home
German
English
Zur mobilen Version von www.oberursel.de
Sie sind hier:   Verwaltung & Rathaus   Pressemitteilungen   Pressemitteilung  

Pressemitteilung
Winterdienst in Oberursel

06. 12. 2017

Auch im Winter 2017/ 2018 wird dem BSO nur das Räumen und Streuen der Hauptverkehrsstraßen – Streustufe 1 – im Stadtgebiet von Oberursel (Taunus) übertragen.

Pressemitteilung des Bau & Service Oberursel - BSO -

Aufgabe des kommunalen Winterdienstes ist es, auch im Winter ein möglichst hohes Maß an Mobilität in den Städten und Gemeinden zu gewährleisten. Dauer und Intensität der Schnee- und Frostperioden sind nicht planbar und nur begrenzt voraussehbar. Daher muss der BSO als kommunaler Eigenbetrieb sehr gut vorbereitet sein und flexibel reagieren können. Das betrifft die Personalplanung genauso wie die Vorratsmengeneinlagerungen an Streusalz und anderen Streumitteln. 

Die Straßengesetze der Länder verpflichten die Kommunen zum Winterdienst. Dabei müssen die Kommunen diesen jedoch nur auf Straßen leisten, die besonders wichtig für den Verkehr in den Städten und Gemeinden sind. 

Danach sind grundsätzlich alle Eigentümer der angrenzenden Grundstücke verpflichtet, die Gehwege von Schnee zu räumen und bei Glätte zu streuen. Dies gilt auch in Bereichen, in denen die Gehwege niveaugleich ausgebaut und nur optisch – z.B. durch andere Pflasterfarben – von den Fahrbahnen abgesetzt sind. Dort sind die anteiligen Gehwegbereiche freizuhalten. Bei Schneefall sind in der Zeit von 7:00 bis 20:00 Uhr vor den Grundstücken die Gehwege, Überwege und Plätze in einer Breite von 1,50 m vom Schnee zu räumen, soweit die örtlichen Verhältnisse dies zulassen.

Wer zur Miete wohnt, sollte beachten, dass diese Räum- und Streupflichten üblicherweise übertragen werden und vom Mieter zu erfüllen sind, wenn nicht Hausmeister dafür eingesetzt werden.

Um die Fahrbahnen der Hauptverkehrsstraßen brauchen sich die Anlieger nicht zu kümmern. Das erfolgt im Rahmen des Streuplanes (Streustufe 1) durch die Stadt. Diese Straßen mit der höchsten Priorität werden geräumt und gegen Glätte mit auftauenden oder abstumpfenden Mitteln gestreut. Fußgängerwege müssen durch die Kommunen nur dann geräumt werden, wenn es keine Anlieger gibt und sie als besonders wichtig oder gefährlich gelten. Es besteht kein Anspruch auf Winterdienst in den Nebenstraßen.

In den Hochphasen der Wintersaison arbeitet der Winterdienst zum Teil rund um die Uhr. Dies professionell und gleichzeitig wirtschaftlich zu erledigen, ist eine logistische Herausforderung.

Im Regelfall fahren die Großfahrzeuge für die Schneeräumung von 3:00 Uhr bis 24:00 Uhr im Zweischichtbetrieb. Damit wird unter anderem auch der Busverkehr sichergestellt. Traktoren und Handräumer werden von 4:00 Uhr bis 20:00 Uhr eingesetzt. 

„Die Räumung der Straßen wird zudem oftmals durch falsch geparkte Autos erschwert. Das kostet wertvolle Zeit und erschwert die Arbeit unnötig. Die Achtsamkeit der Bürgerinnen und Bürger hilft, dies zu vermeiden", so Thomas Bücher, Leiter der BSO-Betriebsabteilung.

Räum- und Streupflicht besteht auf den Fahrbahnen nur an gefährlichen und verkehrswichtigen Stellen. Diese beiden Merkmale „gefährlich“ und „verkehrswichtig“ müssen dabei zur Begründung einer Räum- und Streupflicht nebeneinander erfüllt sein. Als „gefährlich“ gelten z.B. Steigungs- und Gefällstrecken, scharfe und unübersichtliche Kurven, Stopp-Straßen, besondere Kreuzungen oder Brücken; als „verkehrswichtig“ z.B. Durchgangsstraßen oder Straßen, die zu größeren Supermärkten oder Einkaufszentren führen.

Ebenso bedeutend ist aber auch die Information an die Verkehrsteilnehmer über das richtige Verhalten bei winterlichen Verkehrssituationen. Anlieger müssen über ihre Winterdienstpflichten auf Gehwegen und gegebenenfalls auf Nebenstraßen aufgeklärt werden. Hinweise auf Bereiche ohne Winterdienstpflicht für den kommunalen Betrieb sind ebenso wichtig, um von vornherein keine falschen Erwartungen beim Bürger zu wecken.

Die Räum- und Streupläne werden jährlich aktualisiert. In diesen Plänen sind das jeweilige Einsatzgebiet für jedes Fahrzeug sowie die Fahrtroute mit Reihenfolge vorgegeben. 

Streustufe 1 

Alle Straßen und Bereiche, die sich aus der oben erläuterten Streupflicht ergeben, werden bearbeitet; so zum Beispiel Buslinien, Durchgangsstraßen oder Straßen mit hoher Verkehrsfrequenz. Das Straßenverzeichnis – Streustufe 1 – steht im Internet zur Verfügung.

Straßenreinigungssatzung Oberursel (Taunus) 

Diese kann im pdf-Format auf der städtischen Homepage unter www.oberursel.de/oberursel/verwaltung-rathaus/stadtrecht/  > Satzung 25 abgerufen werden.

Michael Maag

Betriebsleiter

zurück

EHRENAMT

Infos zum Ehrenamt

Kurz gemeldet

Eigenbetrieb Bau & Service der Stadt Oberursel warnt Grundstücksbesitzer vor falschen Kanalrohrsanierern

12. 12. 2017

Terminverschiebung Abfallentsorgung

12. 12. 2017

Aus dem Stadtarchiv: Runde Jubiläen im Jahr 2018 – Teil 2

11. 12. 2017

Veranstaltungen