Bauprojekte

Rathausareal

Zwischenstand: Rathausareal Vorbereitung Investorenwettbewerb

Bisheriger Planungsstand

Im Rahmen einer „Mehrfachbeauftragung“ für die bauliche Entwicklung des Rathausareals wurde der Entwurf des Büros BLPF Frielinghaus Architekten unter sechs beteiligten Büros im August 2017 als Grundlage für die weiteren Planungen ausgewählt. Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Der Entwurf Frielinghaus bietet nach Ansicht meiner Planer und der städtischen Gremien die größten Möglichkeiten für die bauliche Entwicklung des Rathausareals.“

Weiteres Verfahren

Die aufgeworfenen Anregungen und Verbes­serungsvorschläge von den Stadtverordneten und aus der Bürgerbeteiligung im Rahmen von Oberursel im Dialog „Oberursel im Dialog“ werden gegenwärtig im Rahmen von Machbarkeitsstudien geprüft, u.a.:

  • Großer Lebensmittelmarkt an der Ober­höch­städter Straße
  • zusätzliche Tiefgaragenplätze
  • Ausbau und Erhalt der oberirdischen Parkplätze
  • Passage durch das Rathaus zur Innenstadt
  • Bürgerbüro und Multifunktionssaal im Parterres des Rathauses
  • Vergrößerung des Rathausplatzes
  • Raumkonzept für das Rathaus.

Aktuell wird die Ausschreibung eines Interessen­bekundungsverfahrens für Investoren vorbereitet. Dies als Vorstufe für den  Investorenwettbewerb, der in der ersten Jahreshälfte 2018 gestartet wer­den soll. Zuvor sind neben den städtebaulichen Fragen, den Fragen der Vorgaben für die Inves­toren auch Fragen der Ausschreibung und Vertrags­gestaltung zu klären.

Parallel zu diesen Überlegungen werden derzeit Gespräche mit potentiellen Investoren und Betrei­bern von Lebensmittelmärkten geführt. Hans-Georg Brum: „Wir wollen hier keinen Blindflug starten. Uns kommt es darauf an, dass die neuen Gebäude mit den Betreiberkonzepten kompatibel sind. Wir wis­sen, dass der Erfolg maßgeblich davon abhängt, dass alle Komponenten zusammen passen.“

Die Planung

Die vorliegende Planung stellt einen Zwischenstand dar, der dem Bau- und Um­weltausschuss in seiner heutigen Sitzung als Information vorgestellt und diskutiert werden soll. Insbesondere soll über die erfolgten Optimierungen informiert werden und den Stadtverordneten im Ausschuss Gelegenheit zum Feedback gegeben werden.

Rathaussanierung

Das Rathaus ist in die Jahre gekommen. Die Rathaussanierung erweist sich immer mehr als dringlich. Neben einer umfassenden Betonsa­nierung wird der Ersatz der störanfälligen  Fenster, die beim Öffnungsvorgang leicht aus dem Rahmen kippen, erforderlich. Hier sind kurzfristige Vorklä­rungen zu treffen, welche Maßnahmen vorgezogen werden müssen bzw. bei einer Ausschreibung zu berücksichtigen sind.

Mittel- und Langfristig muss eine zweckmäßige und wirtschaftliche Sanierung und ggf. der Umbau des Gebäudes mit dem Augenmerk auf die Funktio­nalität auf Grundlage eines optimierten Raum­konzepts liegen. Ziel ist es, die Arbeiten weitgehend im laufenden Betrieb durchzuführen und für die Mitarbeiter „verträglich“ umzusetzen.

Umbau im Rathausparterre

Im Zuge der Planungen für das Rathausareal ist ein grundlegender Umbau im Parterre erforderlich, damit sich das Gebäude besser in das Gesamtareal einpasst. Ein solcher Umbau muss Hand in Hand mit den baulichen Maßnahmen an den Umgriffs­flächen erfolgen. In den Obergeschossen kann die Grundstruktur der Raumanordnung mit besteh­endem Mittelgang und beidseitigen Räumen beibe­halten werden. Auf Versetzung von Wänden soll weitgehend verzichtet werden.

Weitere Vorgehensweise

Die einzelnen Punkte sollen in den kommenden Monaten soweit geklärt werden, so dass im Herbst 2018 der Investorenwettbewerb ausgeschrieben werden kann.

 

Hans-Georg Brum
Bürgermeister

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