Bebauungspläne

Baurecht Frankfurter Landstraße 66

Satzungsbeschluss für Bebauungsplan: Baurecht für Frankfurter Landstraße Nr. 66 ist geschaffen

Ein modernes Büro- und Geschäftshaus soll das neue, attraktive Eingangstor Oberursels aus Rich­tung Süden werden. Die Wirena Gruppe, Frankfurt am Main, hatte mit der Stadt bereits vor zwei Jahren einen Optionsvertrag abgeschlossen und sich so den Zugriff auf das ca. ein Hektar große Areal an der Frankfurter Landstraße 66, gegenüber der U-Bahn-Haltestelle Bommersheim, (früheres Um­spannwerk-Gelände) gesichert.

Der gemeinsame Plan ist es, auf dem Grundstück ein dreigeteiltes Gebäude mit rund 10.000 Quadrat­metern Bürofläche zu entwickeln und damit moder­ne Arbeitsplätze für ca. 500 bis 700 Personen in gu­ter Lauflage zur Innenstadt Oberursels, in Rufweite zur U-Bahnhaltestelle Bommersheim und mit per­fektem Straßenanschluss zur Mainmetropole zu schaffen.

Planungsrecht – Planungsziele – Planungs­inhalte

Vorbehaltlich der Zustimmung des Bau- und Umweltausschusses heute Abend und der Stadtver­ordnetenversammlung am 14. Dezember 2017 soll der Bebauungsplan Nr. 240 „Frankfurter Landstraße 66“, der für dieses Projekt erarbeitet wurde, den Satzungsbeschluss erhalten.

Zum Verfahren

Der Bebauungsplan Nr. 240 „Frankfurter Land­straße 66“ konnte aufgrund der Lage im unbe­planten Innenbereich und der maximal überplanten Fläche als vereinfachtes und beschleunigtes Verfahren nach § 13 BauGB durchgeführt werden. Die Offenlage des Bebauungsplanentwurfs und die gleichzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange nach dem Aufstellungsbeschluss durch die Stadtverordnetenversammlung am 9. Februar 2017 fand vom 28. März bis 5. Mai 2017 statt.

Der Satzungsbeschluss ist der Startschuss für das Bauantragsverfahren und damit für die Umsetzung des Projektes, das folgende Grundstruktur haben wird:

  • ein zweigeschossiger Baukörper erstreckt sich parallel zur Frankfurter Landstraße
  • drei in der Höhe gestaffelte Kopfbauten (vier, fünf und sechs Geschosse) gliedern die Fassade
  • planungsrechtlich sind vier bis sechs Vollge­schosse zugelassen, Staffelgeschosse sind aus­geschlossen
  • die Erschließung der oberirdischen Parkplätze und eines im rückwärtigen Bereich liegenden Parkdecks erfolgen über eine Zu- und Abfahrt zur Frankfurter Landstraße
  • die nach der Stellplatzsatzung der Stadt Oberursel nachzuweisenden Pkw-Stellplätze werden in einem Parkdeck geschaffen.

Erschließungsvoraussetzung

Im Vorgriff auf einen möglichen Baubeginn in 2018 hat die Stadt bereits begonnen, die Frankfurter Landstraße im betreffenden Bereich grundhaft zu erneuern. Neben allen erforderlichen Medien und einem neuen Straßenaufbau wird die Fahrbahn durch eine Linksabbiegespur erweitert, um dem aus Richtung Frankfurt kommenden Verkehr die Einfahrt in das Grundstück zu ermöglichen, ohne den Durch­gangsverkehr zu behindern.

Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Ich weiß, dass wir den Autofahrern hier in den letzten Wochen eini­ges zugemutet haben. Im Hinblick auf die Bauphase und auch den späteren Betrieb wäre es allerdings fahrlässig, einen Neubau zu genehmigen, ohne vorab die erforderliche Infrastruktur herzustellen.“

Das Bürogebäude

Stadt und Investor denken an einen Baubeginn für das Bürogebäude in 2018. Hierzu der Vorstand der Wirena Gruppe, Gert Koppenhöfer: „Noch ist nicht alles in trockenen Tüchern, aber die bisherigen Ge­spräche mit Mietinteressenten sind vielverspre­chend und es bleibt mir ein persönliches Anliegen, diese Brachfläche mit einem repräsentativen Ge­bäude aufzuwerten und damit einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.“


Hans-Georg Brum

Bürgermeister

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