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Schnelle Hilfe braucht gute Wege – Oberursel investiert 1,8 Millionen Euro in Infrastruktur und Sicherheit
Am 26. September erhielten Besucherinnen und Besucher bei der Eröffnung der neuen DRK-Rettungswache Einblicke in Rettungsdienst, Ehrenamt und moderne Technik. Die Stadt Oberursel hat das Vorhaben über Jahre begleitet und rund 1,8 Millionen Euro in die Infrastruktur im Umfeld investiert.
Wie wichtig schnelle Hilfe im Notfall ist, zeigte eine Übung im neuen DRK-Zuhause im Hammergarten: Auszubildende demonstrierten an einer Übungspuppe eine Herz-Druck-Massage. Auch Drohnen, Wärmebildtechnik und die Ausstattung des Rettungsdienstes konnten die Besucherinnen und Besucher kennenlernen.
Die neue Wache verbindet den hauptamtlichen Regelrettungsdienst mit Räumen für die ehrenamtliche Arbeit der DRK-Ortsvereinigung Oberursel. Für die Rettungskräfte stehen dort unter anderem moderne Fahrzeughallen sowie Funktions-, Ruhe-, Schulungs- und Arbeitsräume zur Verfügung. Eine Photovoltaikanlage und eine Wärmepumpe ergänzen die technische Ausstattung.
Stadt hat das Umfeld mitentwickelt
Der Weg zum neuen Standort war lang. Über mehrere Jahre wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft. Mit dem Standort auf einem Teil des ehemaligen „Thomas Cook“- beziehungsweise „Bostik-Geländes“ konnte schließlich eine Lösung im Hammergarten gefunden werden. Die Stadt Oberursel hat das Vorhaben begleitet und wichtige Voraussetzungen für die Entwicklung des Areals geschaffen.
Rund um die Rettungswache investierte die Stadt etwa 1,8 Millionen Euro in die Infrastruktur. Dazu gehören die verkehrliche Erschließung und eine schnelle, sichere Ausfahrt für die Rettungsfahrzeuge. Außerdem wurden Wegebeziehungen neu geordnet, der Weg zur Kita Regenbogen verbessert, angrenzende Gewerbeflächen erschlossen und eine Abstellmöglichkeit für Linienbusse geschaffen. Auch die Vorfahrtsituation am Bahnübergang wurde neu geordnet.
„Die neue Rettungswache ist ein wichtiger Baustein für die Versorgung der Oberurseler Bevölkerung. Damit die Einsatzkräfte schnell ausrücken können, braucht es neben dem Gebäude auch eine passende Infrastruktur. Deshalb haben wir das Umfeld über Jahre hinweg mitentwickelt und wichtige Investitionen ermöglicht“, sagt Bürgermeisterin Antje Runge. „Beim Tag der offenen Tür wurde zugleich sichtbar, wie viel Engagement und Fachwissen hinter der Arbeit des DRK stehen. Dafür gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Kräften mein Dank.“
Moderne Bedingungen für Haupt- und Ehrenamt
Die bisherige Rettungswache in der Marxstraße galt seit vielen Jahren als nicht mehr zeitgemäß. Am neuen Standort verbessern sich die Arbeitsbedingungen für die hauptamtlichen Kräfte ebenso wie die Möglichkeiten für die ehrenamtliche Arbeit des DRK-Ortsvereins. Die Wache versorgt den Bereich Oberursel, Steinbach, Oberhöchstadt und Kronberg Süd.
Der Tag der offenen Tür gab Einblicke in die vielfältigen Aufgaben des DRK. Neben der Vorführung zur Wiederbelebung präsentierte das Team auch Drohnen und weitere Technik, die bei Einsätzen unterstützen kann. So wurde deutlich, wie Ausbildung, moderne Ausstattung und das Zusammenspiel haupt- und ehrenamtlicher Kräfte zur schnellen Hilfe beitragen.
Antje Runge
Bürgermeisterin
