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Innovative Neurorehabilitation mit gesellschaftlichem Anspruch – Bürgermeisterin Antje Runge und Wirtschaftsförderin Ulrike Böhme besuchen das Unternehmen neuroneum in Oberursel
Bürgermeisterin Antje Runge und die Leiterin der Wirtschaftsförderung, Ulrike Böhme, haben Anfang April 2026 das Unternehmen neuroneum besucht und sich vor Ort ein umfassendes Bild von der innovativen Arbeit der Einrichtung gemacht. Neuroneum ist im August letzten Jahres von Bad Homburg nach Oberursel in neue Räumlichkeiten in der ehemaligen Tabaksmühle gezogen und bereichert den Gesundheits- und Innovationsstandort Oberursel.
Moderne Neurorehabilitation mit technologischer Unterstützung
Die neuroneum GmbH ist eine ambulante neurologische Rehabilitationseinrichtung, die sich auf die Diagnostik und Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit erworbenen oder angeborenen Hirnschäden spezialisiert hat. Im Mittelpunkt steht die Kombination von klassischen Therapieverfahren mit modernen robotischen Systemen. Mithilfe innovativer Technologien lernen Patientinnen und Patienten nach neurologischen Erkrankungen – etwa nach einem Schlaganfall – grundlegende Bewegungsabläufe wie Stehen, Greifen oder Gehen neu. Diese Verbindung aus medizinischer Expertise und technologischer Innovation macht neuroneum zu einem Vorreiter in der modernen Rehabilitation.
Über die reine Patientenversorgung hinaus engagiert sich neuroneum auch intensiv in Forschung und Entwicklung. Im Fokus steht die Evaluation des therapeutischen Ansatzes mit Hilfe von maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz (KI). Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2010 von Dr. Claudia Müller-Eising und Marco Hentsch. Die persönliche Geschichte hinter der Gründung – ausgelöst durch einen schweren Unfall im familiären Umfeld – prägt bis heute die besondere Motivation und Haltung des Unternehmens: medizinische Exzellenz mit einem tiefen menschlichen und gesellschaftlichen Anspruch zu verbinden.
Unternehmensprofil und gemeinsame Ziele
Dr. Müller-Eising, die zuvor als Richterin tätig war, bringt neben medizinischem Engagement auch eine ausgeprägte gesellschaftliche Perspektive ein. Gemeinsam mit dem Co-Geschäftsführer Marco Hentsch führt sie das Unternehmen mit dem Ziel, innovative Therapieformen nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sondern auch gemeinwohlorientiert weiterzuentwickeln.
„Unsere zentrale Motivation ist es, die individuelle Lebensqualität unserer Patienten nachhaltig zu verbessern und sie in ihrer eigenständigen Lebensführung zu stärken. Wir verstehen uns als Gesundheitsdienstleister für die Region. Es ist uns wichtig, mit unseren Wurzeln und in unseren Anliegen wahrgenommen zu werden. Daher freuen wir uns sehr über die Dialogbereitschaft der Stadt Oberursel – sie bestärkt uns darin, mit unserer Standortentscheidung genau richtig zu liegen“, betont Geschäftsführerin Dr. Claudia Müller-Eising.
Im Austausch mit der Stadt wurde deutlich, dass neuroneum und die Stadt Oberursel zentrale Werte teilen. Dazu zählen insbesondere die Förderung innovativer Entwicklungen im Gesundheitsbereich sowie ein klarer Fokus auf gesellschaftlichen Nutzen und nachhaltige Wirkung für die Gemeinschaft.
„Mit neuroneum gewinnt Oberursel nicht nur eine hochinnovative Gesundheitseinrichtung, sondern auch einen engagierten Partner für gesellschaftliche Zukunftsfragen“, betont Bürgermeisterin Antje Runge. Die Stadt freut sich auf die weitere Zusammenarbeit und die gemeinsamen Impulse für einen starken, innovativen und gemeinwohlorientierten Standort.
Perspektiven über den Standort hinaus
Auch über den lokalen Kontext hinaus entwickelt sich das Unternehmen weiter und bringt sich gesellschaftlich ein. So wurde im Gespräch deutlich, dass mit dem spezifischen Wissen um die ambulante Rehabilitation derzeit ein neuer Standort bei München aufgebaut wird. Darüber hinaus sieht das Unternehmen perspektivisch auch internationale Einsatzmöglichkeiten seiner Expertise, etwa in beratender Funktion zur Unterstützung der ukrainischen Freundschaftsstadt Oberursels, Vasylkiv, um dort einen nachhaltigen Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung von Kriegsversehrten zu leisten. Entsprechende Gespräche sind aus Sicht des Unternehmens grundsätzlich vorstellbar.
Antje Runge
Bürgermeisterin
Foto Bildnachweis: Stadt Oberursel
Es zeigt Bürgermeisterin Antje Runge beim Besuch im Gespräch mit den geschäftsführenden Gesellschaftern des Unternehmens neuroneum in Oberursel: Dr. Claudia Müller-Eising und Marco Hentsch.
