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Konzept - Teil II

Konzeptionelle Grundannahmen

(einige wesentliche)

  • Jegliche Beunruhigung der Eltern über die Entwicklung und das Verhalten ihres Säuglings/Kleinkindes muss ernst genommen werden, da Ängste und Unsicherheiten die Beziehung zwischen Eltern und Kind in einer äußerst sensiblen Lebensphase ungünstig und nachhaltig beeinflussen können.
  • Die Eltern sind die eigentlichen Experten für ihr Kind, sie kennen es so gut wie niemand sonst. BeraterInnen / TherapeutInnen sollten in ihrer professionellen "Haltung" ihrem Respekt vor dieser Kompetenz Ausdruck verleihen.
  • Die Symptome, die der Säugling / das Kleinkind zeigt, berühren in unterschiedlicher Intensität immer die gesamte Familie - sein Verhalten kann also niemals isoliert betrachtet werden.
  • Das Wahrnehmen und Einbeziehen des Säuglings als "kompetenten" Interaktionspartner, bedeutet, dass BeraterIn / TherapeutIn aufgefordert sind, die "Sprache" des Säuglings zu erlernen.
  • Das Wahrnehmen und Einbeziehen der vorsprachlichen Kommunikation in Diagnostik und Behandlung ist daher eine notwendige Voraussetzung

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