Wasserhäuschen Architektur des Alltags

Wasserhäuschen Architektur des Alltags

Architektur des Alltags – Frankfurts Wasserhäuschen zwischen Tradition und Gegenwart

Die Wasserhäuschen gehören zu Frankfurt wie der Main oder die Skyline. Einst entstanden sie als kleine Verkaufsstände für Mineralwasser, um der Bevölkerung in Zeiten mangelhafter Trinkwasserqualität eine sichere Alternative zu bieten. Schon bald erweiterten sie ihr Sortiment um Zeitungen, Süßigkeiten und andere Dinge des täglichen Bedarfs und entwickelten sich zu festen Treffpunkten in den Stadtvierteln. Bis heute sind sie Orte der Begegnung, des Austauschs und ein Stück gelebter Stadtkultur.

Auch architektonisch erzählen die Wasserhäuschen ihre eigene Geschichte. Vom schlichten Kiosk mit klassischem Satteldach bis hin zu liebevoll erhaltenen oder modern interpretierten Bauten spiegeln sie die Entwicklung Frankfurts über mehr als ein Jahrhundert wider. Ihre oft unscheinbare, funktionale Gestaltung verbindet sich mit individuellen Details, die jedes Wasserhäuschen zu einem unverwechselbaren Bestandteil seines Umfelds machen.

Die Fotoausstellung „Wasserhäuschen Architektur des Alltags“ von Leonhard A. Hamerski richtet den Blick auf diese besonderen Bauwerke und lädt dazu ein, ihre architektonische Vielfalt neu zu entdecken. Sie zeigt, wie traditionelle Bauformen inmitten einer modernen Großstadt bestehen und welchen Beitrag sie bis heute zur Identität moderner Städte leisten. Zwischen historischen Fassaden und zeitgenössischer Stadtentwicklung wird sichtbar, dass Architektur nicht nur in monumentalen Gebäuden, sondern auch in den kleinen, alltäglichen Orten ihren kulturellen Wert entfaltet.

Vernissage am Dienstag, den 4. August um 18 Uhr im Rathaus Oberursel.

Durchgehend geöffnet während der Öffnungszeiten des Rathauses!

Datum:4. - 21. August 2026

Uhrzeit:Ganztägig

Organisator

Leonhard Adam Hamerski

Fotograf

01602370520

ftv-hamerski@t-online.de

Kontakt

Leonhard Adam Hamerski