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Pressemitteilung
Oberursel im Dialog – die Projektwoche ist vorbei – erstes Resümee

13. 09. 2017

Die Stadt Oberursel (Taunus) wurde im April mit dem Konzept „Oberursel im Dialog“ beim Landeswettbewerb „Ab in die Mitte!“ prämiert. Der Besuch der „Ab in die Mitte“-Initiatoren in Oberursel heute bietet Anlass für ein erstes Resümee zur Projektwoche.

Die Stadt Oberursel (Taunus) lud zusammen mit vielen Partnern zum inspirierenden Austausch über die Zukunft von Oberursels Stadtmitte. Das Land Hessen fördert die Initiative „Oberursel im Dialog“ im Rahmen des Wettbewerbs „Ab in die Mitte!“ 2017. Die zentrale Projektwoche fand vom 1. – 10. September statt. Die Koordination des Projekts lag bei Ulrike Böhme, der Abteilungsleiterin der Wirtschaftsförderung, die ein großes Team von Mitarbeitern und Partnern für die Umsetzung gewinnen konnte und mit ihnen ein breites und vielfältiges Programm für die Innenstadt auf die Beine stellte.

Die Delegation der „Ab in die Mitte!“-Initiatoren, Sponsoren, Medienpartner und Jurymitglieder ist heute angereist, um sich einen persönlichen Eindruck über den Projektverlauf zu verschaffen.

Hintergründe – Herausforderungen – Ziele

Oberursels Altstadt ist malerisch – aber: die Innenstadt steht vor großen Herausforderungen! Der Einzelhandel befindet sich im Umbruch, die zentrale Einkaufslage im Bereich der Vorstadt ist in die Jahre gekommen und die schöne Altstadt noch zu wenig in Szene gesetzt. Eine neue, passende Positionierung im starken regionalen Umfeld der Einkaufsstätten will gefunden werden.

Mit einem abgestimmten Maßnahmenplan (im Sinne der Städtebauförderung: Integriertes Handlungskonzept) soll in den nächsten Jahren die Attraktivität der Innenstadt nachhaltig gesteigert und die Qualität gefördert werden:

  • beim Einkaufserlebnis
  • dem Lebensgefühl und
  • beim Aufenthalt in der Stadt.
      

Das Integrierte Handlungskonzept konkretisiert den im Jahr 2015 erarbeiteten Stadtentwicklungsplan (STEP) 2030 für die Projekte des zentralen Kernbereichs vom Bahnhof bis zur Altstadt und dient als Grundlage für sämtliche Städtebauförderprogramme des Landes Hessen.

In der Projektwoche „Oberursel im Dialog“ wurden diese Zukunftspläne nun vorgestellt und ins Gespräch gebracht. „Wichtig ist uns, schon jetzt möglichst viele Oberurseler auf unsere Überlegungen aufmerksam zu machen und alle Interessierten einzuladen, sich im Gespräch und auch weitergehend einzubringen“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum.

Ausstellung „ZusammenLeben“

Die Ausstellung ZusammenLeben im Vortaunusmuseum bildete den gesellschaftlichen Hintergrund ab. Die zwei interaktiven Führungen waren gut besucht.

Oberursel Business Frühstück

Das Business Frühstück war mit 140 teilnehmenden Immobilieneigentümern, Händlern und Investoren gut besucht. Die Sales Agentur CMF lieferte mit ihrem Imagefilm zum Einzelhandel und einem Virtual Reality Stand partnerschaftlich zukunftsweisenden Input.

Ma(h)lzeit & Straßenkreuzer

Die Aktionen der Katholischen Pfarrei St. Ursula haben sehr zur guten Stimmung auf den Gassen beigetragen. Mit über 170 speisenden Gästen an der langen, festlich geschmückten Tafel war die „Ma(h)lzeit“ in der Strackgasse eines der Highlights während der Projektwoche. Auch der Straßenkreuzer auf dem Rathausplatz sorgte für Gesprächsanlässe und Aufenthaltsqualität.

Ausstellung Oberursel City 2030

Die Ausstellung Oberursel City 2030 im Großen Sitzungssaal des Rathauses zeigte auf einer 10m langen und 3m großen Wand die Potentiale des Kernbereichs und zentrale Zukunftsprojekte der Innenstadt. Ein Leporello zum Mitnehmen gab Überblick zu den Inhalten. Für die großen Entwicklungsprojekte „Rathaus-Areal“ und „Bahnhofsprojekt“ waren (und sind) die beiden aktuellen  Broschüren eine beliebte und sehr solide Informationsbasis für interessierte Bürger.

Stadtrundgänge

Bei insgesamt 25 Stadtrundgängen nahmen jeweils zwischen 12 und 50 Personen teil, die Altersstruktur war dabei sehr gemischt. Meist waren Anwohner, Eigentümer und Interessenten dabei. Auch Oberurseler aus den Stadtteilen nutzten die Gelegenheit, um sich einen aktuellen Überblick zu verschaffen.

CityTree

Der „CityTree“ am Bahnhof, eine ansehnliche grüne, 4,00 x 4,00 m große Mooswand mit einer kompensierenden Wirkkraft von 275 Bäumen, stieß auf sehr großes Interesse und war wichtiger Gesprächsanlass. Hier zeigen sich anschaulich-moderne Lösungen für den so wichtigen Emissionsschutz auf. Der CityTree steht übrigens noch bis Ende September am Bahnhof!

Legobaustelle

Über 2.000 spielbegeisterte Kinder und Erwachsene verwandelten den Sitzungssaal des Rathauses zwischen dem 1. und 10. September in ein buntes Stadtpanorama. 240.000 Bausteine standen den jungen und älteren LEGO-Ingenieurinnen und Ingenieuren zur Verfügung – daraus entstanden innerhalb weniger Tage insgesamt mehr als 750 Bauwerke. Vormittags und am frühen Nachmittag wurde die Baustelle nach Voranmeldung von über 30 Grundschulklassen und Horten genutzt. An den Wochenenden trafen sich zahlreiche Familien sowie Kinder- und Jugendgruppen, um gemeinsam an neuen, kreativen Stadtvisionen zu arbeiten.

Oberurselcraft

Die Adaption des Spiels „Minecraft“ für das Oberurseler Bahnhofsareal war eine Gemeinschaftsleistung der con terra GmbH Münster und dem jungen Youtuber The JoCraft. Alleine der erste Film dazu hatte innerhalb weniger Tage über 20.000 Aufrufe. Stadtplanung präsentiert sich hier innovativ! Nach Berlin ist Oberursel erst die zweite Stadt in Deutschland, für die ein Quartier mit diesem Spiel nachgebaut werden kann.

Sofa-Talk

Das quietsch-orange Sofa tourte über die Schulhöfe und zu diversen Treffpunkten und lud über 120 Jugendliche zum persönlichen Gespräch. Das Feedback der jungen Oberurseler war beachtlich und sehr interessant, mit vielen praktischen Anregungen. Ziel der Initiatoren ist es, die Angebote für die Jugend in der Innenstadt zu verbessern. Die Vorschläge aus den Sofa-Talks werden an der ein oder anderen Stelle Eingang finden.

Kinderkunsttage

Die Kinderkunsttage in der letzten Sommerferienwoche standen dieses Jahr unter dem Motto „Oberursel – meine Stadt“. Über 100 Kinder im Grundschulalter nahmen zusammen mit regionalen Künstlern die Kernstadt unter die Lupe und interpretierten diese vielseitig künstlerisch. Die beachtenswerte Ausstellung ist an den Galeriefenstern der Stadtbücherei noch bis Ende September zu besichtigen.

Markt- und Künstlertreiben

Am letzten Wochenende der Projektwoche war der Scheinwerfer dann auf die Altstadt gerichtet. Der Wochenmarkt ging an Samstag in das künstlerische Treiben über. Der Anwohner-Flohmarkt in den Altstadthöfen nahm mit über 60 gemeldeten Adressen eine unerwartet große Dimension an. Sie alle öffneten ihre Höfe, um Schönes und Kurioses zum Kauf anzubieten. Ein willkommener Anlass für Gäste, aber vor allem auch für die Anwohner, selbst einfach mal wieder die Altstadt zu erkunden und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Schulen, darunter die Frankfurt International School, die Internationale Chinesische Schule, das Gymnasium Oberursel und die Musikschule lieferten ein buntes Programm für die Marktplatzbühne, die Feuershow am Samstagabend verzauberte! Das gemeinsame Trommeln zum Abschluss am Sonntag machte Groß und Klein viel Freude und konnte kaum gestoppt werden.

Beim Markt- und Künstlertreiben waren insgesamt über 40 Künstler und Kreative aus Oberursel und der Region dabei. Übrigens: Ein bemerkenswertes Angebot ist dem Dialog mit den Kreativen auch schon ganz aktuell entsprungen: Diesen Freitag zum Herbsttreiben eröffnet der 1. Pop Up Store in Oberursel im Holzweg 20.

Online Dialog

Den Online Dialog hat die Stadt unter www.oberurselimdialog.de mit sehr dynamischen Seiten und via Blogeinträgen auf ganz neue Art geführt. Auch dies ist ein Modell, das die Stadt in Zukunft gut weiter führen könnte.

Dokumentation & Feedback

Die Auswertung der Feedbackbögen und Stadtrundgänge ist noch nicht im Detail abgeschlossen. Es lässt aber klar erkennen: Der Dialog wurde sehr konstruktiv geführt. Das Gesprächs- und Informationsangebot von Seiten der Stadt wurde genutzt und geschätzt. Den vielen sachlichen Hinweisen wird jetzt in den nächsten Wochen nachgegangen und geprüft, ob und wie sie praktisch Eingang in die Planungen finden können. Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Vielen Dank an alle, die sich hier eingebracht haben!“

Partner

„Ein wesentlicher Kern des Projektes ist der partnerschaftliche Ansatz. Die Partner aus den einzelnen Fachgebieten garantierten die besondere und innovative Qualität der Aktionen. Wir danken allen Partnern, insbesondere dem Deutschen Architekturmuseum Frankfurt am Main für die LegoBaustelle. Wichtige Sponsoring-Partner der Dialoge sind die Taunus Sparkasse, die Raiffeisenbank Oberursel eG und die Süwag. Rhein Main Media, der Hochtaunusverlag sowie Stroer dsm sind unsere Medienpartner“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum.

Das Motto der diesjährigen „Ab in die Mitte!“-Ausschreibung lautete „mein Herz schlägt regional“. In Oberursel, dem „Tor zum Taunus“, treffen in ganz besonderer Weise die Qualitäten des ländlichen Taunus auf die Dynamik und Internationalität der Metropolregion Frankfurt Rhein Main. „Ein wunderbares Spannungsfeld, ein riesiges Potential an attraktiven Kooperationspartnern und die herausragende Qualität, die uns für die Zukunft empfiehlt! Zur Projektwoche waren viele unserer Partner eingeladen, sich einzubringen“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum. „Wir freuen uns, dass so viele dieser Einladung mit sehr viel Offenheit, Freude und Engagement gefolgt sind.“


Hans-Georg Brum
Bürgermeister

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