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Gehölzpflege und Baumfällungen im Stadtgebiet sowie im Bereich der Gewässer

Der Beginn des Winterhalbjahres ist auch immer die Zeit für Pflegemaßnahmen an Bäumen und Sträuchern im Stadtgebiet. Auch der Bau & Service - Eigenbetrieb der Stadt Oberursel (Taunus) – BSO – nutzt daher ab Oktober wieder die Möglichkeit, Gehölze im Stadtgebiet zu pflegen und für die kommenden Jahre fit zu machen. Pflege- und Erhaltungsschnitte stehen dabei im Vordergrund, in Einzelfällen - meist aus Verkehrssicherungsgründen - müssen auch Bäume vollständig beseitigt werden. Insgesamt dienen die Maßnahmen der Sicherstellung eines langfristig gesunden und ökologisch hochwertigen Grünbestands.

Die Gewässer in Oberursel sind als Landschaftsbestandteil von elementarer Bedeutung für die Arten- und Biotopvielfalt. Die Erhaltung, Renaturierung und Pflege der Bäche ist daher vordringliche Aufgabe sowohl im Hinblick auf die Sicherung der ökologischen Funktionen im Naturhaushalt wie auch die Wahrung und Weiterentwicklung von Naherholungsfunktionen für die Bevölkerung. Nicht zuletzt sind es auch historische Bezüge, vor deren Hintergrund eine fachgerechte Pflege der Bäche und Werksgräben inkl. begleitender Vegetationsstrukturen erforderlich ist.

Pflegemaßnahmen im Winterhalbjahr 2016/2017

Pflegemaßnahmen an Bäumen und Sträuchern im Stadtgebiet

Der Bau & Service - Eigenbetrieb der Stadt Oberursel (Taunus) – BSO – nutzt ab 1. Oktober wieder die Möglichkeit, Gehölze im Stadtgebiet zu pflegen und für die kommenden Jahre fit zu machen.

Im Einzelnen sind 2016/17 insgesamt 58 Einzelbaumfällungen > 20 cm Stammdurchmesser geplant.

Vorgesehene Einzelbaumfällungen > 20 cm Stammdurchmesser

Kernstadt Oberursel

  • Altkönigstraße/Schillerturm (1 Baum)
  • Altkönigstraße/Judenfriedhof (1 Baum)
  • Altkönigstraße 176 (1 Baum)
  • Berliner Str./Zollamt (1 Baum)
  • Bleiche/Festplatz (1 Baum)
  • Dornbachstraße (1 Baum)
  • Füllerstraße/Deschauer Park (1 Baum)
  • Hauptfriedhof (2 Bäume)
  • Hohemarkstraße (6 Bäume)
  • Im Rosengärtchen (2 Bäume)
  • Jean-Sauer-Weg (6 Bäume)
  • Kleine Schmieh (1 Baum)
  • Königsteiner Str. (1 Baum)
  • Lahnstraße (1 Baum)
  • Marxstraße (1 Baum)
  • Nassauer Str. (1 Baum)
  • Sandweg (2 Bäume)
  • St.-Hedwigs-Weg (1 Baum)
  • Steinmühlenweg (4 Bäume)

Bommersheim

  • Bruchwiesenstraße (1 Baum)
  • Lange Straße/Rückhaltebecken (2 Bäume)
  • Maximilian-Kolbe-Straße (1 Baum)

Oberstedten

  • Heckenweg (1 Baum)
  • Niederstedter Str./Feuerwehr (2 Bäume)

Stierstadt

  • Am Wetebrunnen (1 Baum)
  • An der Heide (1 Baum)
  • Pfingstbornstraße (1 Baum)

Weißkirchen

  • A.d. Untermühle/Graben (1 Baum)
  • Bischof-Brand-Straße (3 Bäume)
  • Frankfurter Straße/Am Gaßgang (3 Bäume)
  • Grabenstraße (2 Bäume)
  • Kläranlage (1 Baum)
  • Mauerfeldstraße (1 Baum)
  • Oberurseler Str. (1 Baum)
  • Urselbachstraße (1 Baum)
       

Weiterhin erfolgen Auslichtungen im Bereich Friedhofseingang/Geschwister-Scholl-Platz (6 Bäume), auf der Grünfläche an der Neuhausstraße (24 Bäume) und am Waldrand Forsthausweg (3 Bäume). Außerdem werden im Schulwald sieben größere Bäume gefällt, was ebenfalls aus Verkehrssicherungsgründen unumgänglich ist.

Die gefällten Bäume werden i.d.R. – wie in jedem Jahr – auch wieder am bisherigen Standort oder, wenn dies aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, im Umfeld ersetzt. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass der ausgewählte Baum standortgerecht ist.

Die übrigen reinen Pflegemaßnahmen z.B. von Hecken, Stauden oder Rasenflächen, werden wie in den Vorjahren kurzfristig, je nach Bedarf, anberaumt. Im Einzelfall kann dies auch die Entnahme von kleineren Bäumen bis ca. 20 cm Stammdurchmesser beinhalten.

Bereiche der Pflegemaßnahmen an Gewässern

Die Maßnahmen sind über die gesamte Gemarkung entlang der Bäche verteilt. Den Schwerpunkt bilden in diesem Jahr der Urselbach (im Bereich Weißkirchen) sowie der Altbach und der Maasgrundbach.

Im Einzelnen erfolgen wie in jedem Jahr abschnittsweise Brombeerrückschnitt und das Mähen der Böschungen sowie Beseitigung von Unrat und illegalen Ablagerungen. Vorwiegend an Weiden und Erlen werden zudem Pflegeschnitte durchgeführt bzw. diese auf Stock gesetzt.

Die Fällung größerer Bäume über 20 cm Stammdurchmesser beschränkt sich bei den diesjährigen Maßnahmen auf einige wenige Einzelbäume am Urselbach (jeweils eine Rotbuche, ein Berg-Ahorn und eine Hänge-Birke), eine Stiel-Eiche am Dornbachnebengraben und einen Kirschbaum am Taunengraben (nähe Homburger Landstraße).

"Auf-Stock-Setzen" im Bereich der Gewässer

„Auf-Stock-Setzen“ bezeichnet eine Art der Gehölzpflege, bei der der gesamte Baum in der Regel auf ca. 20-50 cm Stammhöhe zurückgeschnitten wird. Die Gehölze können sich nach diesem Schnitt wieder neu vom Stock her aufbauen. Durch zudem abschnittsweise durchgeführte Intervallhiebe werden unterschiedliche Altersstrukturen im Gehölzbestand erreicht und damit eine höhere ökologische Vielfalt erzielt.

Grundlage der Maßnahmen

Grundlage der Maßnahmen ist ein vom BSO geführtes und jährlich fortgeschriebenes Baumkataster, das die Begründung der Einzelmaßnahmen liefert. In diesem Kataster werden sämtliche, im öffentlichen Bereich des Stadtgebietes stehende, Bäume erfasst und bezüglich ihrer Standfestigkeit, Schädlingsbefall oder Totholzbildung sowie der sich daraus ergebenden Folgen untersucht. Als Ergebnis gibt der beauftragte Gutachter regelmäßig Empfehlungen für jeden einzelnen Baum ab, was ausschlaggebend für die anstehenden Maßnahmen ist.

Das gleiche gilt auch für sämtliche im Bereich der städtischen Gewässerparzellen stehenden Bäume, die ebenfalls erfasst und hinsichtlich der Verkehrssicherungspflicht untersucht werden. Zudem fließen Vorgaben der Gewässerunterhaltung und des Hochwasserschutzes in die Arbeitsabläufe ein.

Die Maßnahmen der Gewässerpflege sind über die gesamte Gemarkung verteilt. Den Schwerpunkt bilden dabei der Urselbach (im Bereich Weißkirchen) sowie der Altbach und der Maasgrundbach.

Terminliche Planung

Neben der Verkehrssicherheit spielt das Wetter beim Ablauf der Pflegemaßnahmen eine wesentliche Rolle. Bei einzelnen Flächen muss der Boden gefroren sein, bevor mit den Pflegemaßnahmen begonnen werden kann. Daher lässt sich nur sehr kurzfristig sagen, in welchen Bereichen der BSO bzw. die beauftragte Firmen tätig werden.

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