Verkehr

Bitte nicht auf Gehwegen parken!

Bitte nicht auf Gehwegen parken!

Bei Kontrollen durch die Stadtpolizei kam es in der letzten Zeit vermehrt zu Verwarnungsgeldern wegen Parken auf den Gehwegen. „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert überall ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme. Vor allem Kinder, Senioren, Personen mit Kinderwagen und mobilitätseingeschränkte Mitbürgerinnen und Mitbürger sind auf ausreichend breite und sichere Gehwege angewiesen“, betont der Erste Stadtrat und Verkehrsdezernent Christof Fink.

Nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist das Parken auf dem Gehweg oder das Parken unter Mitbenutzung des Gehwegs nur dann erlaubt, wenn es durch Verkehrszeichen oder durch eine Parkflächenmarkierung zugelassen ist. Sonst ist es verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die derzeit mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von mindestens 20 EUR geahndet wird.

„Außerdem möchten wir nochmal an andere wichtige Regelungen zum Halten und Parken erinnern“, so Fink weiter.

Das Halten ist unzulässig

·         an engen und an unübersichtlichen Straßenstellen,

·         im Bereich von scharfen Kurven,

·         auf Einfädelungs- und auf Ausfädelungsstreifen,

·         auf Bahnübergängen,

·         vor und in amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten.

Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt.

Das Parken ist unzulässig

·         vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen bis zu je 5 m von den Schnittpunkten der Fahrbahnkanten,

·         wenn es die Benutzung gekennzeichneter Parkflächen verhindert,

·         vor Grundstücksein- und -ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber,

·         über Schachtdeckeln und anderen Verschlüssen, wo durch Zeichen oder eine Parkflächenmarkierung das
          Parken auf Gehwegen erlaubt ist,

·         vor Bordsteinabsenkungen.

Beim Halten und Parken muss mindestens 3,50 m Restfahrbahnbreite vorhanden sein, damit z. B. Feuerwehrfahrzeuge jederzeit ungehindert passieren können. Weiterhin ist beim Parken der rechte Seitenstreifen oder Parkstreifen, sofern vorhanden, zu benutzen. Sonst ist in der Regel an den rechten Fahrbahnrand heranzufahren. Außerdem sollte platzsparend geparkt werden.

„Parkplätze sind meist knapp. Daher bitten wir darum, so oft wie möglich vorhandene private Stellplätze zu Hause, am Arbeitsplatz und am sonstigen Zielort zu nutzen, um den öffentlichen Parkraum zu entlasten“, so Christof Fink abschließend.

 

Christof Fink

Erster Stadtrat

 

.

 

 

 

 

 

 

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.