Projektplanung bis 2008
Zwischenstand Mai 2008:
- Pressemitteilung
(pdf, neues Fenster)
vom 06.05.2008 sowie - Plandarstellung (pdf, neues Fenster)
Historie des Bahnhofsprojektes
Erste Vereinbarungen zwischen Stadt, Bahn und Land zu Maßnahmen am Bahnhof wurden bereits 1991 getroffen. Vertragsinhalt war vor allem der Bau einer Eisenbahnüberführung für die Verbindung Weingärten Umgehung mit der Gablonzer Straße (bereits fertig gestellt) sowie einer Fußgängerunterführung im Zuge der beabsichtigten Schließung des Bahnüberganges an der Frankfurter Landstraße.
1995 wurde eine zusätzliche Vereinbarung zwischen Stadt und Bahn AG getroffen, die erstmals den Bau eines 460 m langen Tunnels zwischen der Weingärten Umgehung / Gablonzer Straße und der Berliner Straße vorsah.
Als wichtige Ziele für das Gesamtprojekt wurde damals festgelegt:
- der Bau eines Tunnels unter dem heutigem Bahnhofsvorplatz als Verbindung zwischen der Berliner Straße/Nassauer Entlastungsstraße und der Weingärtenumgehung
- die Schließung des Bahnüberganges an der Frankfurter Landstraße und
- die Zusammenlegung der U- und S-Bahngleise in Verbindung mit dem Bau eines neuen Mittelbahnsteiges.
In den Jahren nach 2002/2003 hat sich immer deutlicher herausgestellt, dass diese von der Stadt Oberursel betriebenen Planungen rund um den Bahnhof, insbesondere aber die Tunnelplanung bezüglich einer Umsetzung chancenlos sind. Weder bei den Planungsbeteiligten (DB-AG / Verkehrsgesellschaft Frankfurt / Bund) noch bei den Genehmigungsbehörden (Eisenbahnbundesamt und Verkehrsministerium) bestand die Bereitschaft, eine Maßnahme mitzutragen, die die Aufhebung nur eines Bahnüberganges beinhaltete und dabei Kosten in Höhe von ca. 40 Mio. € verursacht.
In der Folge wurden seit 2005 in einem Arbeitskreis unter Führung des RMV Gespräche geführt, mit dem Ziel, den entstandenen Stillstand an diesem Projekt aufzubrechen und erneut in eine positive und lösungsorientierte Planungsphase einzutreten.
Als Ergebnis dieser Beratungen ist die Planung zu sehen, die von der Stadtverordnetenversammlung am 24. April 2008 beschlossen wurde und die Grundlage der weiterführenden und heute aktuellen Planungen bildet.









