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Projekte - Stadtentwicklung

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über aktuelle konkrete Bauprojekte  in unserer Stadt informieren. Dabei geht es nicht nur um größere Bauprojekte im Bereich des Wohnungs- oder Gewerbebaus, sondern auch um Vorhaben aus dem Bereich Freizeit. Es werden sowohl die Ergebnisse als auch die dazugehörigen Planungsprozesse dokumentiert.

Oberursel im Dialog

Logo Oberursel im Dialog

Die Stadt Oberursel lädt zusammen mit vielen Partnern zum inspirierenden Austausch über die Zukunft von Oberursels Stadtmitte ein.

Die zentrale Projektwoche „Oberursel im Dialog“ findet vom Freitag 01.09. bis Sonntag 10.09. statt.
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Die Projekte

Altkönigsportplatz

Altkönigsportplatz - Bebauungsplan Nr. 218A "Altkönigstraße / Steinmühlenweg / Else-Kröner-Straße"

Plangebiet

Plangebiet (Quelle: ALKIS - Stand Jan. 2011)
Plangebiet

Das Plangebiet liegt am nordwestlichen Rand des Stadtkerns von Oberursel. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans wird wie folgt begrenzt:

  • Im Nordwesten durch den angrenzenden Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 218 „Altkönigstraße / Steinmühlenweg“,
  • im Nordosten durch Gärten und Wald am Steinmühlenweg,
  • im Osten durch den Mühlgraben und die dahinter liegenden so genannten Portwiesen sowie
  • im Süden und Südwesten durch die Altkönigstraße und das südlich davon liegende Wohngebiet.
      

Die Fläche des Geltungsbereichs beträgt rund 2,1 ha.

Planungsanlass

Das Gebiet zwischen Altkönigstraße und Sandweg/Steinmühlenweg, bestehend aus den Flächen des ehemaligen Schwimmbadparkplatzes und des Sportplatzes an der Altkönigstraße, soll städtebaulich neu geordnet und als hochwertiger Wohnstandort entwickelt werden. Vorbereitend begann im Sommer 2007 ein städtebaulicher Entwurfsprozess, in den mehrere Architektur- und Planungsbüros eingebunden wurden, um deren Ideen und Fachkenntnisse kooperativ einzubinden und zu nutzen. Nach verschiedenen Fortschreibungen der Planung beschloss die Stadtverordnetenversammlung am 02.09.2010 das städtebauliche Rahmenkonzept und beauftragte den Magistrat, zu dessen Realisierung ein Bebauungsplanverfahren einzuleiten und durchzuführen.

Im Frühjahr/Sommer des Jahres 2011 änderte sich die Zielsetzung für den Sportplatz an der Altkönigstraße, so dass zunächst der Bebauungsplan Nr. 218 „Altkönigstraße / Steinmühlenweg“ für die Flächen des ehemaligen Schwimmbadparkplatzes aufgestellt wurde. Der Satzungsbeschluss wurde hierzu am 13.09.2012 gefasst.

Nach eingehender Bedarfsermittlung und Prüfung des Sachverhalts hat sich die Stadt Oberursel (Taunus) im Sommer 2013 dazu entschieden, auch die Fläche des Sportplatzes als Wohnbauland zu entwickeln. Dementsprechend ist der Bebauungsplan 218A „Altkönigstraße / Steinmühlenweg  / Else-Kröner-Straße“ im unmittelbaren Anschluss an den Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 218 aufgestellt worden.

Projektziel

Der städtebauliche Entwurf sieht freistehende Einzelhäuser (überwiegend mit 2 Wohneinheiten) in lockerer Anordnung vor. Lediglich an der Altkönigstraße sind vier Stadtvillen mit jeweils drei Wohneinheiten und großzügigen Wohnungszuschnitten geplant. Die Anordnung der Einzelhäuser ist so gewählt, dass möglichst vorteilhaft nutzbare Gartenbereiche in südwestlicher, südlicher und südöstlicher Ausrichtung entstehen.

Projektverlauf

Für das Gebiet wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 218A „Altkönigstraße / Steinmühlenweg / Else-Kröner-Straße“ durchgeführt.

  • Der Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB in Verbindung mit § 13a BauGB wurde am 06.02.2014 gefasst.
  • Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB fand im Zeitraum vom 01.04.2014 bis 05.05.2014 statt.
  • Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte parallel im o.g. Zeitraum.
  • Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB in Verbindung mit § 13a BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 24.07.2014 gefasst.
  • Der Bebauungsplan tritt mit der öffentlichen Bekanntmachung am 09.08.2014 in Kraft.
      

Die Baugrundstücke sind im Eigentum der Stadt Oberursel (Taunus) gewesen und vollständig verkauft worden.
Im Plangebiet stehen keine Grundstücke zur Neubebauung zur Verfügung.

Bebauungsplan

Das Faunistische Gutachten zum Bebauungsplan kann im Info-Center des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung eingesehen werden.

Ihre Ansprechpartnerin:

Alexandra Schnabel
Tel.:06171 502-427
Fax:06171 502-7118
E-Mail:alexandra.schnabel(at)oberursel.de
Raum:403 A

E.-Ollenhauer-Straße

Wohnquartier Erich-Ollenhauer-Straße

Bebauungsplanverfahren

Auf dem Grundstück Erich-Ollenhauer-Straße 37-41 soll eine Wohnanlage mit ca. 104 Wohneinheiten errichtet werden. Der Bebauungsplan Nr. 22 A 1. Änderung wurde aufgestellt, um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für dieses Projekt zu schaffen.

Verkehrsuntersuchung Erich-Ollenhauer-Straße

Die Stadt Oberursel (Taunus) hat sich im Rahmen der Neubebauung des Grundstücks Erich-Ollenhauer-Straße umfassend mit dem Verkehr im angrenzenden Wohngebiet auseinandergesetzt.

Dabei spielten folgende Aspekte eine wesentliche Rolle:

  • die aktuelle Verkehrsbelastung in der Oberstedter Straße, der Erich-Ollenhauer-Straße und „Im Diezen“
  • die zusätzliche Verkehrsbelastung durch das Projekt mit 104 Mietwohnungen in der Erich-Ollenhauer-Straße und die voraussichtlichen Auswirkungen auch auf die Verkehrsknotenpunkte zur Hohemarkstraße
  • die Frage nach dem Anteil des Durchgangsverkehrs im Wohnquartier und
  • die bestehenden Optimierungspotentiale der Verkehrsführung im Quartier.
      

Mit der Erstellung des Verkehrsgutachtens wurde das Büro R+T Verkehrsplanung aus Darmstadt beauftragt. Aus dem inzwischen vorliegenden Gutachten ergeben sich folgende – für die weitere Planung wichtige – Erkenntnisse:

Aktuell wurden folgende Verkehrsmengen in 24 Stunden (Zählung wochentags Dienstag bis Donnerstag / keine Ferienzeiten) gezählt:

Erich-Ollenhauer-Straße   450 Fahrzeuge
Im Diezen   1.100 Fahrzeuge
Oberstedter Straße  2.100 Fahrzeuge

  
Die geplanten 104 Wohneinheiten würden im Quartier zu voraussichtlich 560 zusätzlichen Fahrten in 24 Stunden führen; in den Spitzenstunden am Morgen und am Nachmittag wäre mit rund 40 bis 60 Fahrten zu rechnen, die sich wie folgt verteilen würden:

Erich-Ollenhauer-Straße50 Fahrzeuge
Im Diezen   40 Fahrzeuge
Oberstedter Straße  20 Fahrzeuge

  
Eine Abwicklung einschließlich der beschriebenen Mehrverkehre innerhalb des Wohnquartiers und an den angrenzenden Knotenpunkten Hohemarkstraße und Lahnstraße wäre nach Einschätzung der Gutachter problemlos möglich.

Mit Hilfe einer Kennzeichenerfassung an zwei Erfassungspunkten (Im Diezen, Herzbergstraße/Liebfrauenstraße) wurde am 19.04.16 (Dienstag) die Frage des Durchgangsverkehrs beurteilt. Unter Durchgangsverkehr versteht man Fahrten, die weder Ziel noch Quelle im Wohnquartier haben, dieses also nur durchfahren. Nach Aussage der Gutachter ist im Ergebnis festzustellen, dass der Anteil des Durchgangsverkehrs am Gesamtverkehr von untergeordneter Bedeutung ist.

Im Ergebnis kommt das Gutachten zu folgenden Feststellungen:

  • Die vorhandene Verkehrsbelastung ist wohngebietsverträglich, auch unter Berücksichtigung der zusätzlichen Verkehre durch den Neubau von 104 Mietwohnungen. Die in den Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen beschriebenen Verkehrsmengen für Wohnstraßen werden in keinem Fall erreicht oder gar überschritten. Die betroffenen Knotenpunkte sind auf die Verkehrsbelastung ausgelegt.
  • Der Anteil des Durchgangsverkehrs spielt bei der Beurteilung der Verkehrsbelastung im Wohnquartier keine wesentliche Rolle, sondern ist von untergeordneter Bedeutung.
  • Optimierungspotentiale bei der Verkehrsführung innerhalb des Wohngebiets durch Einbahnregelungen bestehen nicht. Einbahnregelungen führen zu zusätzlichen Fahrten im Quartier und erhöhen dadurch die Verkehrsbelastung. Der geringe Anteil des Durchgangsverkehrs rechtfertigt eine solche Maßnahme nicht, sondern wäre  eher kontraproduktiv.
  • Die Anbindung der Gewerbeeinheiten auf dem Gelände der Alten Leipziger erfolgt in der Hauptsache direkt über eine Privatstraße und die Kreuzung Lahnstraße. Gleichzeitig besteht über die Oberstedter Straße auch eine Anbindung an die Innenstadt, deren Kappung aus Sicht der Verkehrsplaner nicht sinnvoll ist. Dadurch könnte es zu zusätzlichen Belastungen insbesondere des Knotens Lahnstraße/Hohemarkstraße kommen.
      

Aus verkehrsplanerischer Sicht bietet sich aber eine Optimierung des öffentlichen Verkehrsraums in den drei genannten Straßen mit folgendem Ziel  an:

  • Durch eine gezielte Strukturierung des Verkehrsraums (Fahr- und Parkplatzflächen, Fahrwege Radverkehr) ist die Fahrgeschwindigkeit zu reduzieren. Dies wird den Anteil des Durchgangsverkehrs weiter reduzieren.
  • Die bestehende Tempo30-Zone sowie die vorhandenen Verkehrsbeschränkungen (Anliegerverkehr Rheinstraße) müssen durch eine gezielte Verkehrsüberwachung stärker ins Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer gebracht werden.
      

Die Stadt Oberursel (Taunus) sieht in den beschriebenen Optimierungsmaßnahmen einen
sinnvollen Ansatz und wird diesen gezielt weiterverfolgen.

Präsentationen im Bau- und Umweltausschuss am 01.06.2016

Geschwister-Scholl-Straße

Geschwister-Scholl-Straße

Projektziel

Die Stadt beabsichtigt, eine Teilfläche eines städtischen Grundstücks in der Geschwister-Scholl-Straße zu veräußern. Der Verkauf soll unter der Voraussetzung einer Mietpreisbindung für einen Zeitraum von 20 Jahren bezogen auf alle geplanten bzw. zu errichtenden Wohnungen erfolgen. Die Zielgruppe für die Wohnungen sind vorrangig Einzelpersonen, Senioren und junge Familien mit einem Kind.

Baugrundstück

Darstellung Plangebiet

Das Baugrundstück (ca. 2000 m²) grenzt unmittelbar an den Alten Friedhof Oberursel an der Frankfurter Landstraße und Homburger Landstraße an. Auf dieser Fläche bestand eine städtische Gärtnerei, die vom eigentlichen Friedhofsgelände durch einen Zaun abgetrennt war.
Auf der Fläche bestanden keine Gräber. Nach Aufgabe der städtischen Gärtnerei ist die Fläche zu einem Teil als Betriebsgelände des Friedhofs genutzt worden, es sind Grünabfälle und Erdaushub abgelagert worden. Durch die Nutzungsaufgabe hat sich auch sukzessiv ein dichter Baum- und Strauchbestand entwickelt.

In der Umgebung bestehen 2- bis 3-geschossige Mehrfamilienhäuser, Einzel- und Doppelhäuser mit unterschiedlicher Dichte und Anzahl an Wohneinheiten. Zudem befinden sich im angrenzenden Wohngebiet ein Kinderspielplatz, ein Kindergarten und die St. Franziskus-Kirche der alt-katholischen Gemeinde.
In einer Entfernung von ca. 450 m Fußweg liegt die U-Bahn-Haltestelle Bommersheim. In einer Entfernung von ca. 350 m Fußweg liegen die Bushaltestellen in der Bommersheimer Straße (Buslinie 42: Hauptfriedhof - Weißkirchen-Ost über Bommersheim, Nachtbuslinie 46: Oberursel Bahnhof über Bommersheim / Stierstadt Bhf. und Nachtbuslinie n31: Frankfurt Konstablerwache nach Oberursel).
Einkaufsmöglichkeiten (Discountermärkte und Drogeriemarkt) bestehen in einer Entfernung (Fußweg) von ca. 900m in der Pfeiffstraße.

Projektverlauf

Der Verkauf des Grundstücks erfolgt ausschließlich an private Bauträger für den Bau von Mietwohnungen. Bewerbungen von Bauträgern zur Bebauung mit Eigentumswohnungen sind nicht zulässig.

Es wird aktuell ein 2-stufiges Ausschreibungsverfahren durchgeführt.
Die Stadt Oberursel hat am 15.12.2016 die öffentliche Bekanntmachung zum Teilnahmewettbewerb durchgeführt.
Die erste Stufe beinhaltete die Bekundung des Interesses mittels Teilnahmeantrag. Jeder/jede interessierte Bewerber/in konnte einen Teilnahmeantrag bis zum 16.01.2017 abgeben.

Die zweite Stufe der Ausschreibung ist als Konzeptausschreibung vorgesehen und wird derzeit durchgeführt. Es werden von dem/der Bewerber/in bzw. dem/der Käufer/in über die Kriterien der ersten Stufe hinausgehende Angaben erwartet. Die Abgabefrist für diese zweite Stufe endet am 12.04.2017.

Nach Auswertung der Bewerbungen werden die städtischen Gremien über die Auswahl eines/r Bewerbers/in bzw. über den Verkauf des Grundstücks beraten.

Parallel erfolgt derzeit die Freiräumung der Grundstücksfläche.

Ihre Ansprechpartnerin:

Eva Maria Back
Abteilungsleiterin
Tel.:06171 502-115
Fax:06171 502-7118
E-Mail:EvaMaria.Back(at)oberursel.de
Raum:404 A

Heidegarten

Heidegarten - Umnutzung einer gewerblichen Nutzung im Wohngebiet

Plan zum Heidegarten

Plangebiet

Das Plangebiet liegt zentral im Stadtgebiet Oberursel, unweit des Kreuzungsbereichs Hohemarkstraße / Im Heidegraben. Es wird im Norden von Wohnbebauung (Hausgruppen und Einzelhäuser) begrenzt. Im Westen liegt die Fischbachstraße, im Süden die Hohemarkstraße und im Osten die Straße Im Heidegraben. Die Fläche umfasst rd. 1,4 ha.

Planungsanlass

Der Bereich wurde bislang überwiegend für gewerbliche Flächen genutzt und soll zwischen der Hohemarkstraße sowie den Straßen Im Heidegraben und Fischbachstraße einer städtebaulichen Neuordnung zugeführt werden. Dabei ist die Entwicklung eines Wohnquartiers mit differenzierten Mietwohnungen in Geschosswohnungsbauweise angestrebt.

Projektziel

Geplant ist die Errichtung von modernen und architektonisch ansprechenden Stadthäusern und Stadtvillen mit unterschiedlichen Haustypen im Sinne eines städtebaulichen Gesamtkonzeptes einer ökologisch orientierten Siedlungsentwicklung. Das Entwicklungskonzept sieht dabei insbesondere eine strukturierte Blockrandbebauung als städtebaulichen Lückenschluss der  bestehenden straßenseitigen Bebauung, die Herstellung der inneren Erschließung und Errichtung einer Tiefgarage sowie eine grünordnerische Gestaltung der Grundstücksfreiflächen vor.

Darüber  hinaus sollen auch die bestehenden angrenzenden Wohnbaugrundstücke konzeptionell in die vorliegende Planung miteinbezogen werden, so dass künftig auch vor dem Hintergrund der im näheren Umfeld vorhandenen heterogenen Bebauungs- und Nutzungsstruktur die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen für den Gesamtbereich eindeutig formuliert werden können.

Projektverlauf

Für das Gebiet wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 231 „Im Heidegraben / Hohemarkstraße“ durchgeführt.

  • Der Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB wurde am 01.09.2011 gefasst, die Bekanntmachung erfolgte am 17.09.2011.
  • Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB fand von 27.09.2011 – 28.10.2011 (Bekanntmachung am 17.09.2011) statt.
  • Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte vom Anschreiben 13.09.2011 bis zur Frist 28.10.2011.
  • Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB wurde am 02.02.2012 gefasst.
  • Der Bebauungsplan wurde am 07.03.2012 bekannt gemacht.
      

Während des Verfahrens wurden verschiedene Informationsveranstaltungen durchgeführt.
Diese sind nachfolgend dokumentiert:

Präsentation zum Bürgerdialog "Heidegarten" am 14.09.2011

Ihre Ansprechpartnerin:

Anja Littig
Tel.:06171 502-114
Fax:06171 502-7118
E-Mail:anja.littig(at)oberursel.de
Raum:410 A

Kronberger Straße

Kronberger Straße

Plangebiet

Luftbild mit Stand vom März 2014 (Befliegung durch Aerowest GmbH im Auftrag NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH)
Luftbild vom Plangebiet

Das Plangebiet liegt nordwestlich der Oberhöchstadter Straße. Das Gebiet befindet sich einerseits nahe der Innenstadt und andererseits am Rande eines Naherholungsgebietes.
Das Gebiet umfasst die Flächen des Traute und Hans Matthöfer-Hauses (Alten- und Pflegeheim) in der Kronberger Straße, die Flächen des abgebrochenen städtischen Seniorenwohnheims, die Verkehrsfläche Kronberger Straße und einen ca. 52m bis 98m tiefen, unbebauten Streifen nördlich der Kronberger Straße.
Die Fläche des Plangebietes beträgt rund 3,87 ha.

Planungsanlass

In den übergeordneten Planungen (Regionale Flächennutzung 2010) wird das Plangebiet als bebaute Fläche und als Zuwachsfläche für Siedlung ausgewiesen.
Der Bebauungsplan regelt die städtebauliche Gestaltung und die Erschließung des Neubaugebiets. Zudem bildet der Bebauungsplan die Grundlage für die Bodenordnung.
Der mit diesem Bebauungsplan geschaffene Neubaubereich bildet künftig den Siedlungsabschluss.

Projektziele

Die Ziele des Bebauungsplanverfahrens sind die Erweiterung des Traute und Hans Matthöfer-Hauses (Alten- und Pflegeheim), die Planung eines Hospizes und eines Gebäudes für Betreutes Wohnen. Die Gebäude für das Hospiz und das Betreute Wohnen sollen vergleichbar zur geplanten Wohnbebauung eine Zweigeschossigkeit mit Staffelgeschoss nicht überschreiten. Die Erweiterung des Traute und Hans Matthöfer-Hauses soll sich hinsichtlich der Gebäudehöhe an dem vorhandenen (Haupt-)Gebäude orientieren bzw. die Bestandsgebäudehöhe nicht überschreiten.

Weiterhin soll die Fläche für das aufgegebene, städtische Seniorenwohnheim am westlichen Rand des Plangebiets überplant und neu geordnet werden. Zudem wird eine ca. 32,5 m tiefe, unbebaute Fläche nördlich der Kronberger Straße in das Plangebiet einbezogen. Hier werden Wohnbauflächen entwickelt. Die Bebauungshöhe soll eine Zweigeschossigkeit (mit ausgebautem Dach bzw. Staffelgeschoss) nicht überschreiten.

In dieser Wohnbaufläche können 20 Gebäude mit insgesamt 45 Wohneinheiten – d.h. 16 Einfamilienhäuser und 5 Mehrfamilienhäuser – entstehen. Die Baugrundstücke für die 16 Einfamilienhäuser variieren zwischen einer Fläche von 420m² bis zu 1.240m².

Projektverlauf

Für das Gebiet wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 4A „Kronberger Straße / Oberhöchstadter Straße“ durchgeführt.

  • Der Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB wurde am 26.03.2009 gefasst.
  • Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB fand im Zeitraum vom 05.05.2009 bis 05.06.2009 statt. 
    Die Behörden wurden gem. § 4 Abs. 1 BauGB am 20.04.2009 benachrichtigt.
  • Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB fand im Zeitraum vom 04.11.2014 bis 04.12.2014 statt.
    Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte parallel im o.g. Zeitraum.
  • Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 28.04.2015 gefasst.
  • Der Bebauungsplan trat mit der öffentlichen Bekanntmachung am 23.05.2015 in Kraft.
      

Zur Neuordnung der Grundstücke muss im Plangebiet ein Umlegungsverfahren durchgeführt werden. Mit Abschluss dieses Verfahrens (voraussichtlich im Frühjahr 2016) bestehen dann baureife Grundstücke.

Bebauungsplan

Der Umweltweltbericht (einschl. Anlagen) zum Bebauungsplan kann im Info-Center des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung eingesehen werden.

Ihre Ansprechpartnerin - Bebauungsplan:

Eva Maria Back
Abteilungsleiterin
Tel.:06171 502-115
Fax:06171 502-7118
E-Mail:EvaMaria.Back(at)oberursel.de
Raum:404 A

Vermarktung städtischer Grundstücke

In dem Plangebiet sind befinden sich 9 Wohnbaugrundstücke in städtischem Eigentum. Die Vermarktung dieser Grundstücke ist in Vorbereitung. Auf unserer Seite  "Immobilienmarkt | Grundstücke" finden Sie das Exposee zur Kronberger Straße.

Ihre Ansprechpartnerin - Vermarktung

Sigrun Köster
Flächenmanagement im Wohnbaubereich
Tel.:06171 502-351
Fax:06171 502-7251
E-Mail:sigrun.koester(at)oberursel.de
Raum:415 A

Landschaftspark Borngrund

Bebauungsplan Nr. 201, 1. Teiländerung "Landschaftspark Borngrund"

Plangebiet

Das Plangebiet liegt am südwestlichen Ortsrand von Stierstadt, westlich des alten Ortskerns. Das Plangebiet beinhaltet sowohl Grünflächen im Bereich der Altbachaue und im Anschluss an die vorhandene und neue Bebauung, landwirtschaftliche Flächen im südlichen Bereich als auch Bereiche mit Wohnbebauung im Bestand sowie einen Neubaubereich.
Die Fläche des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplanes beträgt insgesamt rd. 18,6 ha, davon entfallen ca. 2,1 ha auf den Neubaubereich.

Planungsanlass

Im Sinne einer ausgewogenen Siedlungsentwicklung ist es im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten sinnvoll, in allen Stadtteilen Oberursels Wohnbauflächen neu zu erschließen. In Stierstadt wurden seit den 1980er Jahren keine größeren Flächen mehr entwickelt. Wie in anderen Stadtteilen auch sind die Menschen in Stierstadt „verwurzelt“ und möchten auch mit ihren Familien zukünftig in Stierstadt leben.
Um der Nachfrage entsprechen zu können, wurde bereits 1998 das Bebauungsplanverfahren zur Erschließung neuer Wohnbauflächen eingeleitet.

Projektziel

Der Bebauungsplan Nr. 201 "Landschaftspark Borngrund" trägt dem Wohnbedarf der Bevölkerung und der anhaltend großen Nachfrage nach Baugrundstücken im Stadtteil Stierstadt Rechnung. Ferner dient er dem Erhalt und der Entwicklung von Bereichen für die Naherholung (Kleingärten) sowie für Natur und Landschaft. Flächen für die Landwirtschaft sollen erhalten werden. Im Rahmen der Planung wurde der südwestliche Ortsrand des Stadtteils Stierstadt baulich sinnvoll erweitert und mit Hilfe von Ortsrandbegrünungen deutlich von der nicht bebauten Freifläche abgegrenzt.

Auf ca. 4,3 ha soll eine teilweise schon bestehende Naherholungsnutzung (Gärten) der Flächen geregelt und landschaftsgerecht weiterentwickelt werden. Bei weiteren 9,1 ha handelt es sich entweder um landwirtschaftliche Nutzfläche, die erhalten bleiben soll oder um Flächen, die, soweit naturschutzfachlich geboten, im Sinne des Biotop- und Artschutzes gepflegt und entwickelt werden sollen.
Die ca. 2,1 ha bereits als Wohnbauflächen genutzten Bereiche entlang der Gartenstraße, Pfingstbornstraße und des Kieswegs wurden entsprechend als Wohnbauflächen mit den entsprechenden Ausnutzungen festgesetzt.

Das ca. 2,1, ha große Neubaugebiet soll gestalterisch der umliegenden – in der Regel zweigeschossigen - Einzelhausbebauung Rechnung tragen. Andererseits musste auch berücksichtigt werden, dass im Rahmen des Umlegungsverfahrens eine Anzahl von Baugrundstücken geschaffen werden musste, die in etwa mit der Anzahl der Grundstückseigentümer im Neubaubereich korrespondiert. Aus diesem Grund war auch die Bildung einer Vielzahl kleinerer Grundstücke notwendig.

Projektverlauf

  • Der Aufstellungsbeschluss für das Gebiet des Bebauungsplanverfahrens Nr. 201 "Landschaftspark Borngrund“ wurde am 15.07.1998 gefasst.
  • Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB fand von 23.11. bis 23.12.2004 statt. Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB erfolgte ebenfalls in diesem Zeitraum.
  • Am 09.10.2014 hat die Stadtverordnetenversammlung erneut die Offenlage des Bebauungsplanentwurfs beschlossen. Im Zeitraum vom 04.11. bis 04.12.2014 fand die Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB statt. Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte parallel.
  • Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 26.03.2015 gefasst.
  • Im Rahmen der Vorbereitung des Umlegungsverfahrens, das zur Neuordnung der Grundstücke im Neubaubereich notwendig war, wurden von Seiten der Umlegungsstelle Zuteilungsentwürfe erarbeitet und mit den beteiligten Grundstückseigentümern erörtert. Durch den langen Verfahrensablauf haben sich die Ziele der Eigentümer bezüglich der Verwendung ihrer Grundstücke teilweise geändert. Dadurch wurde eine erneute Planänderung notwendig. Diese wurde mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 08.10.2015 gemäß § 13 BauGB im vereinfachten Verfahren durchgeführt.
  • Der Satzungsbeschluss des Bebauungsplans 1. Teiländerung gemäß § 10 Abs. 1 BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 17.12.2015 gefasst.
  • Der Bebauungsplan tritt mit der öffentlichen Bekanntmachung am 23.01.2016 in Kraft.
  • Die Erschließungsbauarbeiten für den Neubaubereich wurden im Frühjahr 2017 begonnen. Diese sollen voraussichtlich Ende Februar 2018 abgeschlossen sein.

Ansprechpartnerin - Bebauungsplan:

Anja Littig
Tel.:06171 502-114
Fax:06171 502-7118
E-Mail:anja.littig(at)oberursel.de
Raum:410 A

Neufeld

Neufeld - 1. Änderung

Plangebiet

Das Plangebiet liegt nordwestlich des Oberurseler Stadtzentrums im Villenviertel am Maasgrund. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans wird wie folgt begrenzt:

  • Im Nordwesten durch die Theodor-Heuss-Straße,
  • im Norden und Osten durch das anschließende Wohngebiet und Gärten,
  • im Süden durch die Brüder-Grimm-Straße.
         

Die Fläche des Geltungsbereichs beträgt rund 2700 qm.

Planungsanlass

Städtebauliches Ziel ist es, die wenig genutzte öffentliche Grünfläche zur schonenden Nachverdichtung des Wohngebietes zu nutzen, um den Bedarf an hochwertigem Wohnraum zu erweitern.

Projektziel

Die Entwicklung umfasst die Bebauung von drei Wohnbaugrundstücken zwischen 830 und 880 qm mit hochwertiger zweigeschossiger Wohnbebauung unter Berücksichtigung der umliegenden städtebaulichen Struktur und Höhenverhältnisse und der Erhaltung einer ca. 100 qm großen Grünfläche im Kreuzungsbereich zur Betonung und Beibehaltung der offenen Ecksituation.

Projektverlauf

Für das Gebiet wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 19. „Neufeld“ – 1. Änderung durchgeführt.

  • Für die Bebauung wurde im Januar 2013 ein städtebauliches Rahmenkonzept und die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 19 „Neufeld“ beschlossen.
  • Ebenfalls in 2013 wurde das Bebauungsplanverfahren Nr. 19 „Neufeld“ – 1. Änderung mit der Abgrenzung des Plangebietes und der Ziele des Verfahrens eingeleitet.
  • Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB fand im Zeitraum vom 25.03.2014 bis 25.04.2014 statt.
  • Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte parallel im o.g. Zeitraum.
  • Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB in Verbindung mit § 13a BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 24.07.2014 gefasst.
  • Der Bebauungsplan tritt mit der öffentlichen Bekanntmachung am 09.08.2014 in Kraft.

Bebauungsplan

Der Fachbeitrag Fauna / Flora / Biotoptypen und die Bodenuntersuchung können im Info-Center des Geschäftsbereiches Stadtentwicklung eingesehen werden.

Ihre Ansprechpartnerin:

Alexandra Schnabel
Tel.:06171 502-427
Fax:06171 502-7118
E-Mail:alexandra.schnabel(at)oberursel.de
Raum:403 A

Oberstedten Ortseingang

Oberstedten Ortseingang Niederstedter Straße | Lebensmittelmarkt und Sportanlage TV Oberstedten

Plangebiet

Darstellung des Plangebietes

Das Plangebiet liegt am östlichen Ortsrand von Oberstedten an der Niederstedter Straße, u.a. im Bereich der derzeitigen Stellplätze, der Sportgelände des TV Oberstedten mit Halle und Außensportanlagen und der Feuerwehr. Es wird im Norden vom Dornbach begrenzt, daran schließen sich Gärten der Wohnbebauung an. Im Westen und Süden grenzt die Niederstedter Straße mit Mischgebiets- bzw. Gewerbegebietsnutzung an. Im Osten befinden sich landwirtschaftliche Flächen. Die Fläche umfasst rd. 1,05 ha. 

Planungsanlass

Am Standort Mittelstedter Straße in Oberstedten gibt es gegenwärtig einen Lebensmittelmarkt mit Vollsortiment und einer Verkaufsfläche von rund 885 m² sowie einen separat angelegten und baulich abgetrennten Getränkemarkt mit einer Verkaufsfläche von rund 310 m². Entwicklungsmöglichkeiten des Marktes am bestehenden Standort sind aufgrund der baulichen Gegebenheiten, der begrenzten verkehrlichen Leistungsfähigkeit der umgebenden Verkehrswege und auch aus immissionsschutzrechtlicher Sicht (unmittelbar angrenzende Wohnbebauung) nicht vorhanden. Zur langfristigen Standortsicherung und mithin auch zur künftigen Sicherstellung einer leistungsfähigen Grundversorgung im Stadtteil Oberstedten ist seitens des Betreibers ein neuer Standort erforderlich.

Projektziel

Mit dem Bebauungsplan Nr. 237 sollen im Bereich der Niederstedter Straße die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmittelmarktes der Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, eines Backshops sowie die erforderlichen Stellplätze geschaffen werden, um die Versorgung der umliegenden Wohngebiete zu verbessern und dauerhaft zu sichern.
Zugleich wird in einem Teilbereich des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplanes eine Fläche für Gemeinbedarf, Zweckbestimmung: Sportanlage mit Hallenbau festgesetzt, um die Voraussetzung für die Verlagerung der Sporthalle des TV Oberstedten zu schaffen. Auch der Bereich der erforderlichen Freianlagen soll planungsrechtlich gesichert werden. Der Standort der Feuerwehr Oberstedten sowie die bestehende Parkplatzanlage sollen gesichert werden.

Die Zufahrt zu dem Lebensmittelmarkt ist in Gegenlage zur Industriestraße vorgesehen. Die Zufahrt zur Sporthalle erfolgt westlich der Zufahrt der Feuerwehr.

Projektverlauf

  • Der Aufstellungsbeschluss für das Gebiet des Bebauungsplanverfahrens Nr. 237 „Ortseingang Oberstedten Niederstedter Straße“ wurde am 06.06.2013 gefasst.
  • Die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB fand vom 29.04.2014 – 02.06.2014 statt. Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB erfolgte ebenfalls in diesem Zeitraum.
  • Im Zeitraum vom 09.12.2014 bis 23.01.2015 fand die Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB statt. Die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB erfolgte parallel.
  • Der Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 26.03.2015 gefasst.
  • Der Bebauungsplan tritt mit der öffentlichen Bekanntmachung am 18.07.2015 in Kraft.
  • Der TV Oberstedten hat im Oktober 2016 offiziell den Sportbetrieb in der neuen Halle aufgenommen, der Lebensmittelmarkt wurde im November 2016 eröffnet.
  • In diesem Zusammenhang wurden Umbauarbeiten an der Niederstedter Straße durchgeführt (z.B. Anlage eines Gehweges im Bereich des Lebensmittelmarktes sowie Spuraufweitungen für Abbieger).

Die Unterlagen zum Artenschutzrechtlichen Fachbeitrag, zur Schalltechnischen Untersuchung, zur  Verkehrsuntersuchung, zur Ermittlung des Ersatzretentionsraumes sowie zur Geophysikalischen Prospektion zur Erfassung von archäologischen Bodendenkmälern zum Bebauungsplan können im Info-Center des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung eingesehen werden.

Ihre Ansprechpartnerin:

Anja Littig
Tel.:06171 502-114
Fax:06171 502-7118
E-Mail:anja.littig(at)oberursel.de
Raum:410 A

Schwimmbad

Schwimmbad - Neubau von Hallen- und Freibad in Oberursel

Das Hallenbad Oberursel musste im September 2008 aus statischen Gründen geschlossen werden, eine Wiederaufnahme des Badebetriebes unter dem Einsatz vertretbarer Haushaltsmittel war nicht möglich. Es wurden deshalb Planungen und Bauvorbereitungen für ein neues Frei- und Hallenbad in der Altkönigstraße vorgenommen.

TaunaBad - Fertigstellung der Schwimmhalle im Dezember 2014

Am 20.12.2014 wurde das neu gebaute Hallenbad für den Badebetrieb geöffnet.

Aus finanziellen Gründen wurde entschieden, zunächst nur die Schwimmhalle zu bauen. Eine Sauna kann zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet werden.

Auch die Sanierung des Freibades wird erst später erfolgen.

Rückblick:

Im September 2012 votierte die Stadtverordnetenversammlung für den Neubau  des neuen Hallenbades. Der Bau & Service Oberursel wurde mit dem Bau beauftragt, das alte Umkleidegebäude wurde umgehend abgerissen und die ersten Bauleistungen vergeben.

Im Oktober 2012 wurde mit dem Aushub der Baugrube begonnen und noch vor dem Jahreswechsel waren Teile der Bodenplatte und einige Wände hergestellt worden.

Am 04.06.2013 wurde das Gebäude des alten Hallenbades gesprengt.

 

 

Stadtpark / Maasgrund

Stadtpark Oberursel - Maasgrund

Luftbild Maasgrund

Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Oberursel vom 24.06.2010 wurde eine Konzeptentwicklung in Auftrag gegeben, im Maasgrund zwischen Brennersmühle / Aumühlenstraße / Rushmoorpark im Südwesten und Schulwald / Uhlandsruh im Nordosten einen Stadtpark zu errichten.

Folgendes Ziel wurde formuliert: „Das Gestaltungsziel des Stadtparks besteht darin, den Maasgrund als Kulturlandschaft und Frischluftzone zwischen Brennersmühle und Uhlandsruh mit vielfältiger Nutzung (insbesondere Erholung, Weidetierhaltung und Kleingärten) zu erhalten und wo erforderlich wiederherzustellen.“  
Dabei soll eine möglichst nachhaltige, den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen entsprechende Umgestaltung und Entwicklung des Gebietes anberaumt werden.

Mit der Entwicklung des Stadtparks entsteht eine Verzahnung von Stadtraum und Naturraum in Form einer Grünachse, die vom Bahnhof her fußläufig zu erreichen ist und westlich der Kernstadt bis in den Oberurseler Stadtwald führt. Sie zeichnet somit einen Weg nach, der aus dem städtischen Bereich (Bahnhof) in Richtung Natur und Landschaft führt.

Der Stadtpark Oberursel ist angebunden an den Wanderweg „Malerische Natur“, der als Nebenroute des Regionalparks Rhein-Main mit drei thematischen Tafeln auch durch den Maasgrund führt. 

Infos zum Stadtpark

Informationen zum Stadtpark

Sanierung der Weiher im Maasgrund

Ab Ende August 2014 führt die Stadt Oberursel eine Sanierung der beiden Weiher im Maasgrund (im Rushmoorpark und im oberen Maasgrund) durch. Voraussichtliche Dauer der Maßnahme: ca. sechs Monate.

Mehr Infos in unserer Pressemitteilung vom 18.08.2014

Leitbild zum Stadtpark

Link zum Leitbild Stadtpark als PDF

In Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekturbüro wurde im Jahr 2008 ein Leitbild erarbeitet, in dem unterschiedliche Gestaltungsideen entlang der Maasgrundachse aufgeführt wurden. Dabei sollten die süd-östlichen, stadtnahen Bereiche für Freizeit- und Sportaktivitäten intensiv gestaltet werden (Rushmoorpark, Lomonossowpark), die landschaftlich geprägten Bereiche zum oberen Maasgrund hin sollen hingegen die Aufwertung der vorhandenen Wegebeziehungen sowie Naturnähe und Ökologie beinhalten.

Das Leitbild definiert einen möglichen, erreichbaren Optimalzustand und stellt damit eine Orientierungshilfe für alle weiteren Teilplanungen dar.
Aus diesem Leitbild wurden bereits konkrete Teilmaßnahmen (Maasgrundweg, Lomonossow-Park und Lesegarten im Rushmoorpark) umgesetzt.

Lesegarten im Rushmoorpark

Der Lesegarten ist eine ca. 300 qm große befestigte Platzfläche im Rushmoorpark, unmittelbar im Uferbereich des Urselbachs. In Vorbereitung der Maßnahme wurde der dichte Baumbestand ausgelichtet. Beide Uferseiten wurden mit Steinschüttungen aus Taunusquarzit versehen, 22 große Gletscherfindlinge laden als sogenannte „Liegesteine“ zum Ausruhen und Spielen ein. Staudenpflanzungen werten den Bereich optisch auf.

Auf der 650 qm großen Liegewiese entstand mit Hilfe von unterschiedlich angeordneten Sitz- und Liegemöbeln aus Eichenkernholz eine Begegnungsstätte für Jung und Alt mit unterschiedlichsten Nutzungsmöglichkeiten wie Lesen, Plaudern, Schmökern oder Arbeiten.

Die englische Telefonzelle, ein Geschenk der Partnerstadt Rushmoor, ist mit Büchern bestückt und fungiert als öffentlicher Bücherschrank.

Maasgrundweg / Lomonossowpark

Juli 2010: Bau des Maasgrundweges / Lomonossowparks

Der Maasgrundweg erstreckt sich zwischen Oberhöchstadter Straße und Königsteiner Straße und erschließt hier die Wiesenbereiche entlang des Maasgrundbaches.
Er ist ein wichtiges Bindeglied zwischen oberem Maasgrund und Rushmoorpark und stellt somit die Durchgängigkeit der Grünachse her.

Der Weg besteht aus wassergebundenem Material mit einer Randeinfassung aus Betonsteinpflaster. In der Mitte des Wegeverlaufs entstand ein kleiner befestigter Platz, der durch die Bestückung mit Sitzmobiliar als Aufenthaltsfläche dient. Hier wurde im Zuge des Hessentags auch ein Spielturm errichtet, der intensiv genutzt wird.

Im Rahmen des Hessentags wurde dieser Bereich in Anlehnung an die russische Partnerstadt Oberursels zum „Lomonossowpark“ umbenannt. Wegbegleitend erfolgte die Pflanzung von Obstbäumen im November 2010 über Baumpatenschaften.

Oberer Maasgrund

 
 
 

2008: Renaturierungsmaßnahmen in der obersten Wiese des Maasgrundes mit Freilegung eines Teilabschnitts des zuvor verrohrten Maasgrundbaches

Das Gebiet des Maasgrundes stellt einen Teilbereich des Stadtparks dar. Es erstreckt sich von der Oberhöchstadter Straße in nordwestlicher Richtung bis hin zum Waldmuseum / Schulwald.
Die beiden vorhandenen Weiher werden als oberer und unterer Maasgrundweiher bezeichnet, obwohl sich der untere Weiher nicht mehr im unmittelbaren Bereich des Maasgrunds befindet.

Der Maasgrund ist eine historisch gewachsene Kulturlandschaft, deren große Bedeutung für Naherholung und Naturerlebnis bei den Bürgerinnen und Bürgern unumstritten ist. Die Einbindung dieser durch Wiesen geprägten Landschaft in den gesamten Stadtparkbereich ermöglicht die Schaffung einer Grünachse, die vom Bahnhof her fußläufig zu erreichen ist und westlich der Kernstadt bis in den Oberurseler Stadtwald führt. Sie zeichnet somit einen Weg nach, der aus dem städtischen Bereich (Bahnhof) in Richtung Natur und Landschaft führt.

Im Bestand waren die Stadtparkflächen bereits unbebaute Grün- und Wiesenflächen unterschiedlichster Nutzung, standen jedoch in keinem übergreifenden Zusammenhang. Die Grünlandflächen des Maasgrundes gehen auf eine lange Kontinuität in der Grünlandbewirtschaftung zurück.

Zur Gestaltung des oberen Maasgrund fand im Frühjahr 2012 eine Fragebogenaktion statt, um die Wünsche, Anregungen und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger zu ermitteln und in die weiteren Planungen einzubeziehen zu können.

Ergebnis der Befragung

Insgesamt haben sich 280 Bürgerinnen und Bürger an der Umfrage beteiligt.

Spielplatz Maasgrund

März / April 2011: Umgestaltung des Spielplatzes

Der Maasgrundspielplatz ist durch seine Lage ein hoch frequentierter Spielplatz und Treffpunkt für Familien.

Im Rahmen der Umgestaltung wurden veraltete Spielgeräte ausgetauscht und die Fläche neu modelliert. Dadurch konnten die Attraktivität und gleichzeitig die Sicherheit erhöht werden.

Umfrage Maasgrund

Ergebnis der Befragung:

Insgesamt haben sich 280 Bürgerinnen und Bürger an der Umfrage beteiligt.

Größtenteils wurde der Fragebogen von Besuchern des Maasgrundes (ca. 60%) ausgefüllt, an zweiter Stelle stehen die Anlieger (ca. 22%) sowie die Eigentümer, die einen Anteil von ca. 16% ausmachen. Die Pächter sind mit ca. 2% vertreten.

Bei den Aktivitäten ergaben sich folgende Schwerpunkte in den vier Hauptgruppen:

  • Landwirtschaft | Tierhaltung
  • Freizeitnutzung | Ausführen der Hunde (64%)
    und Spielen der Kinder (33%)
  • Naturnutzung | Spazierengehen (75%)
  • Sport | Joggen (63%)
      
Häufigkeit der Besuche im Maasgrund
Häufigkeit der Besuche im Maasgrund

Rund 86% der Befragten sind mit den derzeitigen Nutzungsmöglichkeiten bzw. dem derzeitigen Zustand im oberen Maasgrund zufrieden.

Nur rund 22% der Befragten wünschten sich zusätzliche gestalterische Maßnahmen.

Zur Gestaltung gaben rund 30% aller Befragten an, dass der obere Maasgrund möglichst naturnah sein sollte, gefolgt von dem Wunsch nach Erlebbarkeit von Wasser (ca. 18%) und einer gut gepflegten, sauberen Anlage (ca. 14%), gefolgt von Spieleinrichtungen für Kinder (ca. 11%).

Bei den als wichtig erachteten Maßnahmen stehen an erster Stelle Maßnahmen gegen die Verkotung der Wiesen durch Hunde und der Wunsch nach regelmäßiger Pflege der städtischen Flächen und Gräben. Auf Platz 3 und 4 stehen die Sicherstellung der regelmäßigen Pflege der städtischen Flächen und Gräben und die Aufstellung weiterer Müllbehälter sowie zusätzlicher Hundestationen.

Fragebogenauswertung
Ergebnis der Fragebogenaktion "Oberer Maasgrund" (pdf)
 

Unter der Lupe

Oberursel unter der Lupe

Logo Oberursel unter der Lupe

Entwicklungsplanung für Spiel-, Erlebnis und Begegnungsräume

  • 2008 - Kernstadt
  • 2009 - Bommersheim, Stierstadt, Weißkirchen
  • 2010 - Oberstedten, Oberursel-Nord

  

Der Blick zielt aufs Ganze. Freiräume sind Lebensräume und stehen in Beziehung zueinander.
Nachhaltige Entwicklung verknüpft ökologische, ökonomische und soziale Belange miteinander.
Qualität von Lebensräumen orientiert sich an den Bedürfnissen und Perspektiven von Nutzer/innen.
Beteiligung der jungen Generation schafft und fördert Identifikation mit der persönlichen Lebenswelt.

Zielsetzung des Projektes

Zielsetzung des Projektes

  • Die Freiräume in Oberursel sind vielfältig, bedarfsgerecht und naturnah.
  • Die Planung der Freiräume ist räumlich ausgewogen.
  • Ein Leitplan regelt die Gestaltung und Entwicklung der Freiräume.
  • Der Planungsansatz ist ganzheitlich und berücksichtigt Gemeinwesen und Sozialraum.
  • Zentrales Anliegen sind die Interessen von Mädchen und Jungen, von Kindern und Jugendlichen.
  • Kinder und Jugendliche sind beteiligt bei der qualitativen Untersuchung und der Gestaltung der Freiräume.
  • Das Projekt hat exemplarischen Charakter für zukünftige Verfahren anderer Interessen- und Zielgruppen.

Zentrale Akteure

Zentrale Akteure

Kinder und Jugendliche eines Stadtteils / Wohngebietes

Interessierte und engagierte Personen vor Ort

Institutionen / Vereine mit sozialem Auftrag

Pädagogische Fachkräfte

Leitende Akteure

Leitende Akteure

Planer/innen

Kinder- und Jugendhilfe

Verwaltung

Politiker/innen

Organisation

Organisation

Ein interdisziplinär aufgestelltes Organisationsteam leitet das Gesamtverfahren. Das Projekt ist in sechs, in sich geschlossene Entwicklungsprozesse aufgeteilt.
"Oberursel unter der Lupe" bildet eine Arbeitsgruppe im Stadtteil. Jeder Entwicklungsprozess wird durch Untersuchungen eingeleitet, die von Kindern, Jugendlichen und interessierten Bürger/innen durchgeführt werden.
Parallel dazu erheben Planer/innen den Bestand in den Gebieten.

Die Auswertung der Untersuchungen und die daraus entstehende Planung wird öffentlich diskutiert.

Spielfläche Dornbachwiesen

Spielfläche Dornbachwiesen

EHRENAMT

Infos zum Ehrenamt

Kurz gemeldet

die Stabsstelle „Brand- und Zivilschutz“ hat zum nächst möglichen Termin die Stelle einer(s) Gerätewart/in zu besetzen

16. 08. 2017

Bushaltestellenausbau 2017: Umbau Haltestelle Seedammweg in der Taunusstraße

16. 08. 2017

Bürgerempfang 2017: Erstmals Begrüßung der Neubürger, die 2016 die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben

16. 08. 2017

Veranstaltungen