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Geschichtliches

Buchumschlag das große Fest der Hessen

Der erste Hessentag fand 1961 in Alsfeld statt. Ins Leben gerufen wurde dieses Landesfest durch den Hessischen Ministerpräsidenten Georg-August Zinn, der damit eine neue Tradition begründete.

Er wollte ein Fest veranstalten, das die Menschen zusammenführt, Alteingesessene und Neubürger miteinander verbindet und damit eine Heimat für alle Bürgerinnen und Bürger Hessens schaffen. Und das ist ihm gelungen! Bis heute hat der Hessentag – bei allen Wandlungen, die er seit 1961 erlebte – seinen Charakter als gemeinschaftliches, kulturelles Ereignis aller Hessen bewahrt und wurde auch zum Vorbild für viele andere Landesfeste in Deutschland.

Beim 1. Hessentag 1961 stand die Präsentation des Brauchtums im Vordergrund. Hessen hat eine große Vielfalt an Trachten, hinzu kamen die Trachten der Bürger, die nach 1945 als Heimatvertriebene oder Flüchtlinge nach Hessen kamen. Brauchtumspflege ist bis heute ein wichtiges Element des Hessentages. Darüber hinaus bietet er inzwischen aber auch Platz für viele Sparten der Kultur und hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt.

Heute verbindet der Hessentag Kultur, Brauchtum und modernen Lebensstil und lockt damit Jahr für Jahr viele hunderttausend Besucherinnen und Besucher.

Buchempfehlung: "Das große Fest der Hessen. Die Geschichte der 50 Hessentage seit 1961".
144 Seiten, Frankfurter Societäts-Verlag. 9,90 Euro. ISBN 978-3797312327

Das Hessentagspaar

Das Oberurseler Hessentagspaar

Charmaine Weisenbach und Christian Peter waren das Oberurseler Hessentagspaar.

Da Oberursel keine eigene Tracht besitzt, orientierte man sich an der Bekleidung der Jahre 1890 bis 1914. So entstanden Robe und Anzug in Anlehnung an die Abendgarderobe der Bevölkerung in der industriellen Blütezeit von Oberursel.

Das Landeskindertrachtenpaar

Das Landeskindertrachtenpaar

Traditionell gehört zu jedem Hessentag auch ein Landes-Kindertrachtenpaar. Dieses wird vom Bund kultureller Jugend (BkJ) gestellt und musste für Oberursel erst einmal gefunden werden. Was in Oberursel jedoch nicht so einfach war, da die Stadt weder eine eigene Tracht besitzt, noch gibt es hier einen  Trachtenverein mit Mitgliedschaft im BkJ. Daher wurde die Suche auf das nähere Umland ausgedehnt und mit der zehnjährigen Dana Schwandt aus Wehrheim und Simon Leib (9) aus Rüddinghausen wurden zwei sympathische Regenten gefunden. 

Die beiden trugen nun keine „Oberurseler Tracht“, sondern eine früher in Hessen weit verbreitete Sonntags-Variante. Dana trug eine evangelische hessisch-nassauische Tracht; für Simon wurde der traditionelle Hessenkittel gewählt.

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