bürgerinformationsveranstaltung

Bebauungsplan Nr. 249 "Aussiedlung Kelterei"

2. Bürgerinformationsveranstaltung zum Bebauungsplan Nr. 249 „Aussiedlung Kelterei“

Am Mittwoch, 13. November 2019, findet um 19.30 Uhr eine weitere Bürgerinformationsveranstaltung im Großen Sitzungssaal des Rathauses zum Bebauungsplan Nr. 249 „Aussiedlung Kelterei“ statt.

In der 1. Bürgerinformationsveranstaltung zum Be­bauungsplan im September 2018 wurde der Vor­entwurf des Bebauungsplans Nr. 249 vorgestellt. In der Veranstaltung und im Rahmen der Bürger­beteiligung wurden insbesondere folgende Punkte kritisch hinterfragt:

1.     die Größe des Projekts

2.     die Verkehrsbelastungen und die damit verbun­denen Probleme

3.     die Rücksichtnahme auf/ Sicherstellung der Nutzungen in der Nachbarschaft

4.     die Verträglichkeit für Natur und Landschaft.

Aufgrund der zahlreichen Anregungen aus der Öffentlichkeit wurde die Planung angepasst und der Entwurf des Bebauungsplans entsprechend geän­dert.

1.       Größe des Projektes

Das Konzept der Gastronomie wurde angepasst und die Anzahl der Sitzplätze erheblich reduziert. Waren ursprünglich 120 Sitzplätze im Innenbereich der Gastronomie geplant sowie weitere 120 im Außenbereich, so reduzieren sich die Zahlen deutlich:

  • Innenraum auf 80 Sitzplätze (vergleichbar „Marktweib“)
  • Terrasse auf 85 Sitzplätze.

Der ursprünglich mit 60 Sitzplätzen geplante Schulungs­raum wird ebenfalls reduziert, und zwar auf 25 Sitzplätze.

2.       Verkehrliche Belastungen

Die Verkleinerung der Gastronomie wird sich deut­lich positiv auf die Verkehre in der Freiligrathstraße auswirken. Dies geht aus der angepassten Ver­kehrs­untersuchung hervor.

Das erklärte Ziel ist, dass ein möglichst großer Anteil der Gäste der Gastronomie zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt, und nicht mit dem Auto das Keltereigelände anfährt. Ziel ist es, dies den Gästen möglichst attraktiv zu machen.

Hierzu soll die verlängerte Freiligrathstraße in einen verkehrsberuhigten Bereich bzw. in eine „Fahrrad­straße“ umgewandelt werden. Autofahrer und Rad­fahrer sind im Bereich der Zufahrt zur Kelterei damit gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer bzw. Rad­fahrer genießen Vorrang.

Geplant sind u.a.

  • ausreichend Fahrrad Parkplätze
  • eine E-Bike-Auflade Station
  • starke Ausrichtungen des Angebots an den Bedarfen von Fußgängern und Radfahrern
  • entsprechende Info-Materialien  
  • direkter Anschluss an den Regionalparkweg.

Für den Pkw-Verkehr ist vorgesehen die Fahr­flächen so zu gestalten, dass zwei Autos trotz der engen Straße gut aneinander vorbeikommen. Dies soll durch kurze Haltebuchten geschehen, wie andernorts an vielen Stellen bereits praktiziert. Damit wird das Tempo auf der kurzen Strecke nochmal deutlich reduziert.

3.       Verträgliche Lösungen für die  Nachbar­schaft

Die vorhandenen und geplanten Nutzungen in der Nachbarschaft sollen durch die Kelterei nicht beein­trächtigt werden. Hier soll insbesondere auf die Gartenbesitzer der in der Nähe befindlichen Grund­stücke Rücksicht genommen werden.

  • Stellplätze und -anlagen werden angepasst, damit die Besucher von Gastronomie und  Kel­terei nicht die Parkplätze der Kleingärtner zustellen.
  • In unmittelbarer Nähe zum Keltereigrundstück soll neben dem vorgesehenen Parkplatz ein zweiter Parkplatz eingerichtet werden, der ins­besondere auch von den benachbarten Klein­gärtnern und als Überlauf für die Gastronomie genutzt werden kann.

In der Bürgerinformationsveranstaltung werden der Entwurf des Bebauungsplans Nr. 249 und das Verkehrskonzept vorgestellt. Im Anschluss daran ist Zeit für eine ausführliche Diskussion.

Alle Unterlagen zum Bebauungsplanentwurf mit Planfassung, Textfestsetzung, Begründung und allen Gutachten (Verkehr, Geruch, Lärm, Arten­schutz, Umweltbericht, Bodendenkmäler) sind ab sofort auf der Homepage der Stadt Oberursel einsehbar unter https://www.oberursel.de/de/rathaus/buergerbeteiligung/offenlage-bplaene/

Zur Veranstaltung werden die Unterlagen im Sitzungssaal des Rathauses ebenfalls ausliegen.

Weiteres Vorgehen

Die offizielle Offenlage beginnt am 19. November und geht bis zum 20. Dezember 2019. In dieser Zeit liegen die Unterlagen auch im Infocenter Stadt­entwicklung im Rathaus der Stadt, 4.OG, aus. In diesem Zeitraum haben Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Stellungnahme zu dem Vorhaben in Form von Bedenken und Anregungen abzugeben Auch die Träger öffentlicher Belange werden innerhalb dieser Frist beteiligt.

Hans-Georg Brum

Bürgermeister

 

 

 

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