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Mittelalter

"Der Urßeler Bach, Ursprung, Vortlauff und Ende" aus dem 2. Teil der Lersner'schen Chronik, Frankfurt 1734
Abbildung Alter Urselbach-Plan von 1734

Am 26. April des Jahres 791 wird Oberursel das erste Mal schriftlich erwähnt. An diesem Tag - beurkundet durch das Kloster Lorsch ("Lorscher Codex") - verschenkte ein Ritter namens Suicger ein Land auf dem Gebiet von "Ursella et Steorstat" an das Kloster Lorsch.

Schon rund 90 Jahre später wird der Ort "Ursella" schon wieder erwähnt: In einer Urkunde wird bestätigt, dass Ludwig der Deutsche ein "monasterium ad ursellam" (= der Vorgängerbau der heutigen St. Ursula Kirche) dem Salvatorstift in Frankfurt am Main geschenkt habe.

Aus den lockeren Siedlungen des frühen Mittelalters entsteht nach und nach ein Marktflecken, dem 1444 die Stadtrechte verliehen wurden. Von da an entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Gewerbeort mit dem für das Mittelalter typischen Stadtbild. Die erste Lateinschule wurde 1540 gegründet, wenige Jahrzehnte später die erste Buchdruckerei.

Die Zerstörungen im 30jährigen Krieg und der Wiederaufbau bringen die Tatsache mit sich, dass heute die historische Altstadt überwiegend Häuser aus der Zeit nach 1650 aufweist. Nach dem Wiederaufbau fassen neue Gewerbe in der Stadt Fuß. War bis zum 30-jährigen Krieg die Wirtschaft stark geprägt von der Eisenverarbeitung und insbesondere der Tuchmacherei und dem Tuchhandel, so werden diese jetzt durch Mahl-, Loh- und Ölmühlen sowie Gerbereien ersetzt.

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