Inkrafttreten des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 249 „Aussiedlung Kelterei


Die Stadtverordnetenversammlung hat am 02.07.2020 den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 249 „Aussiedlung Kelterei“ mit Begründung und Anlagen gemäß § 10 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) als Satzung beschlossen.

 

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 249 „Aussiedlung Kelterei“ mit Textfestsetzungen, Begründung und Anlagen tritt nach § 10 Abs. 3 BauGB mit dieser Bekanntmachung in Kraft und wird mit Textfestsetzungen, Begründung und Anlagen im Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Rathausplatz 1, 61440 Oberursel (Taunus), während der jeweils üblichen Öffnungszeiten zu jedermanns Einsicht bereitgehalten.

Zudem können die dem Bebauungsplan zugrunde liegenden Vorschriften (DIN-Normen, Richtlinien) eingesehen werden. Über den Inhalt von Plan und Begründung wird auf Verlangen Auskunft gegeben.

 

Allgemeine Öffnungszeiten des Geschäftsbereiches Stadtentwicklung (Stand August 2020):

Montag

08.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr

Dienstag

08.00 bis 12.00 Uhr

Mittwoch

08.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag

08.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr

Freitag

08.00 bis 12.00 Uhr

 

Aufgrund der Corona-Pandemie sollen die Hygienevorschriften (insbesondere die Gewährleistung des notwendigen Abstands) beachtet werden und um Wartezeiten zu vermeiden, wird um eine Terminabsprache unter der Telefonnummer 06171-502441 oder per E-Mail unter folgender Adresse: stadtentwicklung@oberursel.de gebeten.

Zudem machen wir darauf aufmerksam, dass das Rathaus nur mit eigener Alltagsmaske betreten werden darf.

 

Im Übrigen weisen wir auf folgende Bestimmungen des Baugesetzbuches (BauGB) hin:

 

§ 215 Abs. 1 BauGB:

Unbeachtlich werden:

1.      eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2.      eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und

3.      nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Flächennutzungsplans oder der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlich sind.

 

§ 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB:

Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt.

 

§ 44 Abs. 4 BauGB:

Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die in Abs. 3 Satz 1 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.

 

Satzungsbeschluss gemäß § 91 Hessische Bauordnung (HBO)

Die bauordnungsrechtlichen Festsetzungen in Teil B der textlichen Festsetzungen wurden gemäß § 5 Hessische Gemeindeordnung (HGO) in Verbindung mit § 91 HBO von der Stadtverordnetenversammlung am 02.07.2020 als Satzung beschlossen. Sie werden gemäß § 9 Abs. 4 BauGB Bestandteil des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 249 „Aussiedlung Kelterei“. Hinsichtlich der Einsichtnahme gelten die vorgenannten Regelungen.

Im Zusammenhang mit § 91 Abs. 3 HBO verweisen wir auf die o.g. Bestimmung zu § 215 BauGB.

 

Oberursel (Taunus), den 28.08.2020

Der Magistrat

Im Auftrag

 

Stephan