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Erleben, Entdecken, Begreifen - die Leitungskräfte der städtischen Kindertagesstätten zu Gast in der „Häschenschule“
Umwelt- und Waldpädagogik haben in den Kindertagesstätten der Stadt Oberursel einen hohen Stellenwert. Denn den Leitungskräften ist bewusst: Die Kinder von heute werden mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und ihrer Haltung den Umgang mit Natur und Umwelt von morgen bestimmen.
In den sechs städtischen Kindertagesstätten Regenbogenland, Schatzinsel, Zauberwald, Wirbelkiste, Taunuswichtel und Waldzwerge gehören Umwelt- und Klimaschutz deshalb ganz selbstverständlich zum pädagogischen Alltag. Die Kinder werden altersgerecht an einen achtsamen und verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt herangeführt.
Doch Natur lässt sich nicht nur erklären – Natur muss erlebt werden.
Gerade für Kinder ist die unmittelbare Begegnung mit Wald, Pflanzen und Tieren eine besonders wirkungsvolle Form der Umweltbildung. Mit Neugier und Freude entdecken sie ihre Umgebung, beobachten Tiere, untersuchen Pflanzen und erleben die Veränderungen der Natur im Laufe der Jahreszeiten.
Aus dem Erleben entsteht das Entdecken – und aus dem Entdecken schließlich das Begreifen.
So können Kinder erfahren, wie vielfältig und zugleich empfindlich die Zusammenhänge in der Natur sind. Sie lernen, dass Pflanzen, Tiere, Boden, Wasser und Klima miteinander verbunden sind und dass auch der Mensch Teil dieses ökologischen Gefüges ist.
Um die Möglichkeiten der Waldpädagogik vor Ort kennenzulernen, waren die Leitungskräfte der städtischen Kindertagesstätten zu Gast in der „Häschenschule“ im städtischen Schulwald.
Als Koordinatorin des städtischen Schulwaldes führte Sabine Palinkas die Kita-Leitungen über das Gelände. Sie stellte die unterschiedlichen umwelt- und waldpädagogischen Angebote vor, erläuterte deren Einsatzmöglichkeiten und gab Einblicke in die praktische Arbeit mit Kindern.
Dabei entwickelte sich ein reger fachlicher Austausch. Die zahlreichen Fragen der Kita-Leitungen zeigten das große Interesse daran, Naturerfahrungen noch stärker in die pädagogische Arbeit einzubeziehen.
Der Besuch in der „Häschenschule“ machte einmal mehr deutlich, welchen Wert unmittelbare Naturerfahrungen für Kinder haben. Denn wer Natur schützen soll, muss zunächst die Gelegenheit bekommen, sie kennenzulernen.
Erleben, Entdecken und Begreifen sind dabei wichtige Schritte auf dem Weg zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt.
Andreas Bernhardt
Stadtrat
Das Foto (Quelle: Stadt Oberursel) zeigt von links nach rechts:
Celia Hunger, Sarah Rüger, Stephan Kunz, Friederike Marschhäuser, Jasmin Saleh-Kunz,
Nadine Kiesow, Barbara Strauss, Kirsten Schulz, Katja Brill, Nicole Pach, Stefanie Herbert,
Bettina Schuster-Kunovits (Pädagogische Fachberatung).
