stadtentwicklung

Grünes Licht fürs Gewerbegebiet Weißkirchen

Satzungsbeschluss für Bebauungsplan Nr. 219 „Gewerbegebiet am Bahnhof Weißkirchen“

Änderungen ermöglichen Ausbau der Verkehrs­infrastruktur um das Gewerbegebiet Bahnhof Oberursel-Weißkirchen

Mit dem gestrigen Satzungsbeschluss hat die Stadt­verordnetenversammlung den Startschuss zur Plan­reife des Bebauungsplans Nr. 219 für das Gewer­begebiet am Bahnhof Oberursel-Weißkirchen gege­ben. Der japanische Automobilhersteller Mazda be­treibt im Plangebiet ein Forschungs- und Entwick­lungszentrum mit angeschlossenem Designstudio.

Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Für die Stadt Oberursel bringt der neue Bebauungsplan zahl­reiche Vorteile, die in Zukunft die Attraktivität des Standorts und der örtlichen Infrastruktur weiter verbessern werden.“ Im Einzelnen sind dies:

  • eine bessere und sicherere Anbindung sowohl des Bahnhofs als auch des Mazda Geländes an die Kurmainzer Straße
  • eine beruhigte und gleichzeitig flüssigere Ver­kehrsführung durch den Bau eines Kreisver­kehrsplatzes
  • einen optimierten Zugang zum Mazda Gelände durch den Bau einer Erschließungsstraße. Für die Bauvorhaben stellt Mazda der Stadt Oberursel Grundstücksflächen zur Verfügung und beteiligt sich finanziell an der künftigen Umsetzung der genannten Maßnahmen
  • die Umwidmung von bisherigem Ackerland auf dem Mazda Areal zur gewerblichen Bebauung ermöglicht insgesamt eine bessere Nutzung des Firmengeländes. „Wie diese Nutzung aussehen wird, kann nun von der japanischen Mutter­gesellschaft gemeinsam mit Mazda Europa strategisch weiter erörtert werden. Dabei spielen der Bestand und denkbare Erweiterungen des Mazda Forschungs- und Entwicklungszentrums eine wichtige Rolle“, so Bruno L. Müller, Vice President Human Resources Mazda Motor Europe.
  • etwa 1,5ha zusätzliche Gewerbeflächen für mittelständische Betriebe zwischen Kurmainzer Straße und Bahnhof. Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Wir gehen davon aus, dass die un­schöne Ortseingangssituation nach Weißkir­chen, verursacht durch altindustrielle Brachen, damit über kurz oder lange behoben werden kann.“

Mazda und die Stadt Oberursel (Taunus) verbindet eine langjährige Zusammenarbeit. Im kommenden Jahr wird das Forschungs- und Entwicklungszent­rum bereits sein 30-jähriges Bestehen in Oberursel feiern. Seit der offiziellen Eröffnung im Jahr 1990 ist der Standort kontinuierlich gewachsen und be­schäftigt heute rund 90 Mitarbeiter, die als Teil eines globalen Netzwerks unter anderem künftige Fahrzeugdesigns entwickeln, Technologie- und Markttrends analysieren sowie die Zulassung von neuen Mazda Fahrzeugen für den europäischen Markt vornehmen.

Gegenwärtig konzentriert sich Mazda Motor Corporation in Zusammenarbeit mit Toyota auf den Bau einer Produktionsstätte in Huntsville im US-Bundesstaat Alabama – Inbetriebnahme im Jahr 2021.

Bruno L. Müller: „Mazda und die Stadt Oberursel werden hinsichtlich denkbarer baulicher Verände­rungen oder Erweiterungen auf dem Mazda Gelän­de eng zusammenarbeiten.“

Hans-Georg Brum

Bürgermeister



 

 

 

 

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