Elternberatung: Konzept - Teil III
Indikationen zur Eltern-Säuglings- / Kleinkindberatung und -Therapie
Von Seiten des Kindes
wenn die folgenden Symptome nach eingehender pädiatrischer Diagnostik organisch nicht zu begründen sind:
Im ersten Lebensjahr
- chronische Unruhe
- exzessives Säuglingsschreien
- Ein- und Durchschlafstörungen
- Fütter- und Gedeihstörungen
- sonst. Entwicklungsverzögerungen
Im zweiten und dritten Lebensjahr
- persistierende Schlaf- und/oder Essstörungen
- überdurchschnittlich häufige kindliche Wutanfälle
- Bindungs-/Trennungsprobleme
- sonst. Entwicklungsverzögerungen
wenn durch Frühgeburt, organisch bedingte Erkrankungen, Allergien etc. Behandlungen erforderlich waren oder sind, die die Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung belastet haben oder aktuell belastend sind
Von Seiten der Eltern
- Partnerschaftskonflikte
- Familienkonflikte
- psychische Störungen der Eltern (unter fachärztl. Begleitung) beispielsweise postpartale bzw. chronische Depression der Mutter / des Vaters
- Überforderungssyndrom
- eingeschränktes Selbstwertgefühl
- psychosoziale Risikobedingungen: Arbeitslosigkeit, Abhängigkeit von Sozialhilfe, Ein-Eltern-Status, beengte Wohnverhältnisse etc.







