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Mobile Jugendarbeit

kicken & lesen

Projektdokumentation "Wir sind die LiTORaten"

Ziel des Projektes „kicken & lesen“ der hessenstiftung - familie hat zukunft war es, Jungen aus lesefernen Familien durch Fußball zum Lesen zu motivieren. Durch den Fußball sollen Maßnahmen zur Stärkung der Lese- und Sozialkompetenz sowie der Gewaltprävention bei Jungen erprobt und durchgeführt werden. Die Initiative ging vom städtischen Streetworker aus und wurde in Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter der Abteilung Offene Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit konkretisiert.

Bei einzelnen Jugendlichen konnte während der täglichen Arbeit im Forum für Jugend und Kultur („café portstraße“) in Oberursel beobachtet werden, dass sie eine zutiefst entwürdigende Gesprächsstruktur kultivierten. Verbale Entgleisungen gingen teilweise mit körperlichen Auseinandersetzungen einher, so dass das pädagogische Personal ein ums andere Mal intervenieren musste.
Die Situation aufgreifend und nachhaltig zu verändern sollte durch das Lesen ausgesuchter Bücher gelingen und eine thematische Vertiefung die Reflektion des eigenen Verhaltens erleichtern.

Während eines Workshops, an fünf aufeinanderfolgenden Wochenenden, konnten die Teilnehmer beim Fußballspiel ihre körperlichen Grenzen testen. Zugleich wurde spielerisch sozialadäquates Verhalten, im Sinne des Fairplay eingeübt. Bücher über die gesellschaftliche Ausgrenzung von Minderheiten wurden gelesen und in Arbeitsgruppen besprochen. Zudem wurde das vorherrschende Männerbild im Fußballsport kritisch beleuchtet. Der Besuch einer Autorenlesung, eines Museums und eines Stadions ergänzten das didaktische Angebot.

Um dem Impuls des Lesens Nachhaltigkeit zu verleihen und die Teilhabe am politischen Prozess zu gewährleisten, wurde die Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei und dem städtischen Jugendbüro vereinbart, da das Thema über den Projektzeitraum hinaus Aktualität besitzt und eine intensive Auseinandersetzung für das friedliche Zusammenleben in einer Stadtgesellschaft von Bedeutung ist.

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