Kreuzung Lahnstraße / Dornbachstraße


Umbau für das Gefahrenabwehrzentrum

Umbau ab 27. Juli 2026, Bauzeit voraussichtlich bis Herbst 2027

Der Umbau der Kreuzung ist ein wichtiger Baustein im Zusammenhang mit dem neuen Gefahrenabwehrzentrum (GAZ), das derzeit an der Lahnstraße entsteht. Damit Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte das neue Zentrum künftig im Alarmfall schnell, sicher und zuverlässig erreichen und verlassen können, muss auch die angrenzende Verkehrsinfrastruktur entsprechend angepasst werden.

Der Umbau des Knotenpunktes ist damit nicht allein eine Straßenbaumaßnahme, sondern Teil der notwendigen Erschließung eines zentralen Sicherheitsstandortes für Oberursel. Zugleich nutzt die Stadt die Gelegenheit, die Verkehrsführung an der Kreuzung neu zu ordnen, die Verkehrssicherheit zu verbessern und ohnehin erforderliche Erneuerungen im Bereich der Verkehrsanlagen umzusetzen.

Im Zuge des Umbaus wird die gesamte Kreuzung neu gestaltet, die Anzahl der Fahrstreifen und die Lage der Verkehrsinseln wird angepasst. Die Ampel wird neu geschaltet, so dass die Verkehrssicherheit für alle – Kfz-, Rad- und Fußverkehr – erhöht wird. Insgesamt wird eine Fläche von ca. 500 m² entsiegelt und begrünt werden können.

Wegen der hohen Verkehrsdichte und den beengten Platzverhältnissen wird der Knoten ohne Ampelsteuerung oder kreuzenden Verkehr in wenigen Abschnitten umgebaut. Während der Bauzeit ist mit erheblichen Einschränkungen im Kreuzungsbereich und im angrenzenden Straßennetz zu rechnen. Die Dornbachstraße wird zwischen Lahn- und Weilstraße voll gesperrt. Die Lahnstraße bleibt stadtaus- und -einwärts mit jeweils einem Fahrstreifen befahrbar. 

Die Zufahrt zum Alte-Leipziger-Platz und der Kindertagesstätte ist über die Rheinstraße (Fahrtrichtung der Einbahnstraße wird gedreht) und Oberstedter Straße möglich. Der abfließende Verkehr wird über die Oberstedter Straße und Hohemarkstraße geleitet. Fuß- und Radverkehr werden gesondert an der Baustelle vorbeigeführt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Umgestaltung

  • Was ist das Ziel des Umbaus?

    Das Hauptziel des Umbaus ist die Ermöglichung der zügigen Abwicklung der zukünftigen Verkehre vom und zum Gefahrenabwehrzentrum. Ohne einen Umbau des Knotenpunkts und eine Anpassung des Signalprogramms könnte nicht gewährleistet werden, dass die Rettungskräfte die Wache zügig erreichen und dann schnell und zuverlässig ausrücken können.

    Mit dem Umbau werden auch übergeordnete Ziele wie die Erhöhung der Verkehrssicherheit – insbesondere für ungeschützte Verkehrsteilnehmende – sowie Schutz der Umwelt und des Klimas verfolgt.

  • Wer hat den Umbau beschlossen?

    Die Stadtverordnetenversammlung (also das kommunale Parlament) hat am 30.03.2023 mit Beschluss zur Vorlage VL-38/2023 nahezu einstimmig die Vorplanung (das ist der erste Schritt eines Planungsprozesses) zum Umbau des Knotenpunkts beschlossen und die Verwaltung beauftragt, die weiteren Planungsschritte zu bearbeiten. Die Ortsbeiräte Nord und Oberstedten haben die Vorlage am 21. bzw. 23.03.2023 ebenfalls beschlossen. Der Wortlaut des Beschlusses ist im kommunalpolitischen Bürgerinfosystem hier nachzulesen: https://rim.ekom21.de/oberursel/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZWFg2qMBEV6eXSCeHCFFOtw

    Am 05.06.2025 hat die Stadtverordnetenversammlung mit Beschluss zur VL-72/2025 der Entwurfsplanung (das ist eine maßstabsgerechte Planung inkl. Höhen, Kostenberechnung und diversen anderen Details) mit großer Mehrheit zugestimmt und dem Magistrat den Auftrag gegeben, diese Planung umzusetzen. Auch diesem Beschluss haben beide Ortsbeiräte zugestimmt (am 27. bzw. 28.05.2025) – siehe https://rim.ekom21.de/oberursel/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZePu3Qf1EjeRPaE7cBxSNkM

    All diese Beschlüsse fielen nach Diskussion in öffentlicher Sitzung.

  • Wurden die Interessen von Anwohnenden berücksichtigt?

    Ja. Anwohnende konnten wie alle anderen im Rahmen der ausführlichen öffentlichen Beratung in den städtischen Gremien ihre Anliegen in die Planung des Projektes einbringen. Im Zuge der Planungen durch Fachabteilung und externes Planungsbüro wurden – wie bei Straßenplanungen üblich – die Interessen aller relevanten Personengruppen (Anwohnende, Pendelverkehr, Lieferverkehr, Wirtschaft, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ältere Menschen, Kinder sowie Träger Öffentlicher Belange wie Feuerwehr, Rettungsdienste und Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs) betrachtet. Wie bei Planungs- und Beteiligungsprozessen üblich, musste schlussendlich aus der Vielzahl der sich teilweise widersprechenden Interessen eine Abwägung stattfinden.

  • Wurde die Öffentlichkeit bei der Planung eingebunden?

    Ja. Die Beratung der Planung in den öffentlichen Gremien (siehe „Wer hat die Umgestaltung beschlossen?“) geschah öffentlich, alle interessierten Personen hatten die Gelegenheit, Unterlagen einzusehen, sich in den Beratungen zu Wort zu melden oder Fragen zu stellen.

  • Wer war an der Planung beteiligt?

    Federführend für das Projekt ist die Abteilung „Nachhaltigkeit, Klima-, Umweltschutz und Mobilität“ der Stadtverwaltung. Die Planungen wurden von einem externen Planungsbüro erarbeitet. Die finalen Pläne sind mit der Feuerwehr als zukünftigem Betreiber des GAZ, der Straßenverkehrsbehörde, der Landespolizei, den Stadtwerken, dem Verkehrsverband Hochtaunus, der städtischen Beauftragten für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung, dem Blindenverband, dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), HessenMobil, der Autobahn GmbH und anliegenden Betrieben abgestimmt.

  • Was kostet die Umgestaltung?

    Die erwarteten Kosten für die Umsetzung des Projekts liegen bei ca. 2,5 Millionen € (brutto), inklusive der Kosten für die Tiefbaumaßnahmen, Anlage der Grünflächen, Neuanlage der Signalanlage sowie Markierung und Beschilderung. Das Projekt ist nicht förderfähig, die Kosten für die Umsetzung trägt die Stadt zu 100 %.

  • Wie lange wird der Umbau dauern?

    Die Bauarbeiten werden in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Sie werden im Juli 2026 beginnen und bis zum Herbst 2027 andauern.

  • Ist während der Bauarbeiten mit Behinderungen zu rechnen?

    Ja. Wegen der hohen Verkehrsdichte und den beengten Platzverhältnissen wird der Knoten ohne Ampelsteuerung oder kreuzenden Verkehr in wenigen Abschnitten umgebaut. Während der Bauzeit ist mit erheblichen Einschränkungen im Kreuzungsbereich und im angrenzenden Straßennetz zu rechnen. Die Dornbachstraße wird zwischen Lahn- und Weilstraße voll gesperrt. Die Lahnstraße bleibt stadtaus- und -einwärts mit jeweils einem Fahrstreifen befahrbar. Im ersten Bauabschnitt auf der Südseite wird der gesamte Verkehr über die Nordseite an der Baustelle vorbeigeführt. 

    Die Zufahrt zum Alte-Leipziger-Platz und der Kindertagesstätte ist über die Rheinstraße (Fahrtrichtung der Einbahnstraße wird gedreht) und Oberstedter Straße möglich. Der abfließende Verkehr wird über die Oberstedter Straße und Hohemarkstraße geleitet. Fuß- und Radverkehr werden gesondert an der Baustelle vorbeigeführt.

    Die Stadt Oberursel bittet Anwohnerinnen und Anwohner, Verkehrsteilnehmende sowie die betroffenen Einrichtungen und Betriebe um Verständnis für die unumgänglichen Einschränkungen. 

    Die detaillierten Umleitungspläne der einzelnen Bauphasen sind in der Infoleiste links abrufbar.

  • Ist die Umgestaltung in ein Gesamtkonzept eingebettet?

    Ja. Die Planungen sind eng abgestimmt mit den Planungen zum Bau des Gefahrenabwehrzentrums sowie mit den Planungen der bereits erfolgten Umgestaltung der Dornbachstraße zur Fahrradstraße. Darüber hinaus schließt die Umgestaltung an mehrere städtische Konzepte an, darunter das verkehrliche Leitbild der Stadt, das Fußverkehrskonzept, das Radverkehrskonzept und nicht zuletzt an das Klimaschutzkonzept.

  • Kann ich mich zukünftig beteiligen?

    Wenn Sie Anregungen, Fragen, Lob oder Kritik zur Umgestaltung des Bereichs haben, können Sie die Verwaltung per E-Mail oder Telefon kontaktieren (siehe rechte Spalte).

    Ebenso steht Ihnen die Möglichkeit offen, Ihr Anliegen in den öffentlichen Sitzungen des Ortsbeirats vorzubringen (eine Terminübersicht finden Sie unter https://rim.ekom21.de/oberursel/termine).

Kontakt

Logo der Kampagne "Auf die Zukunft Bauen"

Fragen & Anregungen

Für Fragen zum Straßen- und Tiefbau:

Keine Mitarbeitende gefunden.

Für Fragen zu Umleitungen, Verkehrszeichen etc.:

Keine Mitarbeitende gefunden.

Für generelle Fragen zur Verkehrsplanung:

Keine Mitarbeitende gefunden.


Umleitungspläne

Entwurfsplanung 2025

Vorplanung 2023