aufstellungsbeschluss

Bebauungsplan Nr. 259 "Hohemarkstraße 104"

Bebauungsplanverfahrens Nr. 259 „Hohemarkstraße 104“ – Aufstel-lungsbeschluss steht bevor

In der kommenden Sitzung der Stadtverordneten­versammlung am 12. Dezember 2019 werden die Parlamentarier auch über die Aufstellung des Be­bauungsplanes Nr. 259 „Hohemarkstraße 104“ ent­scheiden – vorbehaltlich der Zustimmung des Bau- und Umweltausschusses, der am 27.11.2019 tagt.

Ziel des Verfahrens für dieses Plangebiet mit einer Größe von ca. 1,6 Hektar ist es, die planungsrecht­lichen Voraussetzungen zur Entwicklung eines Wohnquartiers auf dem Grundstück Hohemark­straße 104 zu schaffen. Die Fläche südlich des Urselbachs soll als private Grünfläche gesichert werden.

Plangebiet/ Planungsanlass

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanverfahrens Nr. 259 „Hohemarkstraße 104“ grenzt im Norden an das gewerblich genutzte Grundstück Hohemark­straße 106 und das bestehende dreigeschossige Wohngebäude auf dem Grundstück Hohemark­straße 108, im Westen schließt sich das gewerblich genutzte Grundstück Hohemarkstraße 110 an. Im Osten und Südosten grenzen Wohnbaugrundstücke (Hohemarkstraße 100-102a) und eine größere gewerblich genutzte Grundstücksfläche (Neu­bronnerstraße 1) an.

Auf dem Grundstück steht das Gebäude des ehemaligen SEB-Schulungszentrums, das noch bis Ende 2020 vom Hochtaunuskreis als Flüchtlings­unterkunft genutzt.

Planungsgrundlage

Es soll ein Wohnquartier mit ca. 79 Wohneinheiten errichtet werden. Das bestehende Gebäude aus den 80er Jahren wird abgerissen und soll durch vier Solitäre mit drei Geschossen plus Staffelgeschoss, sowie drei Zweispännern mit je vier Geschossen plus Staffelgeschoss ersetzt werden; geplante Grundflächenzahl (GRZ) 0,28, Geschossflächenzahl (GFZ) 0,98. Die notwendigen Pkw-Stellplätze sollen haupt­sächlich in Tiefgaragen unter den Gebäuden und an der westlichen und östlichen Seite der geplanten vier Solitäre erstellt werden.

Der Flächennutzungsplan des Regionalverbands Frankfurt RheinMain stellt für diesen Bereich Misch­baufläche und Grünland mit Vorbehaltsgebiet für besondere Klimafunktionen dar.

Die Erschließung zur geplanten Neubebauung des Geländes erfolgt über den Fabrikweg, dieser ist zurzeit nur teilweise im städtischen Eigentum. Verhandlungen mit den privaten Eigentümern zum Verkauf dieser Fläche an die Stadt erfolgen bereits.

Darüber hinaus erfolgt die Erschließung über einen nicht signalisierten Bahnübergang der U3. In diesem Zusammenhang soll eine Neuordnung der U3-Übergänge im weiteren Bereich untersucht werden.

Schaffung von bezahlbarem Wohnraum

Mit der Entwicklung dieses Areals soll auch ein weiterer Beitrag für die Erstellung von bezahlbarem Wohnraum geleistet werden. Hier greift der Grund­satzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum (30%-Anteil). Regelungen hierzu sollen in einem zu erstellenden städtebaulichen Vertrag getroffen wer­den.

Planungsziele

Die Ziele des Bebauungsplanverfahrens sind die Schaffung von neuem Wohnraum auf einem bisher gewerblich genutzten Gelände und die Sicherung der Erschließung.

Hans-Georg Brum

Bürgermeister

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