home
German
English
Zur mobilen Version von www.oberursel.de
Sie sind hier:   Verwaltung & Rathaus   Pressemitteilungen   Pressemitteilung  

Pressemitteilung
„Wir spielen, damit wir nichts vergessen“ – prämierter Film zum Kunstprojekt von Jugendlichen und dementiell erkrankten Senioren wird gezeigt

12. 09. 2017

Am Mittwoch, 11. Oktober 2017 um 20:00 Uhr, gibt es die Möglichkeit, den prämierten Film „Wir spielen, damit wir nichts vergessen“ im Oberurseler Rathaus (Großer Sitzungssaal) zu sehen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wer hätte das bei der Premiere am 1. September 2016 in der bluebox portstrasse gedacht, dass „Wir spielen, damit wir nicht vergessen!“ ein Jahr später mit dem Deutschen Generationen Filmpreis 2017, dem Hauptpreis der Jury „Besonderen Anerkennung“ ausgezeichnet wird? Inzwischen wird er auf Filmfestivals, wie dem Europäischen Filmfestival der Generationen oder an Hochschulen bundesweit gezeigt, um Studierende für dieses Arbeitsfeld zu sensibilisieren.

Bei der Premiere am 1. September 2016 waren weitgehend die Akteure, Angehörige und das Fachpublikum vor Ort. Am 11. Oktober um 20:00 Uhr gibt es nun für alle die Möglichkeit, den prämierten Film im Oberurseler Rathaus zu sehen.

Informationen zum Film

Jurybegründung Deutscher Generationen Filmpreis 2017:
„Ein Kunstprojekt mit jungen Menschen und alten Menschen mit Demenz ist immer eine Herausforderung. In diesem konkreten Fall ist es jedoch ein gelungenes und besonders eindrucksvolles Beispiel dafür, dass gesellschaftliche Integration durch Kunst gelingen kann, selbst bei dieser Form der Beeinträchtigung. Mit seiner Poesie der schwebenden Schnipsel vermag der Performance-Künstler nicht nur die Patienten, sondern auch die Zuschauer zu begeistern. Vielleicht hätte der Film durch einige Schnitte und Kürzungen sogar noch mehr an Prägnanz gewonnen. Doch für das Mut machende Projekt, das in seiner filmischen Umsetzung über eine bloße Dokumentation hinausweist und in seinen poesievollen filmischen Momenten echte künstlerische Qualitäten aufweist, hat „Wir spielen, damit wir nichts vergessen!“ von und mit Andreas Hett eine besondere Anerkennung verdient.“

Zum Entstehen des Filmes

Über einen Zeitraum von sechs Wochen haben acht hochaltrige Menschen (mit einer dementiellen Erkrankung) gemeinsam mit sechs Schülern (im Alter von 14 bis 17 Jahren) zusammen mit dem Künstler und Kunsttherapeuten Andreas Hett eine Kunstperformance zum Thema Demenz und der Endlichkeit unseres Lebens erarbeitet.

Der dokumentarische Film basiert auf der Idee eines Klienten von Andreas Hett, der aus der spielerischen und biografischen Kunstaktion „Fliegende Fische“ von Herrn D. die Kunstperformance: „Wir spielen, damit wir nichts vergessen!“ entwickelt hat.

Gedreht wurde weitgehend in der Oberurseler Senioreneinrichtung Haus Emmaus in Oberursel und an der Christuskirche. Finanziert wurde die von der Stadt Oberursel (Taunus) initiierte Idee der sechswöchigen künstlerischen Begegnung der Generationen mit Zuwendungen aus dem Programm „Lokale Allianz für Menschen mit Demenz“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Der Film wurde von Andres Hett produziert und weitgehend selbst finanziert.

Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es bei der Seniorenbeauftragten Katrin Fink, Tel. 06171 502-289.


Christof Fink
Erster Stadtrat

zurück

EHRENAMT

Infos zum Ehrenamt

Kurz gemeldet

7. STADTRADELN in Oberursel: 96.358 km erradelt und 13.683 Kilogramm CO2 gespart!

21. 09. 2017

Terminverschiebung Abfallentsorgung

20. 09. 2017

bluebox portstrasse: Frauenpower im Kino + Frühstücksbuffet am Sonntag

19. 09. 2017

Veranstaltungen