehmende sowie die betroffenen Einrichtungen und Betriebe um Verständnis für die unumgänglichen Einschränkungen. Die Umleitungsplanung wurde mit den unmittelbar betroffenen Stellen abgestimmt. Ziel ist es, die Erreichbarkeit im Umfeld so weit wie möglich aufrechtzuerhalten, notwendige Wege klar zu führen und die Belastungen während der Bauphase so gering wie möglich zu halten. Falls möglich, bitte das gesamte Gebiet weiträumig umfahren!

Weitere Informationen zum Gesamtvorhaben, zum Bauablauf und zu den Umleitungen stellt die Stadt Oberursel online bereit unter: www.oberursel.de/lahnstrasse. Rückfragen und Hinweise können per E-Mail an verkehrsplanung@oberursel.de gerichtet werden.

  

Antje Runge

Bürgermeisterin