auf spurensuche im stadtarchiv

Runde Jubiläen im Jahr 2020 - Teil IV

Aus dem Stadtarchiv: Runde Jubiläen im Jahr 2020 – Teil IV

Das Stadtarchiv hat sich wieder mal auf Spuren­suche begeben und ist fündig geworden! In der alljährlichen Vorschau auf die besonderen Jubiläen im kommenden Jahr hat Stadtarchivarin Andrea Bott wegen der Fülle an Daten nur die heraus­ragenden „runden Jubiläen“ ausgewählt für ihre vierteilige Vorschau, heute endet die kleine Serie.

Der vierte und letzte Teil der Serie des Stadtarchivs über die „runden“ Jubiläumsdaten für das Jahr 2020 beschäftigt sich mit den 50-, 25- und 10-jährigen Jubiläen.

Am 20. Dezember 1970 wurde das Heilig-Geist-Gemeindezentrum in der Dornbachstraße 41 (spä­ter: Nr. 45) eingeweiht. Aus finanziellen Gründen hatte man auf den Bau einer Kirche verzichtet. Das Gemeindezentrum erhielt den Namen Heilig-Geist-Kirche. Bereits 1964 war der Bezirk Heilig-Geist der evangelischen Kirche gebildet worden. Gottes­dienste wurden bis 1970 in einer hölzernen Not­kirche in der Dornbachstraße 37 abgehalten, nur rund 100 Meter vom neuen Gemeindezentrum ent­fernt. Doch auch das neue Gebäude in der Werner-Hilpert-Siedlung wurde bald zu klein, und so folgte 1972 die Errichtung eines Pfarrhauses (seit 2017 niedergelegt) sowie 1978 der Anbau eines Kirchen­raumes mit Glockenturm.

1995 schlug die Geburtsstunde der städtischen Kindertagesstätte „Zauberwald“. Bereits am 27. Februar zogen die Kinder ein in das Gebäude an der Kleinen Schmieh. Am 4. März folgte die offizielle Einweihung. Die ersten vier Gruppen der Einrich­tung mit Ganztagsbetreuung erhielten die Namen Schloßdrachen, Nachteulen, Waschbären und Waldtrolle. Der Flurbereich des Hauses konnte dank der Spende der Neckura durch den Künstler Andreas Geiß als eine Art „Zauberwald“ gestaltet werden. 2001 folgte ein Kinderhort mit flexiblem Betreuungsangebot (Platz-Sharing-Konzept).

Dem Gedanken der direkten Demokratie folgend, wurde 1992 die Direktwahl der hessischen Bürger­meister eingeführt. Der Bürgermeister wird seit der ersten Wahl am 9. Oktober 1995 von den Bürgern in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und ge­heimer Wahl nach den Grundsätzen der Mehrheits­wahl gewählt. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Der von der Stadtverordneten­versammlung 1990 gewählte Bürgermeister Thomas Schadow blieb bis zum Ablauf seiner regu­lären Amtszeit von sechs Jahren im Amt. Von 1996 bis 2003 war Gerd Krämer, CDU, Bürgermeister in Oberursel. Er setzte sich gegen den SPD-Kandi­daten Bernd Glockenmeier und weitere sechs par­teilose Kandidatinnen und Kandidaten mit fast 63% der Stimmen durch. Er war Bürgermeister und damit auch Vorsitzender des Magistrats und Leiter der Stadtverwaltung. Der Bürgermeister vertritt die Stadt nach außen, jedoch werden die wesentlichen Entscheidungen nach wie vor vom Parlament (Stadtverordnetenversammlung) bzw. vom Magis­trat als Kollektivorgan getroffen.

Vereinsjubiläen 2020

Folgende Vereine feiern im kommenden Jahr Jubi­läum:

25 Jahre

  • Förderverein Krabbelstube Pfützenracker e.V.
  • Grundschulförderverein Oberstedten e.V.
  • Kultur- und Sportförderverein Oberursel e.V.

50 Jahre

  • Förderverein des Lions Clubs Oberursel (Taunus) e.V.

125 Jahre

  • Geflügelzuchtverein Oberursel-Bommersheim 1895 e.V.


Für Ergänzungen zu den Jubiläumsdaten sind Archivarin Andrea Bott und die Archivmitarbeiterin Linda Rischar dankbar.

Öffnungszeiten Stadtarchiv

montags: 08:00 - 12:00 und 14:00 - 17:30 Uhr

mittwochs: 08:00 - 12:00 und 13:00 - 16:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Schulstr. 32

Tel.: 06171 581481

E-Mail: stadtarchiv@oberursel.de.

 

Hans-Georg Brum

Bürgermeister

 

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