Pressemitteilung
„Oberursel bewegt sich“ – die Stadt auf dem Weg zu einer demenzfreundlichen Kommune
Bewegung im Freien hat einen günstigen Einfluss auf die Gesundheit und macht gerade in Gesellschaft auch Spaß. Sie fördert die Muskelkraft und die Koordination und unterstützt den sozialen Kontakt. Seit September 2010 fördern der Caritasverband des Bezirks Hochtaunus und die Stadt Oberursel (Taunus) gemeinsam das Projekt „Oberursel bewegt sich“ – eines von 37 Projekten bundesweit, das von der Aktion Demenz ausgewählt und unterstützt wird und eine Förderung durch die Robert Bosch Stiftung erhielt. Das Förderprogramm endete im Januar 2012.
In der ersten Hälfte der Projektzeit wurde ein besonderes Augenmerk auf Fortbildungen und Schulungen von Multiplikatoren und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in der Seniorenarbeit gelegt. In der zweiten Hälfte standen die Öffentlichkeitsarbeit und die Einrichtung des Bewegungsangebotes „3000 Schritte“ im Vordergrund.
Etabliert hat sich dieses Angebot bereits seit einem halben Jahr in der Innenstadt. Jeden Mittwoch um 15.00 Uhr treffen sich Bewegungsbegeisterte an der Christuskirche, um in geselliger Atmosphäre den Rushmoorpark und Maasgrundweiher zu umwandern. Begleitet werden die Spaziergänge von Hedi Madl und Anita Waldin.
Jeden 1. und 3. Mittwoch um 15.00 Uhr schließt sich der städtische Seniorentreff dem Angebot an und anschließend bleibt meistens noch Zeit für ein Tässchen Kaffee im Treff.
Einen weiteren Spaziergang bietet der Seniorentreff Weißkirchen seit einigen Monaten an und zwar am 2. und 4. Mittwoch im Monat um 09.45 Uhr, Treffpunkt im Seniorentreff, Urselbachstraße 59.
Die Spaziergänge sollen nun auch im Stadtteil Stierstadt jeden 2. und 4. Dienstagnachmittag angeboten werden. Erstmals am 14. Februar 2012, um 15.00 Uhr, Treffpunkt Bushaltestelle „Altes Rathaus“ in der Steinbacher Straße. Anschließend besteht die Möglichkeit, in einem ortsansässigen Café einzukehren. Die Teilnahme ist kostenlos und nicht vereinsgebunden. Begleitet wird das Bewegungsangebot in Stierstadt von Hedi Madl und Herbert Aulbach.
Die einzelnen Angebote sind aufeinander abgestimmt, so dass auch die Möglichkeit besteht, zeitlich unter den Wochentagen und Zeiten auszuwählen. Alle Angebote können auch mit dem Rollstuhl bewältigt werden.
Weitere Informationen erhalten Interessierte über die Seniorenbeauftragte der Stadt Oberursel (Taunus) Doris Bill, Telefon: 06171 585336 oder per e-mail: doris.bill(at)oberursel.de oder über Renate Flora von der Caritas-Sozialstation in Oberursel, Telefon: 06171 69684-19 oder per e-mail: flora(at)caritas-hochtaunus.de
Dieter Rosentreter
Erster Stadtrat







