aufstellungsbeschluss

Bebauungsplan Nr. 261 "Ortsrand Dornholzhäuser Straße"

Bebauungsplanverfahren Nr. 261 „Ortsrand Dornholzhäuser Straße“ – Aufstellungsbeschluss steht bevor

Für ein Plangebiet mit einer Größe von ca. 7.200 m² in Oberstedten, im Anschluss an die Bebauung der Dornholzhäuser Straße, soll das Bebauungsplan­verfahren Nr. 261 „Ortsrand Dornholzhäuser Stra­ße“ eingeleitet werden. Vorbehaltlich der Zustim­mung des Bau- und Umweltausschusses in seiner Sitzung am 27. November 2019 wird die Stadtver­ordnetenversammlung über diesen Aufstellungsbe­schluss in ihrer nächsten Sitzung am 12. Dezember 2019 entscheiden.

Ziel des Verfahrens ist die Schaffung von Planungs­recht für die Entwicklung von Wohnraum mit geord­neter städtebaulicher Erschließung.

Planungsanlass

Die angrenzende, bereits bestehende Bebauung an der Dornholzhäuser Straße  besteht aus Einzel- und Doppelhäusern sowie Hausgruppen in zweiter und auch dritter Reihe. Das Plangebiet selbst ist derzeit geprägt von Weidefläche mit vereinzeltem Baum­bestand. Die Weideflächen werden überwiegend vom Reitverein Oberstedten genutzt.

Die Erschließung des Plangebiets ist über die aus­gebaute Dornholzhäuser Straße gesichert, die inter­ne Erschließung des kleinen Baugebiets wird im Bebauungsplan geregelt.

Der Bereich des Bebauungsplans Nr. 62 A, der westlich an das Plangebiet als Grünzug anschließt, ist als Fläche für die Landwirtschaft festgesetzt und bleibt durch den Bebauungsplan Nr. 261 unberührt. Das bedeutet, dass die große, zusammenhängende Streuobstwiesenfläche (ca. 22.500 m²), die nördlich an den Fuß- und Radweg entlang des Wohngebiets Hinterhöfe/ Hasengärten angrenzt, weiter bestehen bleibt. Auch die vorhandenen Wiesenflächen (ca. 25.000 m²), die vom Reitverein Oberstedten genutzt werden, sind von der Planung nicht betroffen. Somit bleibt auch die Wegeverbindung aus dem Wohn­gebiet durch die Freifläche nach Norden erhalten.

Darüber hinaus setzt der Bebauungsplan Nr. 62 A im Wesentlichen allgemeines und reines Wohn-gebiet fest und bildet seit den späten 1980er Jahren die Grundlage für die Entwicklung des neuen Wohn­gebietes „Hinterhöfe/ Hasengarten“ (ca. 60.000 m² incl. Erschließungsstraßen, Wegen, Spielplatz). Das Gebiet ist inzwischen komplett bebaut.

Planungsziele

Die Nutzung für Wohnbebauung soll nicht auf der ganzen Größe des Plangebietes erfolgen. Ent-sprechend der Bebauungsstruktur westlich der Dornholzhäuser Straße sollen im vorderen Bereich drei Doppelhäuser und im hinteren Bereich ein Ein-zelhaus mit Nebengebäuden entstehen. Dabei soll die Baugrenze Richtung Westen nicht wesentlich hinter die bestehende Bebauung an der Dornholz­häuser Straße hinausgehen.

Es sollen bauplanungsrechtliche Voraussetzungen für folgende Entwicklungen geschaffen werden:

  • die Entwicklung von Wohnbauflächen für max. sieben Wohneinheiten mit maximal 5.000 m² Bruttowohnbauland
  • die Festlegung einer Grünzäsur zwischen der Wohnbaufläche und dem angrenzenden Grün­zug.

Planungsinhalte

Auf der Grundlage der vorgesehenen Bebauung mit drei Doppelhäusern und einem Einzelhaus sind fol­gende, wesentliche Planinhalte vorgesehen:

  • allgemeines oder reines Wohngebiet
  • Grundflächenzahl 0,3
  •  Geschossflächenzahl 0,5
  • zwei Vollgeschosse
  • Grünfläche von ca. 2.000m2.

Hans-Georg Brum

Bürgermeister

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