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Brunnen in Oberursel

Brunnenstadt Oberursel

Schon früh hatte der Wasserlauf, der heute als Urselbach bekannt ist, für Oberursel einen bedeutenden Stellenwert - nicht nur zur Versorgung der Einwohner. Mit ihm wurde auch die wirtschaftliche Entwicklung forciert, der Wohlstand der Bürger damit gesichert und ausgebaut. Durch die zahlreichen Mühlen am Urselbach entstanden Arbeitsplätze, das Gewerbe der Tuchmacher, der Öl- und Mahlmühlen blühte.

Seit dieser Zeit besteht eine enge Bindung der Oberurseler zu „ihrem Wasser“, zu „der Bach“. Diese Bindung wird heute in zahlreichen Brunnen sichtbar, die neu geschaffen oder liebevoll restauriert und wiederhergestellt wurden. Jeder der vielzähligen öffentlichen und privaten Brunnen hat seine Geschichte und seine Geschichtchen.

Zu Oberursel gehört natürlich auch das alljährliche, am Wochenende nach Pfingsten stattfindende Brunnenfest! Oberurseler und ihre Gäste feiern gemeinsam in der historischen Altstadt mit der Brunnenkönigin und dem Brunnenmeister ein unvergessliches Fest. 

Alte Leipziger Brunnen

Alte Leipziger Brunnen

Die Alte Leipziger-Versicherungsgruppe hat diesen Brunnen der Stadt Oberursel 1989 zum Geschenk gemacht. Der Oberurseler Künstler Georg Hieronymi lieferte den Entwurf. Drei alte Mahlsteine von Mühlen am Urselbach wurden mit den Wappen der Städte geschmückt, in denen die Firma ihren Sitz hatte bzw. hat, und zwar Leipzig, Bad Gandersheim, Frankfurt am Main und Oberursel (Taunus).

Alter Dorfbrunnen Bommersheim

Anlässlich der 1200-Jahr-Feier des Stadtteils Bommersheim im Jahre 1992 erinnerten sich Bürger an den ehemaligen Dorfbrunnen, der bis in die 50er Jahre hinein für den Kirchhof von St. Aureus und Justina Wasser spendete. Pumpe und Brunnentrog waren verschwunden; nur den Brunnenschlegel fand die Freiwillige Feuerwehr - tief im Morast des Brunnenschachtes versunken. Rechtzeitig zu den Feierlichkeiten im August 1992 wurde der Brunnen mit Unterstützung der Stadt von den Bommersheimer Vereinen wiederhergestellt und fügt sich heute harmonisch in das Umfeld von St. Aureus und Justina ein.

Apfelweinbrunnen

Apfelweinbrunnen

Mit diesem Brunnen wird an eine alte und auch heute noch lebendige Oberurseler Tradition, das Apfelweinkeltern, erinnert.
Der aus Bronze gegossene Ring auf dem Brunnensockel zeigt wie an einem lebenden Zweig die Entwicklung von der Blüte über den reifen Apfel bis zum Bembel, dem traditionellen Gefäß, aus dem der Apfelwein ausgeschenkt wird. Das Motiv stammt von dem Oberurseler Künstler Walter Meffert.
Einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Brunnens hat die Frankfurt International School geleistet, die seit 1961 in Oberursel ansässig ist.

Aumühlenbrunnen

Ein schönes Ensemble bildet der Aumühlenbrunnen mit Wasserlauf und Teich. Das Wasser des Brunnens sprudelt aus einem alten Mühlstein. Der Brunnen erinnert an die ehemalige Aumühle im Gebiet der heutigen Aumühlenstraße und wurde 2001 im Innenhof der Aumühlenresidenz eingeweiht.

Bärenbrunnen

Bärenbrunnen

Der Bärenbrunnen soll an das frühere Gasthaus und erste Oberurseler Kino "Zum Bären" erinnern, das bis 1991 an der Ecke Oberhöchstadter Straße / Vorstadt stand. Der von dem Oberurseler Künstler Georg Hieronymi gestaltete Brunnen zeigt auf einem Naturstein zwei spielende Bronzebären. Der Brunnen selbst wurde 1986 eingeweiht, die beiden Bärenfiguren kamen 1987 dazu.

Bleichbrunnen

Damit auch die Bürger des Stadtteils Weißkirchen sich an einem Brunnen erfreuen können, wurde vom Stadtplanungsamt ein Trogbrunnen für die Bleiche in der Ortsmitte entworfen. Der Brunnen mit einer Säule aus sandgestrahltem Betonstein ist nach dem Vorbild alter Dorfbrunnen geschaffen und erhält einen postmodernen Akzent durch den krassen Gegensatz der roten Armatur zur granitgrauen Betonfarbe.

Anlässlich der Weißkirchener Kerb im September 1990 fand die Einweihung statt. Im Jahr 2002 erfolgte die offizielle Einweihung durch die Brunnenkönigin zum Brunnenfest.

Brunnen im Siedlungslehrhof

Nach dem 2. Weltkrieg versorgte dieser Brunnen Notunterkünfte im Siedlungslehrhof mit Trinkwasser. Viele Jahre stand er am Waldrand im Wohngebiet Rosengärtchen. In den 70er Jahren wurde der betonierte Brunnentrog im Rahmen der Errichtung einer Freizeitanlage mit Naturstein verkleidet. Seit 1994 steht der Brunnen im Siedlungslehrhof.

Europa-Brunnen

Europabrunnen

Auf dem Epinayplatz, im Herzen der Stadt, umspielt das Wasser des Europa-Brunnens die Viertelpyramide aus Glas, die futuristisch das Treppenhaus und den Fahrstuhl der dortigen Tiefgarage überspannt. Mit der Einweihung dieses Brunnens beim Brunnenfest 1999 soll der europäische Gedanke gefördert werden. Auch soll an die Städtepartnerschaft mit Epinay-sur-Seine (seit 1969), die Partnerschaft mit Rushmoor (seit 1989) sowie die jüngste Partnerschaft mit Lomonossow (seit 2004) erinnert werden.

Fastnachtsbrunnen

Fastnachtsbrunnen

Dieser Brunnen spielt mit seiner Symbolik auf die Oberurseler Fastnachtstradition an und ist 2001 aus einem ehemaligen Trogbrunnen hervorgegangen.
Erstellt ist die Skulptur der Eselsreiterin vom Bildhauer Walter Meffert nach einem Entwurf des Künstlers Georg Hieronymi.

Der Brunnen zeigt symbolisch den Verlauf des Mühlengrabens in der Wiederholtstraße. Der Wasserverlauf versorgte bereits im Mittelalter zahlreiche Mühlen mit Wasserkraft und hatte große wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt. In der Wiederholtstraße wird neben dem Fastnachtsbrunnen auch mit einer deutlichen Aufpflasterung darauf hingewiesen.

Feldbergbrunnen

©Klinik Hohe Mark
Feldbergbrunnen
©Klinik Hohe Mark
Feldbergbrunnen vor Haus Feldberg

Der Feldberg-Brunnen wurde im Rahmen baulicher Neugestaltungen der Klinik Hohe Mark mit seinem "Haus Feldberg" erschaffen und am 14. Juni 2014 von Brunnenkönigin Carolyn II. in festlich, traditioneller Weise eingeweiht und getauft.

Für den Brunnen wurde ein mehr als 16 Tonnen schwerer Taunusquarzit vom Fuße des Feldbergs gewählt und bearbeitet. Die Gestaltung lässt erahnen, dass es nicht nur einfach ein Felsblock im Kiesbett ist. Die Klinik Hohe Mark lädt ein zu einer sinnlichen Bestandsaufnahme:

Das Element Wasser:

Urkraft der Schöpfung, Sinnbild für Leben, Lebensfreude und Lebensqualität, Wachstum und Zukunft, Quelle unerschöpflicher Frische und Reinheit.

Der Taunusquarzit:

Geologisch betrachtet ist er das Innerste der Erde nach außen gekehrt, als sich vor rund 480 Mio. Jahren durch Erdverschiebungen der Taunus sozusagen gefaltet hat. Er gilt als besonders hart und widerstandsfähig.

Die Erscheinung des Brunnens ...

... zeigt, dass nichts so hart und schwer sein kann, als dass es nicht bearbeitet werden und selbst zu einer sprudelnden Quelle und Freude werden kann – und Mitten drin - wenn man ankommt und der Blickachse zwischen den beiden Quellensteinen folgt – das neue Haus Feldberg.

Felsenkellerbrunnen

Felsenkellerbrunnen

Das Gebäude Marktplatz 1 hatte im Jahre 1846 der Bierbrauer Philipp Kamper erworben und hier eine Gaststätte „Zum Felsenkeller“ eröffnet. Die 1852 eingeweihten Kellergewölbe, im Volksmund „Katakomben“ genannt, dienten der Lagerung der Bierfässer.

Im Hof dieses Gebäudes wurde anlässlich des 3. Oberurseler Brunnenfestes im Mai 1981 der Felsenkeller-Brunnen eingeweiht; an einer Stelle an der sich früher eine Pferdetränke befand. Den Brunnen schmückt eine natürlich gewachsene Sandrose aus Baryt.  

Gambrinus-Brunnen

Gambrinusbrunnen

Bei der Figur des Gambrinus handelt es sich der Sage nach um einen flandrischen König, der als Erfinder des Bierbrauens gilt. In seiner Rchten hält er einen Becher, gefüllt mit Gerstensaft, in der Linken ein Wappenschild. Dieses Schild zeigt das Zunftwappen der Oberurseler Bierbrauer und Benner (Fassbinder oder Küfer). In seiner Mitte sieht man einen Pfeil als Symbol der Stadtpatronin St. Ursula. Die Henninger-Bräu AG hat diesen Brunnen aus Anlass ihres 125jährigen Gründungsjubiläums im Jahre 1994 gestiftet.

Hasenbrunnen

Den Hasenbrunnen findet man seit 1971 oberhalb des Maasgrundweihers. Ursprünglich stand er an der Stierstadter Heide. Das genaue Datum der Errichtung dieses Brunnens lässt sich nicht feststellen, dürfte aber um 1930 liegen. Sein Schöpfer war der Oberurseler Bildhauer Harold Winter.

Hospitalbrunnen

Hospitalbrunnen

Die ehemals landwirtschaftlichen Anwesen in der Hospitalstraße mit dem heute noch erkennbaren dörflichen Charakter waren Entwurfsansatz für diese von Georg Hieronymi aus rotem Sandstein geschaffene Brunnenanlage. Neben dem gestalterischen Aspekt dient der Brunnen auch der Verkehrsberuhigung und Schulwegsicherung in diesem Altstadtbereich.

Jürgen-Ponto-Brunnen

Jürgen-Ponto-Brunnen

Diese modern gestaltete Brunnenanlage (eingeweiht 1984) wurde im Gedenken an den von Terroristen ermordeten Oberurseler Bürger und Bankier Jürgen Ponto von der Dresdner Bank AG gestiftet.

Der von dem Hanauer Künstler Claus Bury errichtete Brunnen besteht aus einem Ensemble schlichter, reduziert wirkender Granitformen, auf deren Oberfläche sich das Wasser innerhalb leichter Vertiefungen in entgegengesetzte Richtungen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegt.

Marienbrunnen

Der Marienbrunnen ist vermutlich der älteste Brunnen der Stadt; im Jahr 1863 ist die Brunnenanlage an der Ecke Altkönigstraße / Königsteiner Straße im Kartenbild festgehalten. Mitte der 60er Jahre wurde der Marienbrunnen neu angelegt und diente einige Jahre sogar als Postkartenmotiv. Danach geriet er in Vergessenheit und wurde schließlich stillgelegt.

Im Rahmen einer weiteren Erneuerung bzw. Umgestaltung durch den fokus O. und die ihm angeschlossenen Handwerksbetriebe wurden die Terrassenbecken saniert und die Außenanlage neu angelegt. Aus drei Sprudeldüsen fließt das Wasser wieder nach unten in die darunterliegenden Terrassenbecken. Den Brunnen ziert nun als Skulptur das Logo des Fokus O. in Form eines großen "O" aus Edelstahl im oberen Becken.
Damit verbindet sich das O aus O-berursel mit dem O aus dem Logo des fokus O. und begrüßt die aus Richtung Königstein kommenden BesucherInnen in Oberursel.

Der neue Marienbrunnen wurde zum Hessentag 2011 fertiggestellt und beim Brunnenfest 2012 eingeweiht.

Foto: fokus O.
Marienbrunnen
Postkarte: Stadtarchiv Oberursel
Marienbrunnen um 1900 Postkarte Verlag Abt
Postkarte: Stadtarchiv Oberursel
Marienbrunnen um 1910

St. Barbara-Brunnen

St. Barbara-Brunnen

Im Mai 1988 wurde dieser Brunnen eingeweiht. Er ist ebenso nach der hl. Barbara benannt wie die gegenüber stehende Hospitalkirche. In unmittelbarer Nähe dieses Brunnens kann man noch heute ein Brückengeländer erkennen, das auf den Verlauf des alten Werkgrabens hinweist.

St. Ursula-Brunnen

St. Ursula-Brunnen

Die heilige Ursula, Schutzpatronin unserer Stadt, schmückt diesen Brunnen auf dem Marktplatz im Zentrum der Altstadt. Die Grundsteinlegung des Brunnens in seiner jetzigen Form erfolgte im Jahr 1962; geschaffen wurde er von den Oberurseler Bildhauern Harold Winter und Paul Dick.

Schäferbrunnen

Schäferbrunnen

Dieser aus Eichenholz geschnitzte Brunnen des Oberurseler Holzbildhauers Kurt Winter ist eine Stiftung des damaligen Oberurseler Bürger- und Verkehrsvereins. Am Tage seiner Einweihung während des Heimatfestes 1935 sprudelte aus dem Brunnen kein Wasser - sondern Apfelwein! Der frühere Standort war die sogenannte "Weed" in der Nähe des Marktplatzes. Der heutige Platz in der Korfstraße wurde erst Anfang der 60er Jahre festgelegt.

Springbrunnen in der Adenauerallee

Brunnen Adenauerallee

Im Mai des Jahres 1900 rief ein "Bürgercomité" dazu auf, für die Errichtung eines Springbrunnens zu spenden. Der Brunnen wurde in den Jahren 1933 - 1937 umgestaltet und erhielt damals seine heutige Form.

Steinmühlenbrunnen

Steinmühlenbrunnen

Einer Initiative des Ortsbeirates Oberstedten ist es zu verdanken, dass im Juni 1997 der Mühlenbrunnen eingeweiht werden konnte. Aus zahlreichen Vorschlägen der Bürgerschaft wurde der Entwurf von Herrn Karl-Heinz Hisserich ausgesucht und verwirklicht. Durch finanzielle Spenden und die tatkräftige Mithilfe vieler Oberstedter ist dieser Brunnen erstellt worden. Mit dem Brunnen aus dem Original-Kollergang von 1854 der Hölscher-Mühle soll an die zahlreichen Oberstedter Mühlen erinnert werden.

Stierstadter Brunnen

Stierstadter Brunnen

Anlässlich des 25. Brunnenfestes 2003 wurde der aus dem Jahr 1898 stammende Stierstadter Brunnen restauriert und an seinem neuen Platz auf dem Gelände der Stierstadter Feuerwehr eingeweiht. Früher stand er vor dem ehemaligen Stierstadter Rathaus. Er erinnert in seinem Aussehen an den Wetebrunnen in der Nähe der Dorflinde.

Storchenbrunnen

© Helmut Landwehr
Abbildung Storchenbrunnen

Der wasserreiche Storchenbrunnen wurde aus mehreren Quellen im Maasgrund gespeist und versorgte früher auch andere Brunnen im Stadtgebiet mit Wasser.
Der Sage nach holte der Storch aus diesem Brunnen die Oberurseler Kinder. Viele Jahre war dieser Brunnen in Vergessenheit geraten. Erst 1972 wurde er beim Bau des Maasgrundweihers wiederentdeckt und an seinen jetzigen Standort verlegt.
Heute ziert Oberurseler Handwerkskunst den Brunnen. Ein (Edelstahl)Nest mit zwei Störchen steht auf einem vierfüßigen Gestell, das in den Brunnenrand eingelassen wurde.

Die Edelstahlskulptur des Brunnens wurde gemeinsam von Vereinsring Oberursel und der Metallmanufaktur Velte ins Leben gerufen. Die Idee war, den Storchenbrunnen mit einer deutlichen Darstellung des Namensursprungs - den Störchen - zu präsentieren.
Dirk Velte hat das Kunstwerk entworfen und gestaltet, dies war das erste Kunstwerk, das für einen öffentlichen Brunnen von ihm allein gefertigt wurde.

Zum Brunnenfest im Mai 2013 wurde die Skulptur von Brunnenkönigin Annabel I. und ihrem Brunnenmeister Kurt im Rahmen der Brunnentaufe eingeweiht.

"Wäschfraa" - Brunnen

Waschfrauen-Brunnen

Das Wasser dieses Brunnens galt als besonders rein und wurde früher von den Oberurseler Familien zum Reinigen der Wäsche benutzt. Noch bis in die 50er Jahre diente er diesem Zweck. Die Wäsche trocknete man dann auf der nahegelegenen „Bleiche“.

Im Jahr 1979 zum 1. Oberurseler Brunnenfest wurde der alte Brunnen abgetragen und ein neuer mit der Brunnenfigur „Die Wäschfraa“ des Oberurseler Künstlers Georg Hieronymi eingeweiht.

Wetebrunnen

Aus dem Jahre 1893 stammt der in der Nähe der Stierstadter Dorflinde stehende Wetebrunnen. In den Jahren nach seiner Errichtung holten sich die Stierstadter dort ihr Trinkwasser. Anlässlich der Stierstadter Kerb 1979 wurde der Brunnen nach gründlicher Renovierung wieder in Betrieb genommen.

EHRENAMT

Infos zum Ehrenamt

Kurz gemeldet

BSO sucht Techn. Angestellte/n (Dipl.Ing. Bauingenieurwesen, Architektur oder Facility Management)

22. 11. 2017

Wildschweinzaun-Aufstellung in Stierstadt hat begonnen

22. 11. 2017

Knettenbrech & Gurdulic ist ab 2018 in Oberursel für Sammlung der „Gelben Säcke“ und Firma Bördner für Altglassammlung zuständig

22. 11. 2017

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