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Pressemitteilung
Stadt investiert auch 2017 in Straßenausbau, Stadtentwässerung und Immobilien

11. 01. 2017

Auch 2017 wird die Stadt Oberursel (Taunus) wieder weitreichende Investitionen vornehmen. Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Insgesamt sind rund elf Million Euro dafür vorgesehen. In diesem Jahr liegen die Schwerpunkte beim Straßenausbau inklusive des barrierefreien Ausbaus der Bushaltestellen, Investitionen in die Kläranlage sowie in einige städtische Immobilien.“

Der Investitionsplan des BSO sieht für das Jahr 2017 Investitionen in Höhe von 7,6 Millionen Euro vor. Zusätzlich investiert die Stadt 2017 rund 3,3 Millionen Euro in den Straßenbau. Dafür sind die Mittel im städtischen Haushalt veranschlagt, der BSO wickelt die Maßnahmen für die Stadt ab.

3,3 Millionen Euro für den Straßenbau

3,3 Millionen Euro werden 2017 in den Straßenbau investiert. Die größte Position beim Straßenausbau ist die Fortführung des barrierefreien Umbaus der Bushaltestellen und Querungsstellen im Stadtgebiet mit 900.000 Euro, wobei 70% der zuschussfähigen Kosten vom Land übernommen werden. Für den Zeitraum 2017 bis 2019 werden dafür jährlich weitere 900.000 Euro aufgewandt.
2017 werden im Stadtgebiet Oberursel weitere Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut und zwei Haltestellen neu errichtet (Königsteiner Straße auf Höhe der Verwaltungsschule + Bushaltestelle „Zeilweg“, Homburger Landstraße, stadtauswärts). Im Zuge dieser Baumaßnahme werden auch die Verkehrsinseln im Kreuzungsbereich barrierefrei ausgebaut sowie eine Fußgängerampel ergänzt.

Umfangreiche Tief- und Straßenbauarbeiten stehen 2017 zur Erschließung des Baugebietes „Nördliche Riedwiese“ an. Hier sind Investitionen in Höhe von 500.000 Euro für die Straßenbaumaßnahme und 450.000 Euro für die Kanalerschließung eingeplant.

Der Beginn der Erschließung des Baugebietes „Borngrund“ erfolgt im Frühjahr 2017. Die vorgesehene Straßenbauinvestition beträgt rd. 300.000 Euro. Für die Kanalerschließung einschließlich Bau eines Regenrückhaltebeckens werden Baukosten von rd. 1,5 Millionen Euro notwendig.

Für das Baugebiet „Steinmühlenweg/Else-Kröner-Straße“ ist der Endausbau geplant – die Gesamtinvestitionskosten betragen hier 600.000 Euro.

Im Bereich der Frankfurter Landstraße/MKW-Gelände ist die Errichtung der Abbiegespur auf das MKW-Gelände geplant. Außerdem wird der Fahrbahnbelag in der Frankfurter Landstraße bis auf Höhe des Tabaksmühlenweges erneuert. Die Investitionskosten hierfür belaufen sich auf rund 400.000 Euro.

Die Straße „An der Friedenslinde“ wird bis zum Kreuzungsbereich Lange Straße/Wallstraße ausgebaut inklusive zweier Bushaltestellen und Gehwegen. Gesamtkosten: rund 310.000 Euro.

Für die Neugestaltung der „Rompel-Passage“ sind im Haushalt 235.000 Euro veranschlagt.

Im Furtweg wird ein neuer Gehweg angelegt mit einem Zugang von der Hauptstraße bis zum Spielplatz am Furtweg. Gesamtkosten: 35.000 Euro.

100.000 Euro sind 2017 für die Straßenbeleuchtung eingeplant. 

Stadtentwässerung

4,92 Millionen Euro sind 2017 im Bereich Stadtentwässerung eingeplant, davon entfallen 3,03 Mio. Euro auf Investitionskosten in die Kläranlage mit Regenüberlaufbecken und Pumpstationen im Kanalnetz und 1,89 Mio. Euro auf anstehende Kanalarbeiten.

Aufgrund der geplanten Verschärfung des Phosphor-Einleitwertes ist auf der Kläranlage der Bau einer neuen Fällmittelstation notwendig.
Für die Optimierung der Phosphorreduktion ist der Umbau des Vorklärbeckens als biologische Stufe im Jahr 2017 und 2018 vorgesehen. Zusätzlich ist der Neubau eines Sandfanges mit Fettfang und der Ersatz der Klärschlammentwässerung mit betriebseffizienten Zentrifugen vorgesehen.

Das Sanierungsprogramm für die Kläranlage beträgt für den Zeitraum 2016 bis 2020  rund sechs Millionen Euro. Zusätzlich kann durch die strengen Vorgaben der Phosphorgrenzwerte ein zusätzlicher Investitionsbedarf für den Neubau einer Filtrationsanlage in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro entstehen.

Immobilien

Weitere wichtige Investitionen gibt es 2017 im Bereich Immobilienmanagement:

BSO Betriebsgelände und Betriebsgebäude

Aufgrund von Auflagen im Bereich Brandschutz und Arbeitsschutz muss über eine neue Lösung  für das Betriebsgebäude nachgedacht werden. Parallel gibt es auch Überlegungen, den Betriebshof sowie den Recyclinghof neu zu strukturieren.
Das Projekt wird im Jahr 2017 starten, Ziel ist eine Umsetzung bis 2018/2019. Für die Planungen und einige Übergangsmaßnahmen sind in 2017 265.000 Euro kalkuliert.

Kita Zauberwald: Sanierung Dach und Fassade

Die  Fassade des Ursprungsbaus (erweitert 2014) ist mit einer Holzverschalung versehen, die in den nächsten Jahren saniert oder ersetzt werden muss. Für 2017 ist zunächst die Begutachtung und Planung für die Lösung im Bereich Fassade (Sanierung und energetische Qualität) und Dach (energetische Optimierung) vorgesehen. Die Kosten für diese Planung liegen bei ca. 46.000 Euro.

Dach Hospitalkirche Sanierung

Das Dachtragwerk der Hospitalkirche ist durch Feuchtigkeit und Holzschädlinge angegriffen und muss für rund 750.000 Euro saniert werden. In Abstimmung mit der Denkmalbehörde sind die notwendigen Maßnahmen erarbeitet worden. In diesem Jahr geht es nun an die Umsetzung. Dazu wird die Decke zur Entlastung auf der Innenseite mit einem Gerüst abgestützt, so dass Stück für Stück schadhafte Stellen erneuert oder verstärkt werden können, ohne die Stuckdecke zu beschädigen.

Sanierung DRK-Gebäude

Hierbei handelt es sich um eine Sicherungsmaßnahme, da das Obergeschoss des Gebäudes nicht mehr vollkommen standsicher ist. Dazu werden Stahlträger vom massiven Erdgeschoss nach oben befestigt, um die Windlasten aufzufangen. Diese Maßnahme kostet ca. 40.000 Euro.
Ein Ersatzbau für das DRK wird bereits seit langem diskutiert, so dass keine wirkliche Sanierung mehr durchgeführt wird. Es handelt sich nur um eine Absicherung, so lange das DRK noch in diesem Gebäude untergebracht ist.

Energetische Sanierung städtisches Gebäude Clubhaus FV Stierstadt 1935 e.V.

Hier wird die gesamte Gebäudehülle (Wände, Fenster, Dach) für 120.000 Euro energetisch saniert.


Hans-Georg Brum
Bürgermeister

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