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Gehölzpflege und Baumfällungen im Stadtgebiet sowie im Bereich der Gewässer

Der Beginn des Winterhalbjahres ist auch immer die Zeit für Pflegemaßnahmen an Bäumen und Sträuchern im Stadtgebiet. Auch der Bau & Service - Eigenbetrieb der Stadt Oberursel (Taunus) – BSO – nutzt daher ab Oktober/November wieder die Möglichkeit, Gehölze im Stadtgebiet zu pflegen und für die kommenden Jahre fit zu machen. Pflege- und Erhaltungsschnitte stehen dabei im Vordergrund, in Einzelfällen - meist aus Verkehrssicherungsgründen - müssen auch Bäume vollständig beseitigt werden. Insgesamt dienen die Maßnahmen der Sicherstellung eines langfristig gesunden und ökologisch hochwertigen Grünbestands.

Die Gewässer in Oberursel sind als Landschaftsbestandteil von elementarer Bedeutung. Die Erhaltung, Renaturierung und Pflege der Bäche ist daher vordringliche Aufgabe, sowohl im Hinblick auf die Sicherung der ökologischen Funktionen im Naturhaushalt (vor allem Arten- und Biotopschutz), wie auch auf die Wahrung und Weiterentwicklung von Naherholungsfunktion und Landschaftsbild. Nicht zuletzt sind es auch historische Bezüge, vor deren Hintergrund eine fachgerechte Pflege der Bäche und Werkgräben inkl. begleitender Böschungen erforderlich ist.

Pflegemaßnahmen im Winterhalbjahr 2017/2018

Pflegemaßnahmen an Bäumen und Sträuchern im Stadtgebiet

Der Bau & Service - Eigenbetrieb der Stadt Oberursel (Taunus) – BSO – nutzt ab Oktober wieder die Möglichkeit, Gehölze im Stadtgebiet zu pflegen und für die kommenden Jahre fit zu machen.

Im Einzelnen sind 2017/2018 insgesamt 34 Einzelbaumfällungen > 20 cm Stammdurchmesser geplant.

Pflegemaßnahmen im Winterhalbjahr 2017/2018

Kernstadt Oberursel

  • Berliner Straße/Zollamt (1 Baum)
  • Dornbachstraße (1 Baum)
  • Hans-Rother-Steg (2 Bäume)
  • Hohemarkstraße (2 Bäume)
  • Im Rosengärtchen (1 Baum)
  • Königsteiner Straße (1 Baum)
  • Marxstraße/Portwiesen (1 Baum)
  • Neuhausstraße / Waldrand (1 Baum)
  • Sandweg (2 Bäume)
  • Schulstraße (1 Baum)
  • Steinmühlenweg (1 Baum)

Bommersheim

  • Bruchwiesenstraße (1 Baum)
  • Geschwister-Scholl-Platz (1 Baum)

Oberstedten

  • Mariannenweg (3 Bäume)
  • Mühlenweg (1 Baum)
  • Niederstedter Straße/Feuerwehr (1 Baum)

Stierstadt

  • Am Wetebrunnen (1 Baum)
  • An der Heide (2 Bäume)
  • Ludwig-Erhard-Straße (1 Baum)
  • Weingärtenumgehung (2 Bäume)

Weißkirchen

  • A.d. Untermühle/Graben (2 Bäume)
  • Grabenstraße (1 Baum)
  • Kläranlage (2 Bäume)
  • Krebsmühlenweg (1 Baum)
  • Mauerfeldstraße (1 Baum)
     

Weiterhin erfolgen Auslichtungen auf dem Hauptfriedhof und Waldfriedhof Oberstedten (insgesamt 9 Bäume), am Waldrand Taunus-Informationszentrum (11 Bäume), Spielplatz Neuhausstraße (9 Bäume) und an der Zufahrt zum Sportplatz Oberstedten (32 Bäume), was ebenfalls aus Verkehrssicherungsgründen unumgänglich ist.

Die gefällten Bäume werden i.d.R. – wie in jedem Jahr – auch wieder am bisherigen Standort oder, wenn dies aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, im Umfeld ersetzt. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass der ausgewählte Baum standortgerecht ist. In der vergangenen Pflanzperiode (Winterhalbjahr 2016/2017) wurden somit im gesamten Stadtgebiet 435 Bäume und 946 Sträucher nach- bzw. neugepflanzt. Davon wurden im Außenbereich der Gemarkung 240 Streuobstbäume und 130 Wildobststräucher gesetzt, im Stadtgebiet (auf Grünflächen, Friedhöfen und im Straßenbegleitgrün) waren es 195 Bäume und 816 Sträucher.

Die übrigen reinen Pflegemaßnahmen z.B. von Hecken, Stauden oder Rasenflächen, werden wie in den Vorjahren kurzfristig, je nach Bedarf, anberaumt. Im Einzelfall kann dies auch die Entnahme von kleineren Bäumen bis ca. 20 cm Stammdurchmesser beinhalten.

Gehölzpflegemaßnahmen im Bereich der Gewässer

Die Gewässer in Oberursel sind als Landschaftsbestandteil von elementarer Bedeutung für die Arten- und Biotopvielfalt. Die Erhaltung, Renaturierung und Pflege der Bäche ist daher vordringliche Aufgabe, sowohl im Hinblick auf die Sicherung der ökologischen Funktionen im Naturhaushalt, wie auch auf die Wahrung und Weiterentwicklung von Naherholungsfunktionen für die Bevölkerung. Nicht zuletzt sind es auch historische Bezüge, vor deren Hintergrund eine fachgerechte Pflege der Bäche und Werkgräben inkl. begleitender Vegetationsstrukturen erforderlich ist.

Bereiche der Pflegemaßnahmen an Gewässern

Die einzelnen Maßnahmen umfassen wie in jedem Jahr abschnittsweise Brombeerrückschnitt und das Mähen der Böschungen sowie Beseitigung von Unrat und illegalen Ablagerungen. Vorwiegend an Weiden und Erlen werden zudem Pflegeschnitte durchgeführt bzw. diese in Einzelfällen auf ca. 50 cm Stammhöhe zurückgeschnitten. Die Gehölze können sich nach diesem Schnitt wieder neu aufbauen. Durch abschnittsweises Auslichten werden unterschiedliche Altersstrukturen im Gehölzbestand erreicht und damit eine höhere ökologische Vielfalt erzielt.

Die Fällung größerer Bäume über 20 cm Stammdurchmesser beschränkt sich 2017 auf folgende Bachabschnitte: 

  • Urselbach:
    11 Bäume im Bereich Hohemark / An der Waldlust, 3 Bäume im Oberurseler Norden, 3 Bäume nördlich Krebsmühle, 1 Baum im Gewerbegebiet Süd
  • Altbach:
    5 Bäume südlich Oberhöchstadter Straße
  • Dornbachnebengraben:
    3 Bäume Anschlussstelle Oberursel Nord
  • Dornbach:
    1 Baum östlich der Ortslage Oberstedten.

Grundlage der Maßnahmen

Grundlage der Maßnahmen ist ein vom BSO geführtes und jährlich fortgeschriebenes Baumkataster, das die Begründung der Einzelmaßnahmen liefert. In diesem Kataster werden sämtliche, im öffentlichen Bereich des Stadtgebietes stehende, Bäume erfasst und bezüglich ihrer Standfestigkeit, Schädlingsbefall oder Totholzbildung sowie der sich daraus ergebenden Folgen untersucht. Als Ergebnis gibt der beauftragte Gutachter regelmäßig Empfehlungen für jeden einzelnen Baum ab, was ausschlaggebend für die anstehenden Maßnahmen ist.

Das gleiche gilt auch für sämtliche im Bereich der städtischen Gewässerparzellen stehenden Bäume, die ebenfalls erfasst und hinsichtlich der Verkehrssicherungspflicht untersucht werden. Zudem fließen Vorgaben der Gewässerunterhaltung und des Hochwasserschutzes in die Arbeitsabläufe ein.

Terminliche Planung

Neben der Verkehrssicherheit spielt das Wetter beim Ablauf der Pflegemaßnahmen eine wesentliche Rolle. Bei einzelnen Flächen muss der Boden gefroren sein, bevor mit den Pflegemaßnahmen begonnen werden kann. Daher lässt sich nur sehr kurzfristig sagen, in welchen Bereichen der BSO bzw. die beauftragte Firmen tätig werden.

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