reduzierung von verkehrslärm

Lärmminderungsplanung: Teilplan "Straßenverkehr und Ballungsräume"

Lärmminderungsplanung: Teilplan „Straßenverkehr und Ballungsräume“

Die Reduzierung von Verkehrslärm ist für die Stadt Oberursel eine wichtige Aufgabe und geht mit der Vorlage des Teilplans „Straßenverkehr und Ballungsräume“ durch das Regierungspräsidium Darmstadt in die 3. Runde. Für folgende inner­städtischen Straßenabschnitte ist aktuell zu prüfen, ob

  • die Belastung durch den Verkehrslärm definierte Grenzwerte übersteigt und wenn ja,
  • ob und ggf. durch welche Maßnahmen eine ver­trägliche Reduzierung des Verkehrslärms her­beigeführt werden kann.

Die Prüfung der Lärmbelastung erfolgt mit Hilfe des Programms ODEN, das vom Hessischen Landes­amt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HNLUG) zur Verfügung gestellt wird. Die Ergeb­nisse für Streckenabschnitte folgender Straßen sollen im Laufe des Januars 2020 vorliegen und als Grundlage für die Beurteilung möglicher Maßnah­men dienen:

  • L 3006 Homburger Landstraße nördlich der Nassauer Straße
  • L 3006 Homburger Landstraße (südwestlicher Bereich ab Einmündung Nassauer Straße)
  • Hohemarkstraße/ Lahnstraße
  • Liebfrauenstraße.

„Uns ist bewusst, dass viele BürgerInnen stark vom Verkehrslärm belastet werden. Deshalb werden wir die bestehenden Möglichkeiten einer Lärmredu­zierung auf Grundlage der angeforderten Lärmbe­rechnungen intensiv prüfen und – soweit möglich – umsetzen. Zu den Möglichkeiten gehört nicht nur eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h, wie z.B. in der Kurmainzer Straße oder der Nassauer Straße bereits erfolgt, sondern auch Überlegungen zu lärmreduziertem oder – mit Blick auf die innerstädtische Wärmeentwicklung – helle­rem Asphalt. Allein mit diesen Möglichkeiten wird uns eine grundlegende Verbesserung aber nicht ge­lingen, zumal auch in Straßen, in denen keine Grenzwerte überschritten werden, Lärmreduzie­rungen erreicht werden sollten. Dazu werden wir das Verkehrsverhalten insgesamt verändern müs­sen. Auch auf diesem Gebiet haben wir in den letzten Jahren schon einiges bewegt und werden dies auch in 2020 weiter vorantreiben. Hier wird uns der Nahmobilitäts- Check, der mit Schwerpunkt auf den Fußverkehr gerade läuft, sicher weitere, wich­tige Anhaltspunkte zum Ausbau der Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer geben,“ so Erster Stadt­rat Christof Fink. 

Erste konkrete verkehrsrechtliche Anordnungen auf­grund der Berechnungsergebnisse werden voraus­sichtlich im Frühjahr 2020 getroffen.

Der Gesamtbericht zur Lärmminderungsplanung (Stufe 3) für den Regierungsbezirk Darmstadt ist auch auf der Homepage des Regierungspräsidiums Darmstadt abrufbar.

Christof Fink

Erster Stadtrat

 

 

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.