home
German
English
Zur mobilen Version von www.oberursel.de
Sie sind hier:   Unsere Stadt   Die Stadtteile   Stierstadt   Geschichte Stierstadt  

Daten zur Geschichte von Stierstadt

Stierstadt St. Sebastianskapelle
Foto Stierstadt St. Sebastianskapelle

791 - Gleichzeitige urkundliche Ersterwähnung von „Steorstat“ und Oberursel im Lorscher Codex. Auch die staatliche Zugehörigkeit entspricht einander. Der Ortsname verweist auf eine fränkische Gründung.

1537 - Stierstadt hat 40 Haushaltungen, vor 1615 ist die Zahl auf 47 gestiegen. 1648 hingegen, nach dem auch in Stierstadt durch Brandschatzung (1622), Plünderungen und Einquartierungen gekennzeichneten Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) leben nur noch 19 Familien und 8 Witwen (als Haushaltsvorstände) im Ort.

1814 - Geburt des Publizisten und Heimatdichters Dr. Aloys Henninger. Er gründet 1849 eine private gewerbliche Abendschule in Oberursel und ist Initiator zur Gründung des Oberurseler Lokal-Gewerbevereins

1892 - Erste Fabrik im Ort: die Frankfurter Broncefarben- und Blattmetallfabrik in der ehemaligen Neumühle. Während des Zweiten Weltkriegs soll sie als Munitionsfabrik gedient haben. 1947-1990 beherbergt das Anwesen die Glashütte „Hessenglaswerke GmbH“, eine Gründung sudetendeutscher Flüchtlinge.

1918-1929 - Französische bzw. englische Besetzung des Orts im Gefolge des Ersten Weltkriegs.

1933 - Wie andernorts muß der Bürgermeister einem nationalsozialistischem Nachfolger weichen. Zum 1.1.1934 wird die (demokratische) Gemeindevertretung aufgelöst. Am 29.3.1945 endet mit dem Einmarsch amerikanischer Truppen das totalitäre Regime und der Zweite Weltkrieg, der viele Menschenleben forderte.

1954 - Die „Eremiten-Presse“, 1949 in Frankfurt gegründet, siedelt nach Stierstadt um. Dort verbleibt sie bis 1972. Ihre Erzeugnisse zählen heute zu den bibliophilen Kostbarkeiten.

1971 - Städtepartnerschaft mit der niederländischen Gemeinde Ursem (Ursem gehört seit 1979 zur Gemeinde Wester-Koggenland).

1972 - Eingliederung der Gemeinde Stierstadt in die Stadt Oberursel (Taunus) im Rahmen der Gebietsreform zum 1.4.1972. Ein Ortsbeirat vertritt seit Oktober 1972 die Interessen des Stadtteils.

Seit 1860 verschob sich die Berufsstruktur des bis dahin bäuerlichen Dorfes zugunsten der Arbeitnehmer. Nach dem Zweiten Weltkrieg vollzog sich hier eine weitergehende Wandlung zur Wohnstadt. Heute leben in Stierstadt rund 5.500 Einwohner.

EHRENAMT

Infos zum Ehrenamt

Kurz gemeldet

bluebox portstrasse: Frauenpower im Kino + Frühstücksbuffet am Sonntag

19. 09. 2017

„Zöller & Konsorten“: Legenden der deutschen Musikgeschichte am Freitag in der musikhalle portstrasse

19. 09. 2017

Signalanlage Frankfurter Landstraße/Zimmersmühlenweg bekommt am Mittwoch neue Software

19. 09. 2017

Veranstaltungen