Verkehrsplanung

Verkehrsgutachten Weißkirchen

Verkehrsgutachten Oberursel-Weißkirchen

Die zunehmende Verkehrsdichte auf dem vorhandenen Straßennetz im Rhein- Main Gebiet führt auch in den Kommunen zu Belastungen. So hatten im Ortsbeirat Weißkirchen Bürgerinnen und Bürger wiederholt auf einen erhöhten Anteil von Durchgangsverkehren im alten Ortskern von Weißkirchen hingewiesen. Häufig genannt wurde in diesem Zusammenhang das Straßennetz südlich der Kurmainzer Straße.

Die Stadt Oberursel hat daher das Planungsbüro R+T, Darmstadt, beauftragt, diese Hinweise zu prüfen und ggf. Lösungsoptionen zu erarbeiten, um die Verkehrssituation in den betroffenen Straßenzügen zu verbessern. Dabei ist klar, dass es sich hier um eine singuläre Maßnahme handelt, die auch mit Blick auf die Gesamtverkehrslage beurteilt werden muss.

Insbesondere in den Hauptverkehrszeiten ist die Kurmainzer Straße in Weißkirchen durch Pendler hochfrequentiert, die Streckenalternativen suchen –  häufig auf dem untergeordneten Straßennetz. Da diese Straßen für die Durchgangsverkehre nicht ausgelegt sind, kann es immer wieder zu gefährlichen Situationen auch mit Fußgängern und Radfahrern kommen.

„Das Gutachten soll mit Blick auf das gesamte, betroffene Verkehrsnetz des Stadtteils erfolgen, da wir keine Verlagerung der Verkehrsströme zwischen einzelnen Straßen wollen. Die Lösungsvorschläge sollen bei der Gestaltung des Straßenraums insbesondere auch die Interessen von Fußgängern und Radfahrern berücksichtigen. Hier müssen attraktive Angebote entstehen, um Anreize zu schaffen, Wege auch zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Nur so können wir für Verkehrsabläufe sorgen, die allen Verkehrsteilnehmern gerecht werden. Das gilt natürlich ganz besonders für die Kinder, die sicher zur Schule geführt werden müssen“, so Erster Stadtrat Christof Fink anlässlich der Auftragserteilung.

Die wichtigsten Arbeitspakete des Auftrags sind:

  1. eine Kennzeichenerfassung in den betroffenen Straßen, um den Anteil des Durchgangsverkehrs genauer bestimmen zu können
  2. Parkraumerhebung und Bewertung
  3. die Einbeziehung des Schul- und Kindergartenverkehrs
  4. die Prüfung der Leistungsfähigkeit der Hauptverkehrsstraßen
  5. die Erarbeitung alternativer Verkehrsführungslösungen mit Darstellung einer Vorzugsvariante. Dazu gehört auch die Erarbeitung und Darstellung von Maßnahmen für Fußgänger und Radfahrer.

Das Gutachten soll der Stadt im 2. Quartal 2018 vorliegen und anschließend in den städtischen Gre­mien präsentiert werden. Erst danach geht es in die Umsetzung. „Diese Zeit müssen wir uns nehmen, um zu einer stimmigen und auch mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutierten Gesamtlösung zu kommen“, so Erster Stadtrat Christof Fink.

 

Christof Fink

Erster Stadtrat

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