Spielende Kinder

Elternberatung

Elternberatung Oberursel
  • Konzeptionelle Elemente

    Die Elternberatung Oberursel zählt seit 1991 zusammen mit der "Münchener Sprechstunde für Schreibabys" (1991) und der Beratungsstelle "Menschenskind" in Hamburg (1993) zu den ersten spezialisierten Beratungseinrichtungen für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern in Deutschland, die den Fokus der Beratung und Behandlung auf die Eltern-Kind-Beziehung legen.

    Das Ziel der Eltern-Säuglings/Kleinkindberatung und Therapie ist die

    Prävention seelischer Störungen in der frühen Eltern-Kind-Beziehung

    Die "Elternberatung Oberursel" bietet Müttern und Vätern von Säuglingen und Kleinkindern Information, Beratung und Kontakt im medizinisch-pflegerischen und pädagogisch-psychologischen Bereich.

    Die Geburt eines Kindes wird als ein Ereignis verstanden, das für Eltern (und evtl. ältere Geschwister) mit gravierenden innerpsychischen und äußeren Veränderungen verbunden ist. Die seelische Entwicklung des Säuglings ist von der Zufriedenheit der erwachsenen Beziehungspartner in dieser Lebensphase in hohem Maße abhängig.
    Schon die normalen Entwicklungskrisen, besonders aber individuelle Belastungssituationen können zur nachhaltigen Irritation in der Beziehung zwischen Eltern und Baby führen und finden ihren Ausdruck nicht selten in den typischen Symptomen des Säuglings- und Kleinkindalters wie chronischer Unruhe, exzessivem Schreien, Ein- und Durchschlafstörungen, sowie Fütter- und Gedeihstörungen.

    Auch hier können Früherkennung und rechtzeitige Hilfe dazu beitragen, Fehlentwicklungen zu verhindern, die evtl. später einen weit größeren Behandlungsaufwand erfordern würden. Die Förderung körperlicher und seelischer Gesundheit in der frühen Eltern-Kind-Beziehung und ein Lebendigwerden der Ergebnisse aus Säuglings- und Kleinkindforschung in der alltäglichen Praxis ist das Ziel dieser Arbeit.

    Die Elternberatung Oberursel bietet jungen Familien ein niedrigschwelliges Informations- und Beratungsangebot. Eltern können aus unterschiedlichen Angeboten auswählen und bestimmen zunächst nach ihren Bedürfnissen wann, wie oft und wie lang sie Kontakt zur Einrichtung haben möchten.

  • Konzeptionelle Grundannahmen

    (einige wesentliche)

    • Jegliche Beunruhigung der Eltern über die Entwicklung und das Verhalten ihres Säuglings/Kleinkindes muss ernst genommen werden, da Ängste und Unsicherheiten die Beziehung zwischen Eltern und Kind in einer äußerst sensiblen Lebensphase ungünstig und nachhaltig beeinflussen können.
    • Die Eltern sind die eigentlichen Experten für ihr Kind, sie kennen es so gut wie niemand sonst. BeraterInnen / TherapeutInnen sollten in ihrer professionellen "Haltung" ihrem Respekt vor dieser Kompetenz Ausdruck verleihen.
    • Die Symptome, die der Säugling / das Kleinkind zeigt, berühren in unterschiedlicher Intensität immer die gesamte Familie - sein Verhalten kann also niemals isoliert betrachtet werden.
    • Das Wahrnehmen und Einbeziehen des Säuglings als "kompetenten" Interaktionspartner, bedeutet, dass BeraterIn / TherapeutIn aufgefordert sind, die "Sprache" des Säuglings zu erlernen.
    • Das Wahrnehmen und Einbeziehen der vorsprachlichen Kommunikation in Diagnostik und Behandlung ist daher eine notwendige Voraussetzung
  • Indikationen zur Eltern-Säuglings- / Kleinkindberatung und -Therapie

    Von Seiten des Kindes

    wenn die folgenden Symptome nach eingehender pädiatrischer Diagnostik organisch nicht zu begründen sind:

    Im ersten Lebensjahr

    • chronische Unruhe
    • exzessives Säuglingsschreien
    • Ein- und Durchschlafstörungen
    • Fütter- und Gedeihstörungen
    • sonst. Entwicklungsverzögerungen

     

    Im zweiten und dritten Lebensjahr

    • persistierende Schlaf- und/oder Essstörungen
    • überdurchschnittlich häufige kindliche Wutanfälle
    • Bindungs-/Trennungsprobleme
    • sonst. Entwicklungsverzögerungen

    wenn durch Frühgeburt, organisch bedingte Erkrankungen, Allergien etc. Behandlungen erforderlich waren oder sind, die die Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung belastet haben oder aktuell belastend sind

    Von Seiten der Eltern

    • Partnerschaftskonflikte
    • Familienkonflikte
    • psychische Störungen der Eltern (unter fachärztl. Begleitung) beispielsweise postpartale bzw. chronische Depression der Mutter / des Vaters
    • Überforderungssyndrom
    • eingeschränktes Selbstwertgefühl
    • psychosoziale Risikobedingungen: Arbeitslosigkeit, Abhängigkeit von Sozialhilfe, Ein-Eltern-Status, beengte Wohnverhältnisse etc.    
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Wie bieten Ihnen:

  • Mobile Beratung

    Familien aus Bommersheim, Oberstedten, Stierstadt oder Weißkirchen, für die ein Besuch in der o.a. Beratungsstelle nur schwer möglich ist (kein Auto, schlechte Verkehrsverbindung, keine Mitfahrgelegenheit oder andere Gründe), können einen Hausbesuchstermin vereinbaren. Auch Krabbelkreise, Miniclubs und andere Eltern-Kind-Gruppen, die Fragen zu medizinisch-pflegerischen oder pädagogisch-psychologischen Themen haben, können die Mitarbeiterinnen der Beratungsstellen in ihre Runde einladen.Mobile Beratung

  • Vorträge

    Vorträge zu medizinischen, pädagogischen und entwicklungspsychologischen Themen

  • Gesprächskreise

    Mehrmals jährlich zu unterschiedlichen Themen der körperlichen und seelischen Entwicklung von Kindern, Stillgruppen, Baby-Massage-Kurs

  • Kosten

    Das Informations- und Beratungsangebot ist kostenlos.

Kontakt

Offene Beratung im Alten Hospital

Elternberatung Oberursel
Hospitalstraße 9 / Altes Hospital
61440 Oberursel (Taunus)

Öffnungszeiten

Geschlossen:
öffnet am Montag um 10:00 Uhr
Montag
- Uhr
Dienstag
- Uhr
Mittwoch
- Uhr
Donnerstag
- Uhr

Wir sind Ansprechpartnerinnen für:

  • Eltern von Säuglingen und Kleinkindern
  • alleinerziehende Mütter und Väter
  • werdende Eltern, Großeltern, Familienangehörige
  • ErzieherInnen, Tagesmütter, Hebammen, KinderärztInnen
  • andere Personen, die beruflich oder privat Fragen im Bereich 'Frühe Kindheit' haben



Aktuelle Kurstermine:

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