wohnungsbau

Bebauungsplan Nr. 223 Erich-Ollenhauer-Straße: ca. 23 Wohnungen mit Mietpreisbindung

Bebauungsplan Nr. 22 B „Erich-Ollenhauer-Straße 29-35“

Auf der Tagesordnung des Bau- und Umwelt­ausschusses am 17. Juni 2020 steht auch der Bebauungsplan Nr. 22 B „Erich-Ollenhauer-Straße 29-35“. Auf diesen Grundstücken soll ein Wohn­quartier mit ca. 100 Wohnungen, davon 23 Woh­nungen mit Mietpreisbindung, errichtet werden. Der entsprechende städtebauliche Vertrag bzw. Durch­führungsvertrag, der im Weiteren auch die Er­schließungsflächen regelt, wird derzeit ausgear­beitet und den Gremien vor dem Satzungsbe­schluss zur Beschlussfassung vorgelegt.

Für das Quartier liegt ein Konzept vor als Grundlage für die Erstellung des Bebauungsplanes. Das Plan­gebiet ist ein Teilgebiet des Bebauungsplans Nr. 22 „Zwischen Weilstraße und Ebertstraße nordöstlich der Rheinstraße und der Erich-Ollenhauer-Straße“.

Die geplante Art der Nutzung entspricht der Festsetzung WA für Wohnbaufläche, das zukünftige Maß der Nutzung soll maximal eine Grundflächen­zahl (GRZ) von 0,4 und eine Geschossflächenzahl (GFZ) von 1,0 betragen.

Die interne Erschließung soll zukünftig über eine Stichstraße mit Wendemöglichkeit und Fußwege­verbindungen neu organisiert werden. Aus diesen Gründen soll der Bebauungsplan in dem darge­stellten Teilbereich geändert werden.

Planungsziele

Die Ziele des Bebauungsplanverfahrens sind:

  • die Schaffung von Wohnraum, der dem allge­meinen Wohnungsmarkt zur Verfügung steht
  • die Entwicklung der Grundstücke im Sinne einer Innenentwicklung
  • die Sicherung der veränderten inneren Erschlie­ßung
  • die Schaffung des Baurechts auf Grundlage der vorgelegten Bebauungskonzepte für den Bereich Erich-Ollenhauer-Straße 29-35
  • die Regelung der baulichen Dichte sowie der Höhenentwicklung der Gebäude.

Planungsinhalte

Es ist ein Wohnungsmix von 2- bis 4-Zimmerwoh­nungen geplant. Folgende Grundstruktur sieht das Bebauungskonzept für den Bereich Erich-Ollen­hauer-Straße 29-35 vor:

  • Gruppierung von acht Gebäuden um eine Er­schließungsstraße mit Wendemöglichkeit (Quar­tiersplatz)
  • alle Baukörper sind in der Höhe gestaffelt
  • planungsrechtlich sind maximal drei Voll­geschosse und ein Staffelgeschoss zu sichern
  • Herstellung eines Spielplatzes in Verbindung mit dem Quartiersplatz
  • Fuß- und Radwege-Verbindungen in die be­nachbarten Wohnquartiere sind vorgesehen
  • die nach der Stellplatzsatzung der Stadt Oberursel notwendigen Pkw-Stellplätze werden hauptsächlich in einer Tiefgarage bereitgestellt
  • vorgesehen sind weiterhin oberirdische Be­sucher-Stellplätze sowie Fahrradabstellplätze
  • die nächsten Haltestellen der U-Bahnlinie U3 und der Buslinie 42 befinden sich an der Hohe­markstraße und sind zu Fuß gut erreichbar
  • die Nahversorgung kann über die vorhandenen Einkaufsmärkte gesichert werden.

Durchführung des Verfahrens

Das Bebauungsplanverfahren kann aufgrund der Lage im beplanten Innenbereich und der maximal überplanten Fläche als vereinfachtes und beschleu­nigtes Verfahren nach § 13a BauGB in Verbindung mit § 12 BauGB durchgeführt werden.

Es ist geplant, die Offenlage des Bebauungsplans und die gleichzeitige Beteiligung der Träger öffent­licher Belange nach dem Beschluss durch die Stadt­verordnetenversammlung nach der Sommerpause durchzuführen, Artenschutzfachbeitrag und Schall­gutachten werden zur Offenlage erstellt.

Parallel zu dieser Vorlage wird den Gremien eine Beschlussvorlage zum Antrag auf Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes und zur Ver­handlung über einen Durchführungsvertrag vor­gelegt. Dies stellt zugunsten der Stadt sicher, dass die Baumaßnahme unter Beachtung aller Fest­setzungen des Bebauungsplanes und des abzu­schließenden Durchführungsvertrages innerhalb einer bestimmten Frist tatsächlich verwirklicht wird.

Dabei entstehen der Stadt durch die Aufstellung des Bebauungsplanes keine Kosten. Diese werden vom Vorhabenträger getragen.

Die Übernahme von Folgekosten wird u.a. Gegen­stand der weiteren Verhandlungen zum Durch­führungsvertrag sein. Der Durchführungsvertrag in seiner endgültigen Fassung ist der Stadtverord­netenversammlung vor dem Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan zur Beschlussfassung vorzulegen.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Bau- und Umweltausschusses zu den beiden Vorlagen steht der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan bzw. für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan in der kommenden Stadtverordnetenversammlung am 2. Juli 2020 zur Abstimmung.

Hans-Georg Brum

Bürgermeister

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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