Bebauungsplan

IGS Erweiterung

Änderung des Bebauungsplanverfahrens Nr. 79 schafft Grundlagen für geplante Erweiterung der IGS

Der Bau- und Umweltausschuss wird in seiner nächsten Sitzung am 7. März 2018 über die Änderung des Bebauungsplans Nr. 79 „Schul- und Sportzentrum“ beraten. Mit der Einleitung dieses Verfahrens sollen die Voraussetzungen für die Erweiterung der Integrierten Gesamtschule im Oberurseler Stadtteil Stierstadt (IGS) geschaffen werden.

Die Zustimmung des Bau- und Umweltausschusses vorausgesetzt kann die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 22. März 2018 abschließend die Einleitung des Verfahrens zur Änderung des B-Plans, die Bezeichnung (B-Plan Nr. 79 „Schul- und Sportzentrum“ 2. Änderung, IGS-Erweiterung) und die Abgrenzung des Plangebietes (4,6 Hektar) beschließen.

Hintergrund

Der Hochtaunuskreis (HTK) bereitet die Planung zur Erweiterung der IGS mit der Durchführung eines Architektenwettbewerbs vor. Gemeinsam mit dem Preisträger soll dann in 2019 der Bauantrag ausgearbeitet werden. Baubeginn ist für Anfang 2020 vorgesehen.

Für den Neubau der Klassen- und Verwaltungsgebäude und optional einer 1-Feld Turnhalle in räumlicher Nähe zur bestehenden Sporthalle sind zwei Bauphasen vorgesehen. Nach dem Neubau entfällt das heutige Hauptgebäude.   

Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erweiterung zu schaffen, muss der B-Plan
Nr. 79 „Schul- und Sportzentrum“ vom 24.10.1969 geändert werden. Das Baugrundstück der IGS soll von der ehemaligen Grundschule abgetrennt werden. Dahingehend umfasst der Änderungsbereich des B-Plans auch das von der IGS genutzte Gelände und die Buswendeschleife am Fasanenweg. Der darin liegende Wettbewerbsbereich hat eine Größe von ca. 1,9 Hektar. Die Fläche der ehemaligen Grundschule an der Römerstraße wird bis Bauende weitgehend für den Umzug der IGS während der Bauzeit genutzt, zusätzlich müssen dort auch Container aufgestellt werden. Dieser Bereich ist voraussichtlich ab 2023 für die Entwicklung einer Wohnbebauung frei. Dies bedarf jedoch einer weiteren B-Planänderung.

Mit der Änderung des B-Plans soll im Wesentlichen eine Gemeinbedarfsfläche für Schule mit grünordnerischen Festsetzungen zur Erhaltung und Ergänzung des Baum- und Buschbestandes zum südlichen Ortsrand hin festgesetzt werden. Die Schulneubauten sollen in die vorhandene Geländestruktur eingebunden werden. Der Hauptzugang der neuen IGS liegt weiterhin am Kiesweg. Dort werden auf dem Schulgrundstück auch die erforderlichen Stellplätze untergebracht. Die Buswendeschleife am Fasanenweg, die zur  Erschließung des Schulzentrums Grundschule und der IGS sowie der sportlichen Anlagen und des Friedhofs dient, soll als öffentliche Verkehrsfläche gesichert werden. Die Fläche ist momentan noch Eigentum des HTK mit Nutzungsrechten für die Stadt.

 

 

Hans-Georg Brum

Bürgermeister

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