home
German
English
Zur mobilen Version von www.oberursel.de
Sie sind hier:   Freizeit   Wandern   Hünerberg  

Hünerberg

Blick auf die frühmittelalterliche Wallanlage auf dem "Hünerberg"
Blick auf die frühmittelalterliche Wallanlage auf dem Hünerberg
Felsengruppe auf dem "Hünerberg"
Felsengruppe auf dem Hünerberg

Ausgangspunkt:
Oberursel Hohemark, Wanderparkplatz

Verlauf:
Rundweg, ca. 9 km, mäßige Steigungen

Einkehrmöglichkeit:
Waldgasthaus Bürgelstollen
Tel 06173 963620
Fax 06173 963679
Öffnungszeiten:
Di - Fr 17:00 - 23:00 Uhr
Sa./So. 12:00 - 23:00 Uhr
Mo Ruhetag   

Felsengruppe am Hang des "Hünerbergs"
Felsengruppe am Hang des Hünerbergs

Fotos: Harro Junk

Der Hünerberg ragt aus dem vom Altkönig herabstreichenden Taunushang als felsiger isolierter Höhenrücken hervor. Er bietet mit seinen bis zu 30 m hoch gestuften Felsabstürzen im Norden, Westen und Süden eine natürliche Schutzlage und wurde deshalb immer wieder von Menschen bei Gefahr oder als dauerhafte Wohnstätte genutzt. Seinen Namen, früher Hühnerkopp, hat er von dem der Sage nach von Hünen ( Riesen) errichteten Ringwall, der die Berghöhe umzieht. Er umschließt das felsige Bergplateau mit seinen Abstürzen und bindet die flachere, tiefer liegende Ostseite mit ein. Im gesamten Westteil, war die Befestigungsmauer, eine Trockenmauer von etwa 1,80 m Stärke, am Rand des Bergplateaus auf die Kante des Steilhanges gesetzt und band geschickt die vorhandenen Felstürme mit ein. Die Mauer ist heute nur noch als leichter Wall oder als Absatz am Hang zu erkennen. Eine halbkreisförmige, angeblich 6,40 m breite Trockenmauer mit Holzversteifungen und vorgelagertem Graben umschloß Teile des tiefer liegenden Berghanges (unteres Plateau) und bindet im Norden und Süden an Felstürme, letzte Ausläufer des oberen Plateaus an. Hier im Osten im flacheren Gelände befand sich auch das Tor der Anlage, das heute durch Wegebau und Steinraub weitgehend zerstört ist. Die Ausgrabungen im Jahre 1886 durch A. v. Cohausen und 1909/10 durch Ch. L. Thomas und die dabei gewonnen Befunde weisen die Anlage als eine "fränkische" Befestigung aus. Neuere Funde haben diese Feststellung wieder bestätigt und das Bestehen der Burg in karolingischer Zeit, im 8./9. Jahrhundert n. Chr. erwiesen. Eine Vielzahl weiterer Funde zeugen die Anwesenheit von Menschen der Urnenfelderkultur (1200-750 v. Chr), der Hallstattkultur (750-600 v.Chr.) und der Römischen Kaiserzeit im 1.-2. Jahrhunder n.Chr. auf dem Hünerberg.

Wanderparkplatz Hohemark: rechts in Alfred-Lechler-Strasse, Richtung Klinik Hohemark Markierung „weißer Balken“
An der Klinik links vorbei auf dem Kohlenweg geradeaus bis zur Ravensteinhütte (Rast gefällig?) Ravensteinhütte: halb rechts leicht bergab Markierung „weißer Balken“ und „weißes Andreaskreuz“. Dieser Führung bis zur B455 folgen Vor der Strasse rechts (nicht geradeaus) auf der Böschung kurz entlang bis zum Naturparkplatz Rosengarten (nicht mehr geöffnet): rechts leicht bergauf.
Ab nächster Kreuzung geradeaus Richtung Hünerberg Markierung „schwarzer Punkt“ folgen. Der schwarze Punkt führt über den Hünerberg (Aussichtspunkt Kappenbank) und trifft schließlich auf die Markierung „grüner Strich“ (kleiner Abstecher zum Waldcafé Bürgelstollen gefällig?) An der Kreuzung rechts in den Diebsweg Markierung „grüner Balken“ geradeaus bis zur 5-Sterne Kreuzung: halb rechts Richtung Hohemark Markierung „blauer Balken“

EHRENAMT

Infos zum Ehrenamt

Kurz gemeldet

„Der Baum denkt“: Lesung an der Mittelstedter Gerichtslinde bei Kunstprojekt-Einweihung am 7. Oktober 2017

22. 09. 2017

7. STADTRADELN in Oberursel: 96.358 km erradelt und 13.683 Kilogramm CO2 gespart!

21. 09. 2017

Terminverschiebung Abfallentsorgung

20. 09. 2017

Veranstaltungen